Meine 14 besten Tipps fürs rigorose Ausmisten – super für Härtefälle!

13. Juli 2018

 

Ich möchte euch heute mal meine allerbesten Tipps für das Aussortieren, vor allem von Härtefällen, verraten. Ihr findet hier gleich nur diejenigen Tricks, die sich in meiner nun eineinhalbjährigen Minimalismus-Praxis am besten bewährt haben. Es soll nicht um allgemeine Anfänger-Hilfe zum Ausmisten gehen (à la „Raum für Raum vorgehen“, „überlegen, was man im letzten Jahr nicht benutzt hat“ und so weiter), denn diese Ideen findet man zuhauf in allerlei Ratgebern. Es geht hier stattdessen um ein paar spezielle Tipps für diejenigen, die schon einigen Kram loswerden konnten, aber trotzdem noch Sachen zuhause haben, bei denen sie sich schwer tun.
Ich habe die einzelnen Punkte nicht aus anderen Blogs usw. zusammengestellt, sondern spontan aus dem Gedächtnis notiert, was mir in letzter Zeit am meisten geholfen hat. So können aber natürlich trotzdem Ideen von anderen dabei sein, wenn sie sich bei mir bewährt haben. Also los geht’s!

 

 

Mach ein Foto davon!

Diesen Tipp findet man eigentlich schon recht häufig, aber da er mir bei hunderten (!) Teilen geholfen hat, sie auszusortieren, muss er einfach mit in meine Liste und zwar an allererste Stelle.
Ich habe leider die Angewohnheit, mit allen möglichen Dingen (ob Kleidung, Deko, altes Spielzeug usw.) bestimmte Erinnerungen zu verknüpfen, so dass es mir bei unendlich vielen Sachen kaum gelungen wäre, sie wegzugeben – wenn ich nicht schon vor einigen Jahren darauf gekommen wäre, ein Foto des Gegenstandes zu machen! Die meisten Teile muss ich nicht physisch besitzen, sondern es reicht mir ein digitales Bild davon. Ich habe auf meinem PC ein paar Ordner, nach Jahren sortiert, wo die Bilder dann landen und wenn ich möchte, kann ich sie mir ansehen und in meinen schönen Erinnerungen schwelgen.

 

Nicht erst überlegen: wohin damit?

Den Fehler mache ich irgendwie noch immer und ich kann euch nur ans Herz legen, es besser zu machen als ich. ;) Wenn mir nämlich nicht spontan eine Möglichkeit einfällt, wie ich ein Teil loswerden kann (Flohmarkt, Verschenken, Müll, …), belasse ich es erst mal an Ort und Stelle. Aber das ist natürlich Quatsch. Erst mal ist wichtig: weg damit. Wenn eigentlich klar ist, dass man etwas nicht mehr haben möchte, sollte es aus dem täglichen Umkreis verschwinden und sei es erst mal in eine Kiste, die auf den Dachboden kommt. Es geht beim Minimalisieren ja darum, sich Schritt für Schritt nur noch mit den Sachen zu umgeben, die einem wichtig sind und nichts soll von diesen besonderen Sachen ablenken. Und fürs erste reicht: aus den Augen, aus dem Sinn! Wenn irgendwann ein paar Kisten voll sind, kann man ganz in Ruhe alles durchsortieren und überlegen, was wie einen neuen Besitzer findet oder entsorgt wird.

 

 

Gegen das schlechte Gewissen I: „Aber es war doch teuer.“

Ein Gedanke, der mir in solchen Fällen geholfen hat: „Ich habe zwar mal viel Geld hierfür ausgegeben, aber im Moment habe ich mir damit, jedesmal wenn ich das Teil erblicke, nur ein schlechtes Gewissen gekauft.“ Und ich gebe doch kein Geld aus, um jetzt ein schlechtes Gewissen zu haben. Dann lieber weg mit dem Ding und weg mit dem miesen Gefühl.

