Home Tour durch unser Waldhaus! Mit Tipps fürs minimalistische, aber hyggelige wohnen in weißen Wänden.

10. Juni 2018

 

Werbung: Beitrag entstanden in Zusammenarbeit mit Kolorat

 

Viele von euch freuen sich schon lange auf diese große Home Tour durch unser Waldhaus und ich bin natürlich auch aufgeregt, euch jetzt endlich durch unser ganzes Zuhause führen zu können.

Dieser Blogpost ist in Zusammenarbeit mit dem wunderbaren Onlineshop Kolorat entstanden, der aus dem Zweierteam Monja und Sebastian besteht und Farben sowohl für Wände als auch für Möbel herstellt. Monja hatte die Idee dieser Kooperation und schrieb mir eine Mail. Ich war erst mal vorsichtig mit einer Zusage, denn ich wollte dieses Mal gänzlich auf aufwendige Gestaltung der Wände verzichten. Bloß keine Tapeten und auch keine fünf verschiedenen Grautöne an den Wänden wie in der alten Wohnung. Ob es denn überhaupt interessant für den Shop wäre, wenn ich bloß ihre weiße Wandfarbe für die anstehende Renovierung verwende? Da habe ich mit Monja ein wenig gebrainstormt und eigentlich wäre es doch gerade mal toll, euch zu zeigen, dass weiße Wände alles andere als langweilig sind!

Aber dazu gleich mehr. Erst mal möchte ich euch herzlich begrüßen in unserem Waldhaus! Tretet ein, ich hoffe, es gefällt euch und viel Spaß!


 

Willkommen in unserem Wohnzimmer!

Oder man müsste ja eigentlich sagen: in unserem Wohn-Essbereich mit offener Küche. ;)

Hier halten wir uns natürlich die meiste Zeit des Tages auf. An der Stelle, wo ich das Foto oben gemacht habe, geht es auch raus in den Garten. Dieser Raum bietet also wirklich alles, was das Herz begehrt: gemütliche Kuschelabende auf dem Sofa, leckeres Essen, unterhaltsame Spiele- und Malstündchen am Esstisch und ein herrlicher Blick raus ins Grüne. Und es ist auch noch reichlich Platz zum Fangen Spielen (immer um den gemauerten Küchenblock herum) und Tanzen (bevorzugt zu „Schnappi, das kleine Krokodil“).

 

 

Den Essbereich kennt ihr ja schon aus diesem Blogpost und er ist auch eines meiner liebsten Motive auf Instagram. Hier steht unser maßgefertigter Altholztisch, der eines meiner allerliebsten Möbelstücke geworden ist. Inzwischen habe ich die schwarzen Sprossenstühle gegen unsere ehemaligen weißen Balkonstühle von HAY ausgetauscht. Erst war es nur ein Test, aber es gefällt mir überraschend gut! Die Sitzbank war ja schon beim Einzug da und ich habe mir eine Sitzauflage, bezogen mit alten Bauernleinen, anfertigen lassen.

 

 

 

 

Hier ist unsere Sofaecke. Wir haben nach wie vor unser weißes Ikea KIVIK Sofa. Der Bezug kostet mich ehrlich gesagt schon einige Nerven, weil es mit zwei Männern im Haus wohl nicht möglich ist, ihn länger als eine Woche sauber zu halten. Aber meistens nehme ich die extra Arbeit des immer-mal-wieder-Waschens stillschweigend hin, denn nach wie vor LIEBE ich den Bezug. Schon hier beim Sofa zeigt sich meine weiß-Liebe und die Zeit fürs Waschen hole ich mir wieder, weil ich quasi noch nie das Bedürfnis hatte, mit neuen Kissen und einer großen Umstyling-Aktion seinen Look zu erneuern. Ich finde es einfach seit Jahren jeden Tag super schön.

 

 

 

Also die Küche. Ich finde den gemauerten Küchenblock ja ganz cool, den wir von den Vorbesitzern übernommen haben. Aber wie ihr euch vielleicht denken könnt: mein Traum ist es doch, ihn weiß zu streichen. Das war eigentlich auch unser Plan, aber dann kam irgendwie doch ein Einspruch des Liebsten und weil wir ja alles andere so machen, wie ICH es will, musste ich erst mal klein beigeben. Naja, es ist schon in Ordnung so.
Die Schiebetüren haben wir auch so mitgekauft. Sehen super aus, vor allem mit den Schienen oben. Aber manchmal sind sie doch etwas unpraktisch.
Hinter den Schiebetüren verbergen sich die offenen Ikea-Küchenschränke. Da wir nach wie vor eher wenig Küchenutensilien besitzen, findet man dort auch unsere Fotos, meine immer weiter schrumpfende Deko- und Kissenbezugsammlung, unsere Reiseführer, Kerzen, den Batterienvorrat und anderes.

Für jeden Wohnbereich möchte ich euch hier auch ein paar meiner Tipps und Erfahrungen fürs Wohnen mit weißen Wänden geben. Und kurz erläutern, wie ich dort meine Ideen für gemütlichen Minimalismus umgesetzt habe.

 

Wohn-Essbereich – minimalistisch wohnen in weiß

Der komplett weiß gestrichene Raum ist, zusammen mit den großen Fenstern und dem weißen Betonboden, super hell. Das ist klasse, weil wir uns hier ja sehr viel aufhalten!

Ich bin absolut flexibel, was das Einrichten und Umdekorieren angeht. Ich möchte ja nur noch mit sehr wenigen Dingen dekorieren. Es stört mich inzwischen sehr, wenn zu viel rumsteht. Wie ihr gesehen habt, sind z.B. die Fensterbank fast und der Couchtisch gänzlich leer. Aber ein wenig Abwechslung möchte ich doch gern ab und zu haben. Umdekorieren ist für mich jetzt so leicht, weil zu weiß einfach alles überall gut aussieht. Und weil ich nur wenige Teile umstellen muss, geht es noch einfacher und schneller.

Weiße Wände müssen natürlich überhaupt nicht klinisch kühl wirken. Ich bin ja ein Fan von Cozy Minimalism und möchte es unbedingt auch hyggelig haben. Meine Tricks hier im Wohn-Essbereich:
– Viele Textilien aus natürlichen Materialien wie Leinen (Sofakissen, Sitzauflage), Fell (auf dem Schaukelstuhl) oder Wolle (der Teppich von Linie Design in der Sofaecke). Auch der Zickzackstrauch auf dem Sideboard hat einen textilen Übertopf.
– Ich kombiniere zum vielen weiß warme Farben. Ich mag derzeit beige sehr gerne und habe den Teppich, den Bezug der Sitzauflage und ein paar Kissen in dieser Farbe.
– Holz und Korb sehen zu weiß wunderhübsch aus. Ich habe einen großen Korb neben dem Schaukelstuhl stehen, in dem immer zwei Decken fürs Sofa parat liegen. Überm Esstisch, der einen warmen, dunklen Holzton hat, steht eine alte hölzerne Teigmolle.

Weiß ist durchaus pflegeleicht. Flecken konnte ich mit einem Schmutzradierer bisher gut entfernen. Wenn nicht, habe ich im Abstellraum immer ein kleines Schraubglas (nehmt ein altes Gurkenglas oder ähnliches) mit der weißen Wandfarbe griffbereit. Damit und mit einem kleinen Pinsel bewaffnet, mache ich alle paar Monate eine Tour durchs Haus. In der Küche haben wir an einer kritischen Stelle übrigens seidenmatte Latexfarbe, die man gut abwischen kann.

 

 

Im Erdgeschoss liegt auch unser kleines Gästezimmer. Ich nutze es aber auch gerne mal, um mit Levi ne Kuschelrunde mit Büchern einzulegen. Es ist einer meiner liebsten Räume. Vielleicht weil es so leer ist. :D

Wir haben hier auf ein Bett verzichtet. Ich fand die Idee mit der Matratze auf dem Fußboden einfach nett und super gemütlich.

