Wie wohnen in weiß auch weiß bleibt – meine besten easy peasy Putztipps für Wände, Textilien, Böden und Möbel

17. März 2019

 

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Ich liebe es, mit viel weiß zu wohnen! Es zaubert Licht, Leichtigkeit und Frische in unsere vier Wände und ist natürlich auch ein Kombinations-Allrounder. Wir haben ein weißes Sofa, einige weiße Möbel, hauptsächlich weiß gestrichene Wände und einen weißen Betonfußboden im Erdgeschoss. Hinzu kommen viele Dekoaccessoires und Textilien in meiner liebsten Wohnfarbe.

Nun ist es aber auch allgemein bekannt, dass es nicht so leicht ist, dass weiß auch weiß bleibt – vor allem mit Kindern! Ich habe in den letzten Jahren aber so einige Tricks und Erfahrungen gesammelt, wie ich dies doch schaffe und zwar mit möglichst geringem Aufwand und mit eingebautem Turbo. Denn ich habe keinerlei Lust, zum Putzteufel zu werden, bloß weil ich es liebe, in weiß zu wohnen.

Meine besten Tipps easy peasy weiß-Putztipps möchte ich heute mit euch teilen!

 

 

Tipp 1: ein Akkustaubsauger

Ich muss mich ein wenig zusammenreißen, wenn ich jetzt meinen ersten Tipp vorstelle. Es handelt sich nämlich um eine ganz neue Errungenschaft und ich bin noch ganz aus dem Häuschen, weil ich so happy damit bin. Ich bin jetzt glückliche Besitzerin eines Akkustaubsaugers*! Und ich glaube, das war eine der klügsten Anschaffungen der letzten Jahre. Wie gesagt haben wir im Erdgeschoss ja einen weißen Boden und wie ihr euch denken könnt: man sieht ALLES da drauf. Klar, dass ich nie groß Lust hatte, ständig den schweren 08/15 – Staubsauger hervorzuholen. Und dann das Saugen der Treppen und das Schleppen in den ersten und zweiten Stock. Ziemlich nervig!

Dann kam der Akkustaubsauger hier an und als ich ihn das erste Mal ausprobierte, war ich begeistert! Ich flitzte hierhin und dorthin und konnte gar nicht wieder aufhören! :D

 

 

Und nun einige Wochen später liebe ich ihn noch immer. Ich schnappe mir das Ding und kann ohne Kabeleinstöpseln gleich losdüsen. Er ist leicht und super wendig. Ich muss keinen schweren Sauger mehr hinter mir herziehen, bin in meinem Radius nicht mehr durch ein Kabel beschränkt, das auch noch ständig unter Türen festklemmt (argh!). Und Treppen steigen und saugen ist natürlich auch super easy geworden!

Mit der Leistung des Akkustaubsaugers bin ich sehr zufrieden. Kann sein, dass er nicht so stark ist wie einer mit Kabel, aber bewusst merken tue ich dies nicht. Er saugt alles weg, wo ich drüber sauge und das reicht mir voll und ganz.

Mit meinem neuen Akkustaubsauger ist es nun jedenfalls super easy geworden, meinen weißen Boden sauber zu halten. Auch schnell mal eben ein Malheur entfernen geht ab jetzt so leicht wie mit einem Handbesen. Frühstücks-Krümel unterm Esstisch? Ratzfatz weggesaugt. Sohnemann kommt aus dem Waldkindergarten nach Hause? Der Flur ist im Nu wieder Erdklümpchenen-frei.

 

 

Bei meinem Akkustaubsauger wollte ich unbedingt auch einen Handsauger integriert haben und ich liebe auch dieses Extra! Mit einem Klick ist der obere Teil des Gerätes abgenommen und ich kann zum Beispiel unser weißes Sofa, auf dem man auch jeden Fussel, jedes Haar und leider sogar den alltäglichen Staub sieht, säubern. Den Polsteraufsatz habe ich immer griffbereit hinter den Rückenkissen versteckt. :)

Ich habe vor dem Kauf länger recherchiert und mein Modell von MooSoo* scheint einer der besten preiswerten Akkustaubsauger zu sein, die man aktuell bekommen kann. Wenn ihr auch schon mal überlegt habt, kabellos herumflitzend zu saugen: Ich kann ihn euch bis jetzt sehr empfehlen. Schaut euch sonst aber auch gern bei anderen Herstellern um (AEG zum Beispiel hat wohl auch ein paar gute im Angebot). Ob andere aber auch so schick sind wie meiner, bezweifle ich sehr. Schaut selbst, fügt er sich mit seinem coolen schwarz-weißen Star Trooper Look nicht fast unsichtbar in unsere Einrichtung ein? :D

