Mein täglicher Frühjahrsputz – mit dem Saugroboter VR200 von Vorwerk

6. April 2017

Werbung: Beitrag entstanden in Zusammenarbeit mit Vorwerk

Neben dem Entrümpeln hat mich jetzt zu Beginn des neuen Jahres auch mal wieder die Lust auf einen gründlichen Frühjahrsputz befallen. Geht es euch auch so? Ich finde es auch echt richtig gut, dass man ausnahmsweise mal total motiviert ist, endlich mal wieder den Boden zu wischen, die Fenster zu putzen oder auch auf den schwerer erreichbaren Regalen Staub zu wischen. Die Frühlingssonne fördert bei mir auch ganz schön viele vernachlässigte Ecken zutage, auweia… :D

Jede Wohnung hat ja so ihre Tücken und Eigenheiten. Bei uns ist es zum Beispiel weniger das Staubwischen (das geht einigermaßen einfach, denn allzu viel stand hier ja noch nie herum). Unsere Herausforderung ist eher die große Fläche des Bodens. Wir wohnen auf 140 qm und da dauert gründliches Saugen etwa eine halbe Stunde und Wischen eine Stunde. Und seit Levi da ist, wird es hier natürlich noch schneller krümelig durch heruntergefallenes Essen, Sand vom Spielplatz etc. Alle zwei, drei Tage saugen ist daher schon angesagt.
Als ich vor einiger Zeit dann die Anfrage von Vorwerk bekam, deren Saugroboter Kobold VR200 zu testen, konnte ich daher verständlicherweise nicht nein sagen. Ich wollte so ein Teil unbedingt mal bei uns ausprobieren. Hier kommt also mein Bericht nach einigen Wochen des Testens!

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Der Kobold ist ein ganz schicker Zeitgenosse. Pures Design in weiß, schwarz und mit ein paar grünen Details. Das passte ja schon mal gut hierher! Sein Zuhause, die Ladestation, hat dann im Gästezimmer seinen Platz gefunden. Um die Station herum muss nämlich genug Raum sein, damit der Roboter diese ungehindert verlassen und später wieder anfahren kann. Daher kann man sie leider nicht in die letzte ungenutzte Ecke im Abstellkämmerchen quetschen. Aber dank der netten Optik des Geräts war das für mich auch kein Problem.
Auf der Oberseite des Kobolds findet man das einfache Bedienfeld mit einer Statusanzeige und den Startknopf. Von oben kommt man auch an den kleinen Staubbehälter ran. Er lässt sich leicht ein- und ausbauen, man entleert ihn einfach in den Mülleimer oder saugt ihn mit dem Staubsauger aus und verwendet ihn immer wieder.

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Man kann mit dem Saugroboter auf zwei verschiedene Arten reinigen lassen. Einmal nimmt er sich die ganze Wohnung vor oder er reinigt nur ein Quadrat von 2 x 2 m („SPOT-Reinigung“). Letzteres könnte man zum Beispiel nutzen, wenn beim Nachhausekommen im Flur nur an einer Stelle ne Menge Sand verteilt wurde (passiert hier häufiger…). Ich habe aber fast immer die Funktion der ganzen Wohnung genutzt. Mit einer Akkuladung schafft der Kobold ca. 120 qm. Ich musste daher immer in zwei Schritten saugen lassen.

Und wie war der Kleine in der Praxis? Insgesamt kann ich sagen: gut! Hier kommt meine Liste der vielen positiven und wenigen negativen Punkte:

POSITIVES
– Fast alle Ecken werden erreicht. Das wirklich tolle ist, dass der Roboter auch dort saugt, wo ich oft zu faul bin mit dem Staubsauger hinzulangen. Unter größeren Möbelstücken zum Beispiel wie unserem Sideboard im Wohnzimmer, wo der Fernseher drauf steht. Was super klappt, da der Kobold VR200 nur 9 cm hoch ist.
– Bei Gebrauch etwa alle zwei Tage bekommt man eine sehr schöne „Grundsauberkeit“ in die Räume, die mindestens immer so gut ist, dass man nie denkt: oha, ich müsste mal wieder dringend staubsaugen. Das entspannt. :)
– Er hat Power. Wenn er über etwas rüber rauscht, ist es auch weg.
– Den Staub auszuleeren geht leicht und schnell. Ist auch immer schön zu sehen, was nun aus der Wohnung verschwindet. Ein bisschen „ausmisten für jeden Tag“ sozusagen. :D
– Unkomplizierte, leicht verständliche Bedienung mit wenigen sinnvollen Funktionen.
– Der herumfahrende Roboter hat vor allem für Kleinkinder einen enormen Unterhaltungswert. Für Erwachsene aber auch! Die ersten Male bin ich dem herumflitzenden Kobold mit Levi auf dem Arm immer ganz neugierig hinterher gelaufen.