In die Wandnische habe ich ein ganz einfaches Regal aus einem Fichtenbrett gebaut, auf dem unsere Gäste ihren Kleinkram ablegen können. Die Garderobe besteht aus einem entrindeten Ast.

 

 

 

Gästezimmer – minimalistisch wohnen in weiß

Gerade im Gästezimmer finde ich es schön, wenn es nicht zu voll ist. Schließlich brauchen die Gäste Platz für ihre Sachen und wenn Levi und ich hier auch mal ein Mittagspäuschen machen, möchte ich nicht von überflüssigem Kram abgelenkt werden. Ein Gästezimmer sollte daher möglichst nie als Abstellraum benutzt werden!

Natürliche Materialien machen den kleinen, weißen, fast leeren Raum gemütlich: das Holzbrett, der romantische Ast, der Strohhut an der Wand.

Strukturierte Oberflächen wirken gut gegen glatt und kühl wirkendes weiß. Auf dem Stuhl liegt ein gestricktes Kissen und der bereits erwähnte Ast ist schön schrubbelig. Auch der Kerzenständer ist aus einem rauen Eisen gefertigt und die Vase hat eine feine Rillenstruktur.

 

So, nun weiter in die nächsten Räume des Erdgeschosses. Aber nanu?! Hier ist ja doch nicht alles weiß. Ja, stimmt, ich hab am Anfang vielleicht ein wenig geflunkert. Es war nämlich so, dass beim Einzug einige Bereiche (Flur, Treppenhaus und Gäste-WC) in einem dunklen grau gestrichen waren. Das hat uns eh gut gefallen und so haben wir es einfach übernommen und mit einem Neuanstrich in der gleichen Farbe (RAL 7030 steingrau) aufgefrischt. Also haben wir genau zwei Wandfarben im ganzen Haus. Aber es ist tatsächlich so, dass es eine perfekter Kombi ist. Warum, verrate ich gleich.

 

 

Das Gäste-WC liegt jedenfalls ebenfalls im Erdgeschoss. Das Edelstahl-Waschbecken ist von den Vorbesitzern. Ich hätte mir ein solches wohl nie selber ausgewählt, aber ich finde es richtig, richtig gut, weil es mal was ganz anderes ist und das Gäste-WC dadurch so gänzlich von den zwei anderen Bädern unterschieden wird.
Den Spiegel habe ich aus unserem alten Bad mitgenommen. Das Silikonband von HAY wurde aber durch ein schönes dunkelbraunes Lederband ersetzt.

Hinter dem Bad befindet sich übrigens noch ein ganz kleiner Hauswirtschaftsraum, in dem sich unsere Heizung, der Waschtrockner, Staubsauger und ein (sehr praktischer!) an der Wand montierter Wäscheständer befinden. Der Raum ist aber noch nicht blogreif. :D Irgendwann mal wird der schick gemacht, dann zeig ich ihn euch hier natürlich sofort!

 

 

Nun sind wir in unserem Flur im Erdgeschoss. Ich mag ihn super gern! Vor wenigen Wochen ist endlich der alte Schrank, den wir uns haben schwarz streichen lassen, eingezogen. Das war seit einiger Zeit ein großer Wunsch von mir und ich habe diese Investition noch keine Sekunde bereut. Hier passt unsere ganze Garderobe rein, wodurch der Flur immer ziemlich picobello aussieht.
Allerdings muss man dazu sagen, dass wir vor der „richtigen“ Haustür noch einen Vorbau haben, der als Schmutzschleuse dient (auch noch nicht blog-schick). Und er macht seinem Namen alle Ehre… Dort steht auch unser Schuhregal drin, ein weiterer Grund, warum dieser Flur sehr ordentlich ist.
Die wunderbare vom Tischler maßgefertigte Treppe ist auch im Haus „inklusive“ gewesen. Wir haben noch im ganzen Treppenhaus Netze montiert, der Sicherheit wegen. Unter der Treppe ist ein kleiner Abstellraum, der derzeit vor allem zur Unterbringung unserer Handwerksutensilien genutzt wird. Da hab ich ja doch ein paar mehr als passionierte DIYerin.

 

Flur und Gäste-WC- minimalistisch wohnen in weiß

Hä, aber hier ist doch alles grau. Ja, schon. Was ich aber damit sagen will: Das dunkle grau ist genau die richtige Abwechslung und der perfekte Kontrapunkt zum strahlenden weiß in den meisten anderen Räumen. Vom hellen Wohnzimmer in den schummrigen Flur laufen – ich mag den Kontrast total! Und: was ich erst zu weiß dekoriere, sieht zu grau plötzlich ganz anders aus.

Wir haben uns hier übrigens an die Idee der Vorbesitzer gehalten und nicht hier und da mal einen Raum oder eine Wand grau gemalert. Stattdessen zieht sich der Flur im EG mit anschließendem Treppenhaus übers erste Stockwerk bis hoch ins Dachgeschoss wie ein grauer Tunnel durchs Haus. Das sorgt für zwei klar definierte Bereiche, was auch ruhiger wirkt als ein hin und her von weiß und grau.

Der dunkle Farbton hat von ganz allein schon eine tolle, etwas mystische Ausstrahlung, zu der ich kaum zusätzliche Deko benötige. Wenn, dann kombiniere ich dazu fast immer schwarz. Macht den Look noch geheimnisvoller. :) Das Gäste-WC wird durch die besondere dunkle Farbe zu einem Örtchen mit eigenem speziellen Look statt sein Dasein als langweiligen, aber notwendigen 08/15 Raum zu fristen.

Noch ein Tipp für minimalistisches Wohnen: wo man nur spärlich einrichtet, auf besondere Stücke achten. Der schwarze Schrank ist ein echtes Statement-Piece und macht allein schon sehr viel her.

Und er ist wie gesagt ein richtiges Stauraum-Wunder und sorgt für einen aufgeräumten Eingangsbereich. Ich bin froh, auf meinem „Trampelpfad“ vom EG ins obere Stockwerk nicht mehrmals am Tag durch ein Garderoben-Chaos laufen zu müssen.

Und: im Flur möglichst auf EIN großes Stauraum-Möbel beschränken statt auf viele kleine Garderobenhaken, Boxen und Regale. Das wirkt natürlich auch viel ruhiger.

 

 

 

Oben seht ihr den Flur im ersten Stock. Hier gibt es gar nicht viel zu sagen, außer: wie ihr seht, keine Deko. Auch hier tut es mir gut, wenn mein Blick nicht ständig an Bildern oder Dekoteilen hängen bleibt.
Ach ja, wir haben hier und im Dachgeschoss übrigens weiß geöltes Eichenparkett, was auch eine schöne Abwechslung zu unserem weißen Betonboden im Erdgeschoss ist.

Vom Flur geht rechts der begehbare Kleiderschrank ab, den wir auch so übernommen haben. Ich muss es immer wieder erwähnen, da ich schon ein wenig stolz auf mein Reduzieren der letzten eineinhalb Jahre bin: mein Mann beansprucht derzeit wesentlich MEHR Platz im Kleiderschrank als ich. :) Da aber auch er nicht allzuviel Kleidung hat, bleibt im Schrank auch noch genügend Platz für Levis Kleidung und zwei Schubladen sind derzeit sogar leer.
Minimalismus für den Kleiderschrank ist sowieso das beste, was man machen kann und für viele ist das Ausmisten der Klamotten der Start in das ganze Thema. Ich habe mein Kaufverhalten hierbei (und für Deko) jedenfalls am krassesten verändert.