 

 

 

Tipp 2: ein Saugroboter

Meinen Saugroboter habe ich vor zwei Jahren von Vorwerk für einen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Seit wir hier im Waldhaus wohnen und einen weißen Fußboden haben ist er sehr regelmäßig im Einsatz! Er ist eine perfekte Ergänzung zum Akkustaubsauger, da er ohne viel Arbeit für eine gute Grund-Sauberkeit sorgt. Ich muss dafür nicht mehr tun, als ihn alle zwei, drei Tage anzustellen und eventuell eine Minute aufzuräumen, um das Erdgeschoss Roboter-startklar zu machen, so dass keine Hindernisse im Weg sind.

Der Kobold von Vorwerk ist ja quasi die Luxus-Variante unter den Saugrobotern, aber es gibt mittlerweile auch günstigere Modelle, die ebenfalls gute Leistung bringen.

 

Tipp 3: ein Sprühmopp

Meinen Sprühmopp habe ich schon eine ganze Weile und er erleichtert mir das Sauberhalten unseres empfindlichen weißen Bodens sehr. Ähnlich wie beim Akkustaubsauger kann ich mit dem Sprühmopp einfach drauf los reinigen, da ich keinen Eimer mit Wasser brauche und das zwischendurch Auswringen fällt auch weg. Das Putzwasser befindet sich in einem kleinen Tank an der Stange und wird mit der Hand, die oben den Griff führt, immer frisch vor dem Mopp auf den Boden gesprüht.

Am besten eignet er sich für punktuelles Wischen, aber dafür benutze ich ihn auch tatsächlich ständig. Auf dem weißen Boden sieht man wirklich jeden Fleck und vor allem hinter der Küche tropft bei der Essenszubereitung oder beim Kaffeekochen immer wieder mal etwas auf den Boden. Und ihr könnt euch sicher vorstellen, wie oft meine zwei Männer schon ohne böse Absicht mit nassen Schuhen ins Haus gelaufen sind. Ich wische aber nicht jeden Tag, sondern etwa zwei mal pro Woche. Und das geht dann wie gesagt super easy. Sogar mit Baby auf dem Arm. ;)

Wo ich meinen Sprühmopp gekauft habe, weiß ich leider nicht mehr, aber es gibt ähnliche Modelle fast überall zu kaufen.

 

 

 

Tipp 4: ein Staubwedel mit Straußenfedern

Aaah, ich liebe ihn. Hübsch anzusehen und so praktisch: mein Staubwedel mit Straußenfedern. Wir haben einige weiße Möbel, deren Oberflächen schnell staubig aussehen. Ich muss unseren großen Schreibtisch und auch viele weiße Flächen im Wohnzimmer echt oft reinigen. Aber mit meinem Staubwedel ist es unheimlich schnell und bequem gemacht. Ich muss nichts beiseite räumen, da ich mit dem langen Griff und den feinen fluffigen Federn – hui hui – auch so in jedes Eckchen komme. Die Federn ziehen den Staub statisch an und halten ihn fest. Zwischendurch wird der Staubwedel am Fenster ausgeschüttelt.

 

Tipp 5: Flüssige Bleiche fürs Sofa

Oh oh oh, unser weißes Sofa. Ich liebe es ja auch nach Jahren noch heiß und innig, aber es hat mich schon so einige Nerven gekostet. Mit Mann und zwei Kindern ist es unmöglich, es fleckenfrei zu halten (ja, richtig gelesen, ich bin FAST immer unschuldig). Eine 100% easy peasy Lösung habe ich hier ehrlich gesagt nicht für euch, aber: Klar ist der Bezug abziehbar und waschbar. Das ist ein Muss, wenn ihr euch für ein weißes Sofa entscheidet. Mein Bezug von der Firma Bemz hat sogar einen Fleckenschutz, so dass ich manches einfach mit einem feuchten Lappen rausrubbeln kann. Trotzdem komme ich um regelmäßiges Waschen, hauptsählich des Bezuges der Récamiere, nicht herum. Klar verwende ich dabei ein Vollwaschmittel für weißes.

