tidy desk, tidy mind #4

27. Februar 2014
storage at my sewing space

Und, seid ihr schon fleißig dabei, euren Schreibtisch aufzuräumen, nachdem ich euch in den letzten Wochen hier, hier und hier einige Tipps dafür gegeben habe? ;) Heute geht es weiter mit meiner Serie „tidy desk, tidy mind“ und ich erzähle euch was zu meinem vierten Grundsatz: präsentieren.

In den ersten drei Teilen ging es ja hauptsächlich darum, unschöne Dinge schön und praktisch zu verstauen. Nur dafür braucht man ja vor allem: viel Platz! Irgendwann waren auch meine Schubladen voll und ich musste mir was einfallen lassen. Warum dann nicht die hübschesten Sachen aus den Verstecken holen und so richtig in Szene setzen? So wird einerseits Platz für die Dinge frei, die man lieber verstecken möchte, andererseits sind die Sachen so natürlich immer gleich griffbereit und es sieht einfach netter aus.  Wenn man seine liebsten Bastelutensilien sichtbar präsentiert, strahlt der Arbeitsplatz auch gleich mehr Persönlichkeit aus. Hübsch präsentieren kann man zum Beispiel Pinsel, schöne Stifte, Stempel, Maskingtapes, alle möglichen (alten) Werkzeuge wie Lochzangen oder Scheren, hübsche Wolle, Bänder und Garne und so weiter und so fort. Aber Achtung: man sollte es auch nicht übertreiben, denn sonst wird’s am Ende doch wieder kramig und unordentlich. Es sollte also besser nur die crème de la crème Ausgang bekommen. So, und jetzt zeige ich euch mal, wie ich’s gemacht habe.

 

storage at my sewing space

 

storage at my sewing space

In dem Regal über meinem Nähplatz stehen lauter Weckgläser, in denen sich viele bunte Garnrollen, Knöpfe und Bänder präsentieren. Das sieht erstens nach waaaahnsinnig viel Kreativität aus und zweitens ist es auch total praktisch: ich sehe immer gleich, was ich wo finden kann. Noch einfacher, aufgeräumter und hübscher wird es dadurch, dass ich die Garne noch mal nach Farben sortiert habe.

 

beautiful storage for the working space

 

beautiful storage for the working space

So oft male ich eigentlich nicht, trotzdem brauche ich natürlich eine Sammlung Pinsel. In einem besonderen Glas verschönern sie meine Fensterbank vor dem Schreibtisch. Ein paar Werkzeuge wie meine alte Stoffschere und die wunderschönen Schreibfedern von HAY finden in dem kleinen Pflanzenübertopf ihren Platz. Oft hat man noch tolle Gläser und Becher oder süße Milchkännchen im Küchenschrank stehen, die viel zu selten benutzt werden. Warum ihnen nicht als Stiftesammler einen neuen Zweck geben?

 

magnetic pin board

 

magnetic pin board

Wie ihr bereits wisst, kommen an meine Pinnwand keine Briefe oder Rechnungen, die noch zu erledigen sind. Dort werden nur all die tollen Wohninspirationen festgehalten, die ich in Zeitschriften oder im Internet entdecke. Zwischendrin sammle ich noch hübsche Postkarten, besondere Fotos oder andere schöne Dinge. Denn das alles muss ja nicht in irgendwelchen Ordner verstauben! Wenn ich mal beim Dekorieren ein Brett vor’m Kopf habe, hilft mir manchmal ein Blick auf mein Moodboard.
Da es leider nicht ganz einfach ist, eine Pinnwand, sei sie magnetisch oder aus Kork, zu finden, die groß genug ist, um all meine Ideen zu beherbergen, habe ich kurzerhand Magnetfarbe und Pinsel genommen und mir meine Magnetwand selber gemalt. Ich habe dafür die Magneto Grundfarbe von Alpina genommen. Eigentlich gibt es dafür auch eine weiße Deckfarbe, die auf die magnetische Farbe kommt und man nach Belieben auch abtönen kann, aber das dunkle blaugrau der Grundfarbe hat mir so gut gefallen, dass ich es so gelassen habe. Ich denke, dadurch ist die Haftwirkung auch noch etwas besser. Dann habe ich mir noch bei IDEE kleine, superschlichte, extra starke Magnete besorgt und ich konnte lospinnen!

Ich hoffe sehr, dass ich euch mit meiner „tidy desnk, tidy mind“-Reihe einige Anregungen geben konnte, wie ihr euren Arbeits- oder Hobbyplatz schöner und ordentlicher gestalten könnt! Wie immer freu ich mich über euer Feedback!