 

 

 

Kurz noch mal ein Blick in unsere zwei Badezimmer. Die kennt ihr ja schon aus meinem letzten Blogbeitrag.
Wir haben im ersten Stock ein Duschbad und ein Wannenbad. Wir benutzen zu 90% ersteres, aber wenn die Familie wächst, sind zwei Bäder vielleicht irgendwann sehr praktisch. Das Wannenbad wurde von den Vorbesitzern sogar als Kinderbad eingerichtet, was mir noch mal bewusst wurde, als ich dort mal die Toilette benutzt habe. Hoppla, ist die niedrig!

 

 

 

Badezimmer – minimalistisch wohnen in weiß

Im ersten Stock wirkt das viele weiß eh viel gefälliger dank des schönen Eichenfußbodens. Wer zufällig sowieso komplett renoviert und wirklich fürchtet, mit nur weißen Wänden eine zu kühle Atmosphäre zu haben, nimmt einen gemütlichen, warmen Holzfußboden – et voilà. Dieser hier hat durch die weiße Ölung auch keinen zu rustikalen Look, sondern wirkt modern und skandinavisch frisch.

Wenn ich eines in den letzten zwei Jahren gelernt habe, dann: Ordnung kommt nicht durch viele tolle und teure Ordnungsutensilien sondern nur durchs rigoroses Aussortieren. Behalte nur, was du brauchst und liebst, dann ist aufgeräumtes Wohnen sooo viel einfacher. Das gilt meiner Erfahrung nach vor allem fürs Badezimmer. Wir haben wirklich wenig Zeug in diesen Räumen und so sieht es hier (fast!) immer ziemlich schick aus.

Auch im Bad braucht man keine aufwendige Wandgestaltung mit besonderen Wandfarben und Fliesen. Ich bin mit den weißen Wänden und Fliesen sehr happy. Von Klinikatmosphäre keine Spur dank schöner, hochwertiger Handtücher, hübscher Pflanzen, Bilder und kleiner Körbe. Auch im Bad kann man die gleichen „cozy minimalism“ – Ideen anwenden wie in den Wohnräumen!

Statt tüdeliger Deko habe ich bei den Sachen, die „eh sein müssen“ in besonders schöne Exemplare investiert. Zum Beispiel habe ich mich für richtig coole schwarze Armaturen entschieden (mehr dazu in meinem entsprechenden Blogpost). So steht weniger extra Kram herum, um den Raum aufzuhübschen.

 

 

Und jetzt: willkommen in Levis Kinderzimmer!

Da wir in der alten Wohnung kein Kinderzimmer hatten (nicht, weil wir keinen Platz gehabt hätten, sondern weil er mit unter drei Jahren eigentlich noch keines brauchte), habe ich hier im Haus mein erstes Kinderzimmer überhaupt eingerichtet. Da Levi bei uns schläft und kein eigenes Bett hat, findet man hier eigentlich nur zwei Kuschelecken (die alte Liege aus dem Wohnzimmer, flach ausgelegt, sowie den Baldachin von Numero 74) und Stauraum. Wie im Flur steht auch hier ein alter, schwarz gestrichener Schrank, in dem sich Levis Spielzeug befindet.

 

 

Kinderzimmer – minimalistisch wohnen in weiß

Weiß ist im Kinderzimmern toll, denn es macht einen Raum hell und freundlich. Zusätzlich habe ich hier noch mal das grau aus dem Flur benutzt, um die Wand halb hoch zu streichen. Das betont den unteren Bereich des Raumes und macht das Kinderzimmer noch gemütlicher.

Alte Möbel sind im Kinderzimmer einfach sooo hübsch! Sie wirken herrlich nostalgisch und schaffen immer eine hyggelige Atmosphäre mit ihrem duftenden, alten Massivholz. Und auch hier ist der schwarze Schrank ein echtes Statement-Piece, so dass das Kinderzimmer nicht mehr viel auffällige Deko braucht.

Überhaupt wäre ich mit Deko im Kinderzimmer seeehr vorsichtig. Kauft lieber hübsches Spielzeug, das reicht als optisches Highlight. Aber bitte nicht nur solches, dass IHR cool findet, sondern es sollte auch von den Kindern bespielt werden! Es gibt so viel stylisches Spielzeug, bei dem ich mir denke: und was soll das Kind damit machen?

Gegen das Spielzeugchaos hilft nur sehr, sehr bewusstes Kaufen. Und Achtung auch bei Geschenken! Wenn erst mal viel da ist, ist es nicht so leicht, mit oder ohne Kind (je nach Alter) wieder auszusortieren. Im Internet gibt es einige Tipps zum Thema „bewusste Spielzeugauswahl“.

Und wieder Naturmaterialien: Geflochtene Körbe waren auch hier meine erste Wahl, um für Levi leicht zugänglichen Stauraum zu schaffen.

 

 

 

Hier kommt unser Arbeitszimmer! Die Grundelemente habe ich eins zu eins aus unserer alten Wohnung übernommen. In diesem Raum möchte ich allerdings noch ein wenig etwas umgestalten. Was genau sich ändern soll, weiß ich aber noch nicht.
An der linken Wand hängen meine wichtigsten Wohn-Inspirationen aus Zeitschriften. Die Collage ist aber klein, zu jedem Raum habe ich bloß ein bis zwei Bilder.

 

Arbeitszimmer – minimalistisch wohnen in weiß

Wie ihr weiter unten seht, befindet sich gegenüber dem Schreibtisch unser vintage String Regal. Der warme Holzton sieht einfach wunderbar vor der weißen Wand aus. Würden sich nur die weißen Möbel in dem Raum befinden, wäre mir der Look sicher zu kühl.

Eine Pflanze und eine Holzschale geben dem Raum noch mehr Wärme.

Dank gründlichen Ausmistens habe ich statt zweien nur noch einen Schubladenschrank in der Mitte des Schreibtisches stehen. Das String Regal konnte ich auch um etwa ein viertel verkleinern. Die Schränke überm Schreibtisch haben wir beim Kauf übernommen. Unter anderem konnte ich dort durchs Minimalisieren alle meine Bücher unterbringen. Auch im Arbeitszimmer gilt: es ist immer genug Stauraum da, wenn man bloß das behält, was man benötigt und liebt. :)

Die Ecke mit dem String Regal ist übrigens der einzige Platz in der Wohnung, den ich noch mit Deko „inszeniert“ habe. Ein kaputter Stuhl, auf dem man nicht sitzen kann, eine kaum benutzte Schneiderpuppe, lauter kleine Deko-Staubfänger und Bücher, die ich nie wieder lese, die aber gut aussehen. Auch beim Minimalismus gilt: erlaubt ist, was gefällt. ;)

 

 

 

 

Erklimmen wir nun die letzten Stufen durchs graue Treppenhaus in das Dachgeschoss…

Im Haus findet man einige Bereiche mit Klinkerwänden. Das alte Klinkerhaus aus den späten 1920ern wurde nämlich von den Vorbesitzern kernsaniert und mit einem Anbau erweitert. Hier an dem Treppenabsatz vor dem Schlafzimmer sieht man einen Teil der früheren Außenwand. Ich hoffe, ich kann ihn bald weiß streichen. Im Duschbad und im Kletterzimmer haben wir das ja bereits umgesetzt.

Neben der Tür zum Schlafzimmer ist noch ein kleines Kabuff, in dem ich unter anderem Levis Sachen aus Babyzeiten (Kleidung, Tragetücher, Stoffwindeln,…), Weihnachts- und Osterdeko und meine Semestermodelle aus Modestudentenzeiten lagere. Wir haben weder Dachboden noch Keller und der Schuppen ist etwas schimmelig. Da sind diese kleinen Einbauten selbst für eine Minimalistin Gold wert. ;)

 

 

 

Hier sind wir nun in unserem Schlafzimmer. Das Dach wurde gut isoliert, so dass es hier selbst bei Sommerhitze absolut erträglich ist. Das herrlich große 2 x 2 Meter Familienbett habe ich natürlich behalten sowie die Lampen und auch meinen sehr praktischen vintage Nachtschrank, in dem meine und vor allem Levis Bücher sind sowie Taschentücher, Notizzettel und anderer Kleinkram.