Einen speziellen Tipp habe ich aber doch noch für euch: ich habe nach einiger Suche flüssige Bleiche von HAKA* gefunden. Normale pulverförmige Sauerstoffbleiche wirkt erst bei höheren Temperaturen und/oder braucht etwas mehr Wasser, um wirken zu können – da sind üble Wasserflecken auf dem Bezug fast schon vorprogrammiert.

Für diese flüssige Sauerstoffbleiche muss man den Fleck aber nur ganz leicht anfeuchten. Nach längerem Einwirken kann man die getrocknete Bleiche dann einfach abbürsten oder -saugen. Was sich nicht mit einem feuchten Lappen rauswischen ließ, wird so fast immer entfernt – auch ohne den kompletten Bezug bei jedem Fleck abziehen und waschen zu müssen.

Natürlich benutze ich die Bleiche auch für schwierige Flecken auf meinen vielen weißen Kissen, meiner Bettwäsche und meiner Kleidung.

 

 

Tipp 6: Wandfarbe parat haben

Ohne mein Schraubglas mit unserer weißen Wandfarbe geht hier nix mehr. Ich habe diesen Trick schon in unserer alten Wohnung angewandt, was bewirkte, dass sie beim Auszug nach fünf Jahren noch ziemlich ordentlich aussah.

Füllt einfach einen Teil eurer weißen Wandfarbe in ein kleines Schraubglas und haltet auch einen kleinen Pinsel parat. Nun könnt ihr schnell und unkompliziert und ohnen einen großen schweren Farbeimer rauskramen, rumschleppen und umrühren zu müssen, Flecken auf euren Wänden verschwinden lassen.

Natürlich gilt dieser Tipp ebenso für alle anderen Wandfarben, nicht nur für weiß. Und ich habe selbstverständlich auch ein Gläschen mit der weißen Bodenfarbe parat, die gerne mal abplatzt, wenn mal wieder ein Topfdeckel auf den Fußboden fällt.

 

 

Tipp 7: ein Schmutzradierer

Ein Loblied auf meine Schmutzradierer habe ich hier schon mal gesungen. Bei meinen besten Tipps für langfristig saubere und weiße Wände, Böden und Möbel darf dieses Allround Talent natürlich wieder nicht fehlen. Die Dinger sind bei mir ständig im Einsatz. Auf meinem weiß gestrichenen Betonboden haben sie schon so manchen Fleck weggezaubert, den ich für nicht mehr entfernbar hielt. Auf meiner weiß lackierten Schreibtischplatte habe ich mit einem Schmutzradierer schon unschönen Bleistift-Grauschleier und selbst Kugelschreiberstriche 1A weg bekommen. Und auf meinen Wänden sind sie die erste Wahl – nur was damit nicht bereits weggeht, wird mit Wandfarbe überpinselt (siehe oben). Neulich habe ich auch eine große ominöse gräuliche Fläche neben dem Sofa wieder weiß bekommen. Mein Sohn hängt scheinbar gern über der Sofalehne – die nackten Füße stützen ihn dabei an der Wand ab. Kann er gern weiterhin tun – ich bin ja perfekt vorbereitet. :)

Ich hoffe, hier war der ein oder andere hilfreiche Tipp für euch dabei. Vielleicht habt ihr sogar noch mehr und bessere auf Lager? Super, immer her damit!

Liebste Grüße
Karina

 

 

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2 Kommentare

  • Antworten Daniel Frerix 8. Juni 2019 at 3:02

    Hey Karina!
    Oder ihr macht Minimalismus Extrem und räumt alle Räume leer :-) Natürlich ist das so gut wie unmöglich, aber manchmal finde ich diese Vorstellung schon super. Einfach nur noch leere Räume zu haben. Über so einen Staubroboter habe ich auch bereits nachgedacht. Im Idealfall müsste dieser noch über Solar geladen werden. Dann wäre er perfekt. Liebe Grüsse, Daniel

    • Antworten karina 22. Juni 2019 at 10:53

      Hallo Daniel,
      Toll, dass du hier vorbei schaust! Und ich finde es prima, dass du wieder Videos machst. :)
      Ich träume auch manchmal von leeren Räumen. :D Aber es wäre für mich auch schön, überhaupt näher an einen gemäßigten Minimalismus ran zu kommen, als ich es bis jezt geschafft habe. ;)
      Und bestimmt ist es nur eine Frage der Zeit, bis es solarbetriebene Saugroboter gibt. Die Entwicklung geht ja immer weiter und bei anderen Dingen (Lampen) auch schon hier und da in diese Richtung.
      LG Karina

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