NEGATIVES
– Es wäre schön, wenn er noch etwas leiser wäre.
– Einfach Kobold anschalten und abhauen geht leider nicht. Man muss die Wohnung etwas vorbereiten, vor allem, wenn man nach einiger Zeit die „Stolperfallen“ des Roboters kennt. An den Fransen unseres Wohnzimmerteppichs ist er zum Beispiel immer hängen geblieben. Die muss ich also vorher nach unten einschlagen. Oder: stehen die Stühle sehr dicht am Esstisch, so dass der Roboter nicht dazwischenpasst, sollte man sie vom Tisch etwas abrücken.
Für Bereiche, die der Kobold nicht befahren soll, gibt es übrigens eine 4 m lange Magnetstreifenrolle, die man als Barriere auslegen kann. Darüber kann der Roboter nicht fahren.

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Hier noch ein paar Extratipps von mir:
– Um sicher zu gehen, dass der Kobold nichts weggesaugt hat, das kein Müll ist (Legostein, der klassische Ohrring), sollte man beim Ausleeren des kleinen Staubbehälters schnell dessen Inhalt checken. Das geht aber sehr easy.
– Anfangs hatte ich etwas Probleme, da der Saugroboter sich nicht so systematisch durch die Räume bewegt hat, wie versprochen. Manches hat er doppelt bearbeitet, manches gar nicht. Nach einem Telefonat mit dem sehr netten Kundenservice habe ich den Tipp bekommen, möglichst die Wohnung zu verlassen oder sich eine Weile z.B. mit einem Buch aufs Sofa zurückzuziehen, da es den Roboter irritiert, wenn man sich ständig in seiner Nähe bewegt (also kein neugieriges Hinterherlatschen mehr). Gesagt, getan, Levi und ich lassen in Zukunft sehr gerne den Kobold schuften, während wir auf dem Bett gemütlich ein Buch anschauen. :)

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Übrigens: nicht nur ich finde den Kobold richtig „gut“. Bei Stiftung Warentest ist er erst im Februar dieses Jahres als Testsieger ausgezeichnet worden. In einem Test mit fünf Mitstreitern hat er als einziger das Qualitätsurteil „Gut“ erhalten. Glückwunsch!
Unseren 08/15 Staubsauger werde ich übrigens trotz immer noch laufenden Groß-Entrümpelns behalten. Für die Sandhäufchen im Flur, die schnell mal weggesaugt werden müssen. Ihr wisst schon, siehe oben.

Liebste Grüße
Karina

 

6 comments

  • kerstin

    Den bräuchte ich auch, ganz dringend! Seit dem wir den weißen Fußboden haben und der Garten immer noch sehr sandig, ähhh matschig ist sauge ich ständig ;-)

  • Susann

    Hallo Karina,

    wie lange braucht der Kobold für eure Wohnung? Mein Traum wäre ja ein Wischroboter…
    Übrigens habe ich heute zufällig in eure Wohnung „hineingeblättert“ – in Stefanie Luxats Wohnbuch. Was mir an diesem Buch ungemein gefällt, ist der motivierende und ermutigende Ton.

    Viele Grüße
    Susann

    • karina

      Hallo Susann,
      hm, für eine Runde glaube ich so 40 Minuten. Du hast Recht, ein Wischroboter wäre auch hier genial!
      Ja, die Steffi kann sehr unterhaltsam schreiben, das mag ich auch. Auch an ihrem Blog gefällt mir das.
      LG Karina

      • Susann

        40 Minuten ist nicht schlecht, über diese Anschaffung ließe sich wirklich nachdenken. Wir haben zwar kein Sand-Problem in der Wohnung, aber unser Kater hat zweimal im Jahr Fellwechsel, was mich jedesmal ernsthaft in Verzweiflung bringt. Da hilft auch Fellbürsten leider nicht wirklich. Ich weiß gar nicht, wie das die Besitzer von Langhaarkatzen aushalten…
        LG Susann

  • Sandra

    Ich habe mir kürzlich einen Putz-Roboter für die Fenster gekauft. Da nun Fellwechsel bei unseren Haustieren ansteht, würde so ein Gerät echt Sinn machen. Der Preis ist für Vorwerk nicht überraschend, mich würde nur interessieren ob die Lautstärke auf Dauer nervig wird?

    Liebe Grüße
    Sandra

    • karina

      Naja, er läuft ja nicht in dem Sonne dauerhaft. Wie ich schon schrieb, wäre es aber dennoch super, wenn er leiser wäre.
      LG Karina

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