 

 

Hinter dem Schlafzimmer befindet sich noch der folgende super kleine Raum. Wofür der konzipiert wurde, weiß ich gar nicht genau. Wir nutzen ihn jedenfalls derzeit als Kletterzimmer. :) Hier ist wie bereits erwähnt auch eine der wunderschönen weiß gestrichenen Klinkerwände. Ehrlich, ich LIEBE diesen romantischen Look. Wie gern hätt ich ihn auch für den Küchenblock. Najaaa…

 

 

Schlafzimmer – minimalistisch wohnen in weiß

An sich sind Schlafzimmer super für heimelig dunkle Wände in z.B. dunkelblau, grau oder gar schwarz. Wir haben hier allerdings viele unruhige Bauelemente wie Schrägen, Winkel, Dachbalken und eine Schiebetür. Wenn alles weiß ist, verschwinden die einzelnen Details ein wenig und der Raum wird ruhiger.

Im Schlafzimmer habe ich schon immer auf Deko verzichtet. Das habe ich auch im neuen Haus so beibehalten. So komme ich abends am besten zur Ruhe.

Statt Deko kann man natürlich das Bett mit toll gemusterter Bettwäsche „dekorieren“. Ich selber mag aber auch hier weiß am liebsten. Dafür habe ich in schöne Leinenbettwäsche investiert, die allein schon viel her macht und mit ihrem natürlichen Knitter Struktur reinbringt.

Auch die Struktur der Klinkerwand und die weißen Holzbalken setzen einen romantischen Kontrast zu den glatten weißen Wänden.

Neben Leinen habe ich hier auch anderen Naturmaterialien den Vorzug gegeben: das Bett hat statt eines klassischen Holz- oder Metallrahmens einen kuscheligen Wollbezug, der dunkle Holzton des Nachttisches wirkt wohnlich warm.

 

 

Ich würde euch noch liebend gern unseren Garten zeigen, aber da sind wir leider noch nicht wirklich weit gekommen. Deshalb nur mal ein hübsches Foto von unserer (natürlich!) weißen Garage mit romantischen blauen Blümchen. Als absolute Neu-Gärtnerin war ich schon unheimlich stolz, nach Monaten endlich die verwitterten Korbampeln bepflanzt zu haben. :)

Falls ihr zufällig auch eine große oder kleine Renovierung plant, konnte ich euch nun vielleicht von der universalen Schönheit weißer Wände überzeugen. ;) Aber auch farbliche Experimente finde ich absolut spannend! Fehlt euch da noch die nötige Inspiration oder benötigt ihr Tipps, bin ich dafür aber vielleicht nicht eure Topp-Expertin. :D Hierfür kann ich euch aber sehr den Onlineshop für Farben Kolorat empfehlen, mit dem ich für diese Home Tour zusammengearbeitet habe. Monja und Sebastian helfen euch nämlich auch bei einem Farbkonzept und beraten euch gern umfassend zu allen Thema rund um eure Farb-Neugestaltung. Und ihre Farbauswahl ist riesig! Selbst bei der Auswahl der richtigen weißen Farbe (ich habe genau diese hier) sowie bei meinen vielen Fragen zum Streichen der Klinker (kein Problem mit der Farbe von Kolorat!) habe ich viele gute Tipps bekommen.

 

 

 

Die Qualität der Kolorat Farben kann ich übrigens nach ausführlichem Test (ein 140 qm großen Haus zu streichen bietet ausreichend Zeit hierfür) absolut empfehlen. Die hochdeckende Farbe hat uns viel Zeit erspart, der Geruch war nicht unangenehm und die Verarbeitung klappte super. Wir haben jedenfalls gern mit den Farben gearbeitet und ich bin über diese Kooperation wirklich happy.

So, nun ist die wirklich seeehr große Home Tour beendet und ich hoffe, es gefällt euch in unserem neuen Haus und ihr konntet vielleicht auch ein paar Tipps fürs Wohnen mit weißen Wänden, fürs Minimalisieren oder auch für irgendein anderes Thema mitnehmen.

Liebste Grüße
Karina

 

Eine Tour durch unsere Badezimmer – mit meinen geliebten schwarzen + weißen Armaturen

4. Mai 2018

 

Werbung: Beitrag entstanden in Zusammenarbeit mit Tap Trading Hannover Sylt*

 

So, langsam sollte es mal mit der versprochenen Hometour durch unser frisch bezogenes Waldhaus losgehen, oder? Bevor ich demnächst die große Rundumschau mache, gibt es heute schon ein kleines Schmankerl. Ich zeige euch unsere zwei Badezimmer!
Bei den beiden Räumen war es mir wichtig, meine Ideen zum minimalistischen Wohnen umzusetzen. Ich habe in den letzten Monaten bereits viel an Kosmetika ausgemistet, so dass wir in beiden Bädern mit wenig Stauraum auskommen. Da bleibt zum Beispiel mehr Platz zum Singen und Tanzen unter der Dusche! :) Und natürlich wollte ich mit möglichst wenig Stehrumchens zwei super schöne und einladende Badezimmer gestalten. Schließlich muss vor allem im Bad oft geputzt werden und ich kann es wirklich bestätigen: die vielen „clear surfaces“ machen mein Hausfrauenleben um einiges leichter. ;)

Umso genauer muss nun aber jede Anschaffung überlegt werden. Mit wenigen Dingen große Effekte zu erzielen ist, um es mal auf den Punkt zu bringen, manchmal echt sauschwer. Grüppchenbildung und wenige große statt vieler kleiner Dinge sind da einige meiner Tricks, für die ihr gleich ein paar Beispiele finden werdet. Und ich habe mir einen groooßen Wunsch erfüllt und für das Duschbad geniale schwarze Armaturen einbauen lassen. Das hatte einen riesen Effekt auf den ganzen Look. Aber nun mehr zu all dem!

 

 

Willkommen also zur kleinen Badezimmer-Tour!

Ich zeige euch als erstes unser Duschbad mit meinen sehr geliebten neuen schwarzen Armaturen. Dazu erst mal eine kleine Geschichte. Ich bin ja wie wohl manch anderer hier großer Pinterest-Fan und habe dort schon seit längerem eine Badezimmer-Pinnwand mit recht vielen schwarzen Armaturen, die sich nach und nach als mein absoluter Traum für unser zukünftiges Haus, wann immer es kommen möge, herauskristallisierten. Als das Haus dann kam, allerdings mit klassischem Chrom in den Bädern, ging ich erst mal auf die Suche nach coolen schwarzen Wasserhähnen und Duschen. Hoppla! Was Karina sich so wünscht, ist entweder unerschwinglich oder nicht existent. Das erlebe ich leider öfter und hat mich früher dazu bewogen, selber nähen zu lernen. ;) Nach etwas längerer Onlinerecherche habe ich dann aber zum Glück doch noch den Shop Tap-Trading Hannover Sylt gefunden, der wirklich super schöne Armaturen in allen erdenklichen Oberflächen anbietet – auch in matt schwarz und zu erschwinglichen Preisen.