9 Kommentare

  • Antworten SonntagsFräulein 27. Februar 2014 at 13:09

    Super Ideen (mal wieder) bei Dir ! Magnetfarbe ist eine prima Idee, ich kannte nur Tafellack, aber magnetische Farbe die viel bessere Lösung für alle die kreativen Dinge die gerne gepinnt werden :-) Sag mal, wo bewahrst Du denn nun deine Werkzeuge auf (außer der Stoffschere), Zangen etc.? Passen die bei Dir in Weckgläser? Das Regal sieht so aufgeräumt aus, das werde ich mir als Idee direkt mitnehmen. Und noch eine letzte Frage: man sieht ein klein wenig Wolle auf einem Bild: hast Du dafür noch eine gute Idee? Wolle nimmt so viel Platz weg, ich schiebe die immer unters Sofa *hüstl* Liebste sonnige Grüße Christine

    • Antworten karina 2. März 2014 at 9:17

      Liebes SonntagsFräulein,
      ja, genau, wenn man Magnetfarbe hat, kann man sich ja selber aussuchen, wie groß die Fläche sein soll und welches Format sie hat.
      Was für Werkzeuge meinst du denn? Zum Nähen habe ich noch diese weißen Boxen von Ikea, da passen meine Nähnadeln, Stecknadeln, Nahtauftrenner, Nähmaschinenutensilien usw rein. Einige Sachen zum Schreiben und Basteln sind in dem Schubladenschrank bei meinem Schreibtisch. Aber RICHTIGE Werkzeuge zum Handwerken, und das ist bei mir eine MENGE, sind im Abstellraum untergebracht.
      Ich selber habe nicht so viel Wolle, die passt ist das kleine „Körbchen“, das ich mir aus einer Papiertüte gemacht habe. Sieht man auch hier. Wenn ich mehr hätte, würde ich mir einen hübschen Korb besorgen. Der muss ja nicht verschlossen sein, denn Wolle sieht ja meist schön aus! Ich finde zum Beispiel diese hier von Varpunen superschön! Der Korb hier ist auch schön und, glaube ich, neu bei Ikea.
      Liebe Grüße
      Karina

      • Antworten SonntagsFräulein 2. März 2014 at 14:13

        Super ! Die Boxen von Ikea stehen bei den Schreibwaren und ich war nicht kreativ genug mir dafür den Nähkleinkram vorzustellen, passt perfekt – danke ! Die Körbe von Varpunen sind ein Traum, sie sind so schön (vielleicht muss hier einfach einer einziehen für die Wolle). :-) Liebe sonnige Grüße Christine

  • Antworten alex 27. Februar 2014 at 15:28

    Schön deine Moodwand:-)ich finde es auch viel zu schade, schöne Knöpfe, garne e.tc zu verstecken.Sieht klasse aus und du bringst mich auf den Gedanken endlich mal die Frühjahrssortierung vorzunehmen.Durch den Umzug wurde schon vieles neu verstaut. Aber wie schnell doch alles wieder Chaotisch ist-dabei bin ich sehr ordnungsliebend und kann auch System reinbringen…aber wollen .Grad is frühjahrsmüdigkeit angesagt.L.g alex

    • Antworten karina 1. März 2014 at 10:58

      Hi Alex,
      lieben Dank und: nicht unterkriegen lassen. ;) Wir wohnen jetzt 1 1/4 Jahr hier und ich habe auch erst jetzt das Gefühl, dass alles langsam seinen festen Platz hat. Wenn dann irgendwann mal Kinder kommen, geht dann aber sicher wieder alles von vorne los… :D
      LG Karina

  • Antworten Liann 28. Februar 2014 at 9:50

    Sieht wirklich schön aufgeräumt aus bei dir! Ich hab meine Webbänder und so Kram auch in Weckgläsern, das ist wirklich praktisch und sieht super aus. Dein Moodboard find ich auch klasse, schön ordentlich…
    Liebe Grüße!
    Liann

    • Antworten karina 1. März 2014 at 10:56

      Danke, liebe Liann!
      Ja, Weckgläser sind echt was tolles, da kann man viel mit machen. Ich benutze sie auch immer mal wieder als schlichte Vase, zum Beispiel für Tulpen.
      LG Karina

  • Antworten Constanze 28. Februar 2014 at 21:46

    Hach, so wertvolle Ideen und so viele neue und so prägnant, danke :-)

    Ich will mir eine kleine Arbeitszimmerecke im Wohnzimmer einrichten, weil ich im Arbeitszimmer nie sitze, und nehme mir dafür deine Anregungen mit, denn dort es soll wirklich hübsch aussehen.

    Liebe Grüße
    Constanze

    • Antworten karina 1. März 2014 at 10:54

      Liebe Constanze,
      ich freu mich immer sehr, wenn mein Blog einen Nutzen für meine Leser hat! :) Das ist in der Tat schon nicht ganz einfach, eine Arbeitsecke im Wohnzimmer einzurichten, da kommt es wirklich noch mehr auf Ordnung an, damit man abends beim gemütlichen Fernsehen nicht auf Papierberge starren muss. ;)
      LG Karina

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