 

 

Tap-Trading wurde 1995 in Hannover gegründet und seit dem Jahr 2000 vertreibt das Unternehmen als Tap-Trading Hannover Sylt als einer der ersten hochwertige, exklusive Armaturen für designinteressierte Menschen – wie mich. ;) Der eigene Online-Shop entstand 2015, wo Tap-Trading seitdem ein sehr umfangreiches Sortiment aus den Bereichen Bad, Badgestaltung, Sanitär- und Wohnaccessoires anbietet. Es gibt zwei Linien: Nostalgie und Design. Man findet also von modern über klassisch bis zum romantischeren Nostalgie-Look alles, was das Herz begehrt.

Ich habe mir dort zuallererst die Waschtischarmatur aus der Serie „Oxo“ mit hohem Auslauf ausgesucht, da ich so eine große geschwungene Form als Wasserhahn schon immer toll fand. Sie ist richtig schön auffällig und gibt dem ganzen Waschtisch einen sehr coolen, modernen Look und ist zu dem vielen weiß natürlich ein toller Kontrast!

 

 

 

 

Dann musste natürlich auch eines un-be-dingt her: eine schwarze Duscharmatur! Am liebsten hätte ich ja eine Rainshower-mäßige mit großer Kopfbrause gehabt, aber da wir in der Dusche eine Schräge haben, war das platzmäßig leider absolut nicht drin. Zum Glück gab es bei Tap-Trading noch die Variante mit Stabhandbrause und mit diesem Mini-Kompromiss bin ich nun total happy! Jeden Morgen denke ich nun beim Betreten der Dusche: hach, wie schön. Ich finde, die schwarze Armatur sieht einfach super cool aus zu den hellgrauen XXL-Fliesen in der Dusche.

 

 

 

Hier und da habe ich bezüglich der schwarzen Armaturen schon mal Fragen wegen des Putzaufwandes bekommen. Generell finde ich, dass man nicht mehr Kalkflecken als auf Chrom-Armaturen sieht. Meinem Gefühl nach ist eher das Gegenteil der Fall. Den Wasserhahn putze ich also ganz normal alle 1-3 Tage. Die Dusche wische ich allerdings jedes Mal mit meinem Handtuch trocken, was nicht zwingend nötig wäre, aber weil ich sie so liebe, tue ich ihr den Gefallen. ;) Zur Lieferung der Armaturen kam auch eine Pflegeanleitung mit. Das wichtigste hieraus: bitte keine Scheuermittel und -schwämme und keine Reiniger auf Essigbasis benutzen. Aber dies wird eigentlich bei allen Armaturen so empfohlen, damit die Oberfläche lange schön bleibt.

 

 

Nun kommen hier noch ein paar konkrete Beispiele, wie ich in diesem Bad versucht habe, mit wenigen Dingen viel Effekt zu erzielen.

Erstens wie gesagt die Armaturen. Sie sind kein zusätzlicher Gegenstand, der überflüssigen Platz wegnimmt und „müssen ja eh sein“. Ich habe mir meine Traum-Armaturen gegönnt und damit bereits einen tollen Effekt erzielt.

Dann setze ich wo es geht auf wenige große Gegenstände: Einen üppigen Zickzackstrauch statt vieler kleiner Pflänzchen. Ein großes Bild statt einer Galerie mit Miniformaten. Bilder sind überhaupt gut in Bädern. Sie müssen zum Putzen nicht beiseite geräumt werden und bringen viel Effekt mit! Auf der Fensterbank steht eine Gruppe gleicher Körbchen statt eines wilden Mixes.

Ach ja, die Aufbewahrung! Man kann ja eine Menge Geld für Badmöbel ausgeben. Da ich zunächst unter dem bereits eingebauten Waschtisch passende Unterschränke mit Schubladen haben wollte, habe ich mal ein Angebot von einem Tischler angefragt. Wir wären schnell bei tausend Euro gewesen. Ich fand das schon echt viel, aber als mein Mann dann meinte: ich bezahl doch nicht tausend Euro, um mein Deo irgendwo reinzustellen, dachte ich: Mein Gott, stimmt! Ich habe in letzter Zeit wie gesagt viel Kosmetika und Co. aussortiert, mein Liebster hat eh nicht viel und da war es einfach nicht nötig, einen großen Schubladenschrank anfertigen zu lassen. Ich habe dann einfach eine weiße Platte unter den Waschtisch montiert, weiße Holzkästen rein gestellt und fertig! In den Kästen findet unsere komplette Körperpflege, sowie Handtücher, Haartrockner,… einfach ALLES seinen Platz. In der Klappe rechts finden sich die Putzmittel und- schwämme. Diese Lösung funktioniert also super für uns! Minimalismus olé!

 

 

So, nun zu unserem Wannenbad, das hauptsächlich von den beiden Männern hier benutzt wird. Hier war beim Kauf des Hauses schon einiges schönes vorhanden. Wanne, Waschbecken, Toilette, Heizung, Boden und Fliesen blieben, wie übrigens auch im Duschbad, wie sie waren. Aber auch hier wollte ich gerne neue Armaturen. Zunächst dachte ich an die schwarzen wie im ersten Bad. Aber das hätte irgendwie nicht zu dem Boden aus geweißter Eiche gepasst, der in diesem Raum (aus einem mir völlig schleierhaften Grunde) recht dunkel und rötlich wirkt. Also entscheid ich mich fürs genaue Gegenteil: weiß!

 

 

 

 

Der weiße Wasserhahn und die weiße Badewannenarmatur, ebenfalls aus der Serie „oxo“, sehen herrlich frisch aus und nehmen sich gleichzeitig vor den weißen Wänden bzw. Wandfliesen zurück. Hier durfte daher sogar ein wenig Farbe einziehen, so dass sich auf dem weißen Metallregal tatsächlich ein paar Braun- und Blautöne finden lassen. ;) Da wie gesagt hauptsächlich mein Mann und Levi das Bad nutzen (ich bade quasi nie), hab ich das Regal speziell für meinen Liebsten hergerichtet: sein geliebtes Hamam-Tuch, eine herrlich duftendes Badeöl, eine Kerze, … Levis Badespielsachen sind in der weißen Kunststoff-Box untergebracht, auf der das Zickzack-Bäumchen neben der Wanne steht. So ist es hier alles immer ziemlich aufgeräumt.

 

 

 

 

 

Zum Abschluss noch einen Tipp, falls ihr euch auch so hübsche Armaturen fernab vom Sanitär-Standard aussuchen möchtet. Ich habe leider tatsächlich etwas Mühe gehabt, einen Klempner zu finden, der mir diese Armaturen installiert. Immer wollten sie nur die Waren aus ihrem eigenen Sortiment einbauen. Begründet wurde dies damit, dass sie auf andere Artikel keine Gewährleistung geben können. Das hat mich sehr geärgert, zumal ich hier wirklich super hochwertige Ware liegen hatte. Letztendlich habe ich aber doch noch Erfolg gehabt, also lasst euch nicht unterkriegen. Eigentlich ist ein Klempner ja schließlich ein Dienstleister, der von euch bezahlt wird und der nicht unbedingt nur am Verkauf seiner Produkte interessiert sein sollte. Naja, SOLLTE. ;)

Ich hoffe, euch hat der Einblick in unsere Badezimmer und vor allem die Wahl meiner Armaturen gefallen. Und vielleicht konntet ihr ja auch ein paar Ideen für eure eigenen Bäder mitnehmen.

Liebste Grüße
Karina

 

 

* Die Zusammenarbeit mit Tap-Trading entstand auf meine Idee hin, nachdem ich so happy war, diese tollen Armaturen entdeckt zu haben und ich sie euch hier gerne ausführlich vorstellen wollte.
Danke noch mal an Herrn Büttner für die sehr nette Zusammenarbeit!

 

DIY: ein Wandschmuck für Ostern (Last Minute geeignet!)

20. März 2018

 

 

Heute mal ein klitzekleines, easy peasy Oster-DIY für Kurzentschlossene – wie mich. :) Ich bewundere ja diejenigen Blogger, die sich schon Monate vor den Feiertagen neue DIYs überlegen und sie dann Wochen vorher umsetzen und posten. Ich gehöre leider nicht dazu. :D Hier wird so gebloggt, wie mein Leben läuft und da ich erst an diesem Wochenende zum österlichen Dekorieren gekommen bin, bekommt ihr nun mal erst heute meine Idee für einen hübschen Oster-Wandschmuck. Aber hey, er ist super einfach gemacht und es sind noch fast zwei Wochen Zeit. Mit einem Gang ins Blumengeschäft müsstet ihr eigentlich alle Zutaten zur Hand haben. Ich hatte sie sogar alle zuhause. Ihr benötigt:

Einen einfachen Kranz.

Drei ausgepustete Eier (ich habe Gänseeier benutzt, genauso könnt ihr auch Hühnereier nehmen).

Nähgarn (in drei ca. 30 cm lange Stücke geschnitten).

Streichhölzer.

Und wer mag, noch ein kleines Häschen. :)

 

 

Bindet die Eier in unterschiedlicher Höhe an die Unterseite des Kranzes. Dafür brecht ihr ein Streichholz in kleine Stücke (1-2 cm lang), bindet das Nähgarn an je einem Stückchen fest und steckt es in das Loch an der Oberseite des Eis. Das Streichholz verkantet sich dann so, dass es nicht mehr herausrutschen kann. Dann müsst ihr den Kranz eigentlich nur noch an die Wand hängen. Fertig ist eine schöne minimalistische Oster-Wanddekoration.

 

 

Ich habe noch Levis Ostheimer Holzhasen in den Kranz gesetzt. Vielleicht habt ihr ein ähnliches Häschen zuhause? Der Kranz sieht in jedem Fall auch ohne ihn hübsch aus! Ich muss selber mal sehen, wie lange der Hase dort sitzen bleiben darf, Levi hat in diesem Fall das letzte Wort.

 

 

Aber seid ihr eigentlich immer ganz früh dran mit eurer Osterdeko? Vielleicht kommt dieses kleine Bastelprojekt für euch ja genau zum richtigen Zeitpunkt. :)

Liebste Grüße
Karina

 

Mein Minimalismus: mein ganz persönlicher Weg, minimalistische Ideen umzusetzen

4. März 2018

 

Was bedeutet es für mich persönlich, minimalistischer leben zu wollen und wie setze ich es bisher konkret um? Darüber möchte ich euch heute etwas erzählen. Denn eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin: ich würde mich selber niemals als Minimalistin bezeichnen. Dafür bin ich noch zu weit weg von dem, was ich mir selber so drunter vorstelle. Viele Blogger und YouTuber, die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigen, meinen immer wieder: es gibt nicht DEN Minimalismus, nicht die EINE Art und Weise zu leben, wenn man Minimalist ist. Und dem stimme ich durchaus zu! Nur wie gesagt: ich stehe noch zu sehr am Anfang meiner Reise. Aber ich weiß immerhin schon recht genau, wo ich jetzt stehe und wo diese Reise hingehen soll.

Was für mich persönlich Minimalismus bedeutet, darüber gab es sogar vor einiger Zeit einen Radiobeitrag im NDR. Ja, cool, oder? Die haben mich zu dem Thema interviewt und nicht nur hier auf dem Blog könnte ich dazu ewig quatschen, auch während des Gesprächs mit der Redakteurin sprudelte es nur so aus mir heraus. :D Unter diesem Link könnt ihr euch den Beitrag online anhören, in dem übrigens nicht nur ich zu Wort komme, sondern untern anderem auch Schirin vom Blog Schmasonnen.

 

 

Zunächst einmal, eher zum Spaß, ein paar typische Minimalisten-Merkmale, die auf mich NICHT zutreffen:

Ich esse nicht vegan.

Ich bin kein zero waster und werde wohl auch nie einer werden (aber ich gebe mein bestes, weniger Plastikmüll zu produzieren!).

Ich würde niemals alles zurücklassen und monate- oder jahrelang reisen, weil ich dann all das, was mir Freude macht, nicht tun kann: all die kreativen Sachen wie handwerken, herumdekorieren, DIYs und mir den Kopf über neue Wohnlösungen zu zerbrechen. Außerdem würde ich dann meine Familie (Mama, Papa, Oma, Bruder,…) und meine engen Freunden ja ewig nicht sehen.

Es wird nie dazu kommen, dass ich auf nur 25 m² wohne und von allem nur ein Exemplar besitze. Denn 1. geht das ja nicht mit Kind und Mann und 2. ich bin und bleibe interior addicted.

 

ABER WAS IST DENN NUN MEIN MINIMALISMUS? 

 

 

Ich kaufe nur noch, was ich brauche und mein Leben wirklich nachhaltig bereichert

Früher habe ich oft spontan etwas gekauft, das ich einfach schick fand. Das traf vor allem auf Deko und Kleidung zu. Heute suche ich nur noch gezielt nach Dingen, die ich brauche (davon gibt es seit dem Umzug derzeit auch genug, haha) und suche mir davon das schönste aus. Ich schaffe es mittlerweile, tolle Dinge einfach im Laden zu bewundern und sie nicht mehr auch besitzen zu müssen. Hm, ja, ok, es klappt nicht immer, aber wirklich allermeistens. So kommt es, dass ich inzwischen nur noch Sachen mit Funktion kaufe und nur solche, die hier im Haus noch fehlen wie Handtuchhalter, ein Gästebett oder ein Schrank für Levis Spielzeug. Auch bei Kleidung fülle ich nur noch Lücken auf. Hosen kaufe ich grade nur dann, wenn eine kaputt geht. Und sollten sich meine vier T-Shirts im Sommer als ausreichend herausstellen, wird es wohl auch kein fünftes geben. All das lief bei mir früher ganz anders. Für mich also ein großer Schritt in die richtige Richtung.

 

 

Interior ist mir immer noch super wichtig

Manch ein Minimalist hat eine total leere Wohnung. Das wäre nix für mich. Denn dann kann ich das, was mir echt Spaß macht, nicht mehr tun: mich tagein, tagaus mit Interior zu beschäftigen, unser Haus einzurichten und hier und da immer mal wieder etwas umzudekorieren. Beim Minimalismus geht es ja darum, auch mehr Zeit für die Interessen zu haben, die einem wirklich wichtig sind und das wäre bei mir: Wohnen. Und wenn ich dafür nun mal gewisse Dinge als „Werkzeug“ brauche, dürfen sie auch liebend gern bleiben und so habe ich immer noch an die fünfzehn Vasen.
Außerdem bin ich was Wohnen angeht keine „ich kaufe gar nix mehr“-Minimalistin, sondern eher von der Sorte, bei der man sich genau überlegt, was man noch liebt und es nach dem Aussortieren AB UND ZU auch mal durch etwas neues, schöneres ersetzt. Das gilt natürlich nur für benötigte Dinge wie zum Beispiel unser vintage Gästebett, das mir einfach nicht mehr gefallen hat und das wir durch eine einfache, große, auf dem Boden liegende Matratze ersetzt haben.
Also nein, ich werde nicht ALLEM Materiellen entsagen und auch in Zukunft immer mal wieder etwas neues kaufen. Wie gesagt: forever Interiorista. ;)

Daher hatte auch Freude daran, mit Wayfair ein Moodboard meiner Lieblingsstyles aus deren Onlineshop zusammen zu stellen. Eine kleine Übersicht über meine derzeitige Vorstellung eines minimalistischen, aber gemütlichen Wohnstils. :)

 

Teppich rund Betten weiß Couchtische Marmor
Handgewebter Teppich 

Ich mag cleanes Design, aber nur in Kombi mit gemütlichen Highlights. Dieser Teppich ist aus Jute und macht jeden Wohnraum schön cosy.

Metallbett Pure

Ein herrlich schlichtes Bett, dessen Design auf das absolut nötige reduziert ist. Im Schlafzimmer braucht man schließlich Ruhe.

Couchtisch Manitoba

Marmor hat bewiesen, dass es nicht nur ein kurzlebiges Trendmaterial ist. Dieser Couchtisch wird einem daher sicher lange Freude bereiten.

Korb aus Bambus Sessel aus Rattan Lampenschirm aus Papier
Korb Titus aus Bambus

Hübsche Körbe sind ein Muss in jedem Zuhause. Wenn schönes gleichzeitig praktisch ist, kann man sich überflüssige Deko sparen.

Einzelsessel mit Auflage 

Rattan ist Trend und dieser Sessel sieht dazu einfach noch urgemütlich aus.

Lampenschirm aus Papier

Ich stehe gerade sehr auf Papierlampen. Sie passen zu jeder Einrichtung und da sie günstig sind, kann man sich auch easy ein großes imposantes Stück leisten.

 

Deko ja, aber weniger ist nun echt mehr

Ok, es wird also nicht all mein Zeugs dem Flohmarkt zum Opfer fallen. Aber ich habe, seit ich mich für Minimalismus interessiere, viel weniger herumstehen. Gegen kleinteilige Deko bin ich regelrecht allergisch geworden. Und jedes Teil, was ein Styling nicht wesentlich verschönert, wird wieder weggenommen. Die ganze Dekoration ist daher weniger komplex, was wiederum das Umdekorieren zu einer wahren Freude macht. Es geht so leicht. Stelle ich ein, zwei Stücke um, sieht alles schon ganz anders aus! Das radikale Ausmisten hat mir meine Freude am Dekorieren eigentlich erst wieder zurückgegeben. Juhu!

 

 

Willkommen „clear surfaces“!

Zum Beispiel ist unsere große eingebaute Bank am Esstisch frei von Deko. Die Vorbesitzer des Hauses hatten da drauf auch ein paar Vasen stehen oder große Bilder. Es ist ja auch zu verführerisch, dort ein paar Lieblingsstücke auszustellen. Ich habe es aber mit einer ganz leeren Oberfläche versucht. Naja, was heißt, leer? Levi hat dort nun genug Platz, mit seinen Bauklötze zu bauen, was doch viel netter ist als Mamas Stehrumchens. ;)
Bei den leeren Flächen, die nicht von Levi genutzt werden, genieße ich ganz einfach die optische Ruhe und dass mein Blick wenigstens in einigen Ecken an nichts hängen bleibt. Das sorgt bei mir für mehr gedankliche Ruhe. Im bereits erwähnten Radiobeitrag wird das noch mal ganz witzig erwähnt.
Der klassische Vorteil leerer Oberflächen (von Sideboards, Fensterbänken, Regalen etc.) ist aber, dass das Staubwischen wesentlich leichter und schneller geht. Und alles, was leicht und schnell geht, mache ich Faulpelz auch gerne öfter. Wen Staub nicht stört, dem kann das natürlich egal sein. Aber irgendwie hat eine saubere Oberfläche für mich einfach eine andere, frischere, lebendigere Ausstrahlung, als eine (im doppelten Wortsinn) angestaubte. Warum das so ist, dazu hab ich auch mal etwas im empfehlenswerten Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ gelesen, was ganz hilfreich war, um mir zu zeigen: es ist ok, wenn Staub für mich nicht ok ist.
Jedenfalls bin ich nun ein Freund leerer Oberflächen und habe schon eine kleine Sammlung davon in unserem Waldhaus. Es ist übrigens gar nicht so leicht, diese Leere zuzulassen, aber man lernt es mit der Zeit.

 

Konsequentes Ausmisten und „One in, one out“

Weniger kaufen ist das eine, aber natürlich: konsequentes Ausmisten ist nach wie vor sehr angesagt bei mir. Es dauert sehr lange und der Umzug hat es noch mal schwerer für mich gemacht, weil ich oft nicht weiß, was ich in dieser neuen Umgebung behalten möchte. Aber ich komme voran und bin mittlerweile wirklich immer härter bei meiner Auswahl, was bleiben darf. Und bei mir gilt auch nun die goldene Regal: One in, one out. Kommt etwas neues hinzu, muss ein altes Teil gehen. Das setze ich vor allem bei Deko und Kleidung super konsequent um, damit es nie wieder so viel wird wie vorher.

 

 

Hier hab ich bereits echt wenig Zeugs und bin schon fast Profi-Minimalist

Alles klar, ich werde auf jeden Fall immer mehr Einrichtungs-Krams besitzen als der Durchschnittsmensch. Aber in folgenden Bereichen haben wir glaub ich weniger Zeugs als die meisten: Alles rund ums Kind. Wir haben keine riesen Mengen Spielzeug, leihen oft Bücher und Hörspiele in der Bibliothek aus, besaßen keinen Kinderwagen, haben nach wie vor kein Kinderbett usw. Wer mehr darüber lesen möchte, wie ich versuche, mit Kind krempelfrei zu bleiben, liest sich gerne noch mal meinen Blogpost dazu durch. Dann zum Beispiel Küchenutensilien. Wir haben eigentlich fast nur Basics in der Küche, die täglich benutzt werden. Hochleistungsmixer, Kaffeemaschine, Wasserkocher, so Zeugs. Und alles nur in der Menge, wie wir es brauchen. Ich sammel nix, weder Holzlöffel, noch -bretter, auch keine Speiseöle, weil sie in schönen Flaschen verkauft werden. Ähnlich basicmäßig geht es auch im Bad zu. Statt einer Duschgelsammlung benutze ich zum Besipiel nur Lavaerde von Logona für Körper und Haare. Seit kurzem probiere ich zusätzlich noch saure Rinse mit Apfelessig aus. Auch im Bad habe ich nichts doppelt und besitze nur das, was ich benutze.

 

„Das möcht‘ ich nicht geschenkt haben“

Ich bin inzwischen echt ganz gut darin, Gratis-Gaben abzulehnen. Sie lauern ja an jeder Ecke. Flyer, Tüten auf dem Wochenmarkt, Kosmetikproben, … Auch aussortierte Sachen, die uns von anderen gegeben werden (zum Beispiel Spielzeug für Levi), lehne ich freundlich ab, wenn wir es nicht benötigen. Ich habe mich sogar schon zwei Mal auf PR-Veranstaltungen an den Goodie-Bags vorbeigeschlichen, ohne eine Tüte mitzunehmen. :D

 

 

Rohkost – mein minimalistischer Weg, zu essen

Ich esse nur Rohkost, weil es mir damit viel besser geht als mit der „normalen“ Ernährung von früher. Warum Rohkost zu essen für mich etwas mit Minimalismus zu tun hat? Es gibt viele Gründe, die ich kurz anreiße. Meine Lebensqualität ist höher, weil ich mich einfach besser fühle. Viele meiner körperlichen „Anormalien“ (die ich früher für normal hielt) sind verschwunden und brauchen keine Reparatur mehr mit zum Beispiel Kopfschmerztabletten, Bodylotion oder Kaffee. Ich muss diese und andere Dinge nicht mehr konsumieren, weil mein Körper auch so bestens funktioniert.
Außerdem habe ich einen viiiel engeren Bezug zur Natur gefunden, weil ich sie nun als absolute Quelle meines Wohlbefindens ansehe und ich es zutiefst bewundere, wie viele Lebensmittel sie uns bereit stellt, die, so wie sie sind, einfach perfekt sind. Daher sind mir mittlerweile schöne Erlebnisse in der Natur wichtiger als meine Zeit in Cafés und Einkaufszentren zu verbringen (was nicht heißt, dass so etwas nicht auch mal herrlich sein kann!).
Ich lege großen Wert auf qualitativ hochwertige Lebensmittel, da unreifes und minderwertiges Zeug roh einfach nicht schmeckt. Ich unterstütze so automatisch Erzeuger, die nachhaltig arbeiten wie zum Beispiel Biobetriebe und Kleinbauern.
Und schlussendlich hat mir Rohkost irgendwie den Einstieg in eine Sichtweise bereitet, mit der man das „normale“ nicht unbedingt immer für das richtige hält. Schließlich ist auch Minimalismus ein Infragestellen der Normalität, in diesem Fall des übertriebenen Konsums von Dingen.

 

 

Collect moments, not things.

Das gilt ja quasi als die Kernaussage des Minimalismus und sie ist auch mir unheimlich wichtig. Viele machen deswegen eine Weltreise oder werden gleich zu Nomaden. Das ist aber nicht mein Ding. Das Wichtigste im Leben ist für mich mein Kind. Mein beste Entscheidung war es daher, nicht mehr arbeiten zu gehen und mich stattdessen als Vollzeit-Mama um Levi zu kümmern. Finanziell kommen wir mit einem Gehalt gut zurecht. Mit einem eigenen Gehalt würde ich mich sicher freier in meinen Konsum-Entscheidungen fühlen (ab und zu muss ich mich ja doch dafür rechtfertigen, was ich hier so an Deko oder teurem Rohkost-Essen anschleppe), aber dank des Minimalismus bin ich mit viel weniger Dingen zufrieden und ich habe gelernt, klüger zu kaufen.
So bin ich also glückliche Vollzeit-Mama und verwirkliche nebenbei meine eigenen Interessen, indem ich blogge. Ohne Frage hat das Vollzeit-Mutterdasein auch eine Menge schwierige, anstrengende, nervige Seiten. Aber diese ersten drei Jahre, in denen ich mich rund um die Uhr um meinen Sohn gekümmert habe (im Juni kommt Levi in einen wunderbaren Waldkindergarten), haben mich unglaublich bereichert und verändert. Mag zum Beispiel sein, dass ich ohne Kind nie auf Minimalismus gekommen wäre. Und ich bin sehr dankbar, dass wir mit dieser Aufgabenteilung einen halbwegs entspannten Familienalltag genießen können. Es stimmt, diese Konstellation – der Mann geht arbeiten, die Frau zieht die Kinder groß – ist eigentlich schrecklich konservativ. Aber ich habe mich freiwillig dafür entschieden und es ist unser Weg, als Familie „Slow Living“ zu leben.

 

Und schlussendlich: Ich habe kein Smartphone

Eine große Hilfe dabei, den Moment zu genießen, ist, dass ich bewusst kein Smartphone besitze. Wenn ich sehe, wie manche draußen an ihrem Handy hängen, ist mir das Abschreckung genug (bitte nicht böse sein, Leute). Ich verbringe zu Hause bereits genug Zeit im Internet (sonst gäbe es den Blog ja schließlich nicht), da möchte ich wenigstens unterwegs völlig frei davon sein. Schöne Erlebnisse möchte ich nicht durch die Smartphone-Kamera betrachten, sondern einfach in dem Moment mit meinen eigenen Augen. Es ist mir zum Beispiel ein Rätsel, wie diese spontanen, wunderschönen Instagram-Bilder entstehen. Vor allem von Kindern, die doch immer in Bewegung sind. Warten die Leute den ganzen Tag mit dem Handy in der Hosentasche auf Instagram-fähige Momente? Ich weiß es wirklich nicht, denn ich habe keine Erfahrung darin, wie es sich als Influencer mit Smartphone lebt. :D Ach so, und es ist unterwegs immer wieder eine Freude, mit echten Menschen zu sprechen, um sie nach dem richtigen Weg zu fragen. Statt mit Google Maps. ;)

 

So, das wäre, „my way of minimalism“. In welchen Bereichen klappt es bei euch schon gut und in welchen seid ihr eher Minimalismus-Loser? Und was mich auch brennend interessieren würde: gibt es eines von meinen angerissenen Themen, von denen ihr gerne mehr erfahren möchtet? Ich freue mich über eure Kommentare! Ich hab ja nun wirklich mal wieder genug gequatscht.

Liebste Grüße
Karina

 

Freut euch auf April: Ikeas entspannte HJÄRTELIG Kollektion

18. Februar 2018

 

 

Da flatterten vor ein paar Tagen spannende Neuigkeiten von Ikea in mein Emailpostfach: ab 7. April 2018 gibt es eine neue limitierte Kollektion, die mir sehr gut gefällt: HJÄRTELIG. Sie soll dazu einladen, „in unserem oft hektischen und komplizierten ‚Onlinealltag‘ die Pausetaste zu drücken, und wenn auch nur für kurze Zeit.“ Warm, sinnlich und super schön sind die Entwürfe, allesamt aus natürlichen und nachhaltigeren Materialien gefertigt. Meine Lieblinge Baumwolle und Leinen sind ganz groß mit dabei, außerdem Kork, Rattan, Seegras und massives Holz. HJÄRTELIG umfasst über 30 Produkte, aber ich zeige euch heute nur meine absoluten Favoriten, damit es für euch im April noch ein paar Überraschungen gibt.

 

 

Wichtiges Thema in der Kollektion – klar, es geht ja um Entspannung und Entschleunigung – ist das Bett. Es gibt eine Art multifunktionale quadratische Holzplattform, aus der man sowohl ein super simples Bett als auch ein schlichtes Sofa bauen kann. Ich finde sie große Klasse! Wer sich für ein Bett entscheidet und es noch etwas aufhübschen möchte, wählt dazu das Kopfteil aus geflochtenem Ratten aus der selben Kollektion. Der Oberknaller aber ist für mich der zauberhafte sphärische Betthimmel aus einem hauchdünnen Baumwolle-Leinen-Mix. Als ich den gesehen habe, hab ich mich echt schockverliebt. Ich freu mich schon auf zahlreiche Fotos auf Instagram und Co., wenn er bei dem ein oder anderen einzieht, denn bei uns wird hierfür wohl kein Platz sein. Obwohl…theoretisch…im Gästezimmer…hmmm…

 

 

 

Die Bank gefällt mir auch gut und ist vor allem dazu entworfen worden, um getragener Kleidung am Abend ein schöneres Zuhause im Schlafzimmer als den Fußboden zu geben. ;) Sie ist nämlich gleichzeitig eine Kleiderstange. Im gleichen Design gibt es noch einen kleinen runden Ablagetisch.

In der HJÄRTELIG Kollektion findet man auch sehr nette Kleiderbügel aus Rattan. Die könnten doch die cosy Ablösung für die coolen Kupfer-Kleiderbügel werden, die man die letzten Jahre so viel gesehen hat.

 

 

 

Und natürlich, beim Thema Enstpannung darf auch das Yoga Equipment nicht fehlen. Ich mache (derzeit) kein Yoga und plane es auch nicht in nächster Zeit, aber die Farbkombi bei der HJÄRTELIG Yogamatte (hellblau + rostrot) find ich so hübsch, dass ich sie euch in jedem Fall mal zeigen wollte.

 

 

Wie gefällt euch diese neue Kollektion von Ikea und was sind eure Favoriten? Ich kann mich schwer entscheiden, wähle aber mal an allererster Stelle den Betthimmel und auf dem zweiten Platz tummeln sich das Bettgestell, das beige Leinenplaid und die Seegras-Schale mit Deckel (vielleicht was fürs Kinderzimmer, das grad in der Mache ist?).

Liebste Grüße
Karina

 

 

Fotos: Inter IKEA Systems B.V. 2018

 

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