 

Gegen das schlechte Gewissen II: „Aber es war doch ein Geschenk.“

Hier wiederum hilft mir ein Gedanke, der in manch anderer Tippsammlung zu finden ist: Der Schenkende wollte euch mit dem Geschenk eine Freude machen, denn er wollte euch damit zeigen, dass er euch wertschätzt. Diese Freude hat er euch in dem Moment der Übergabe gemacht und damit ist der wichtigste Zweck des Geschenkes bereits voll und ganz erfüllt! Wenn das Geschenk aber eigentlich nicht euren Geschmack trifft oder euch mittlerweile nicht mehr gefällt, ist es daher in Ordnung, es wegzugeben. Wenn ihr mögt, macht vorher noch ein Foto davon (siehe oben…).
Und ich muss sagen: wenn jemand ein Geschenk von mir weitergeben würde, wäre ich auch nicht schrecklich beleidigt. Ihr etwa?

 

Würde ich es heute noch mal kaufen?

Dieser Trick ist eigentlich ganz schön fies, weil man doch wirklich viele Sachen besitzt, die man völlig ok findet, auch wenn man sie heute nicht sofort wieder kaufen würde. Daher ist dieser Tipp eher für solche Teile gedacht, bei denen ihr sowieso am hin und her überlegen seid und euch euer Bauchgefühl schon flüstert, dass es eigentlich kein Lieblingsteil mehr ist und weg kann. Oft ist dann nämlich bloß ein schlechtes Gewissen schuld, dass man das Aussortieren nicht fertig bringt. Kein guter Grund fürs Behalten (siehe oben)! Da es hier um solche Härtefälle gehen soll, die noch den letzten Schubs brauchen: überlegt euch bei diesen Sachen doch mal, ob sie so sehr eurem jetzigen Geschmack entsprechen, dass ihr sie heute wieder kaufen würdet. Einige meiner zahlreichen Dekoteile sind nach dieser Frage dann doch in die Flohmarktkiste gewandert…

 

 

Benutze ich das etwa nur noch, um es zu benutzen?

Seid mal ganz ehrlich: gibt es noch Sachen bei euch zuhause, die ihr nur noch benutzt, um sie auch ja mal zu benutzen? Also bei mir traf das zum Beispiel auf einige Kleidungsstücke zu. Ich habe ein paar Sachen nur deswegen getragen, weil ich dachte: „Oje, das müsste ich doch mal wieder anziehen, sonst hängt es hier ja ganz umsonst, das arme Teil.“ Oder: „Die Vase steht aber schon lange im Schrank herum. Gibt es nicht doch ein Plätzchen, wo ich sie mal wieder hinstellen könnte?“ Solche Gedanken sind keine Schande, aber in diesem Blogpost geht es ja wie gesagt um rigoroses Minimalisieren und da sollten Sachen, die man gebraucht, nur um sie zu gebrauchen, lieber rausfliegen.

 

Wackelkandidaten fliegen am Ende ja doch raus

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass fast alle Sachen, bei denen ich mir zunächst unsicher war und die dann erst mal geblieben sind, nach einiger Zeit doch rausgeflogen sind. Irgendwie flüsterte da schon wieder mein Bauchgefühl, dass ich das Teil irgendwie nicht mehr brauche, aber so ganz sicher war ich mir noch nicht. Ein paar Wochen oder Monate später habe ich aber gemerkt: „Tja, nun haste das wirklich nicht ein einziges Mal benutzt/getragen/dekoriert. “
Es hilft aber natürlich, wenn man selber erst mal diese Erfahrung macht. Ihr müsst mir ja nicht alles glauben. ;) Also beobachtet euch doch mal in eurem Minimalisierungs-Prozess, ob es euch auch oft so ergeht wie mir. Und dann könnt ihr beim nächsten Mal vielleicht früher die richtige Entscheidung treffen.

 

Motivationsschub durch Minimalismus-Videos

Wenn ihr vor eurer nächsten Aussortier-Aktion noch einen Motivations-Booster braucht, kann ich euch den Rat geben, vorher einfach noch ein paar sehr gute Minimalismus-/ Aussortier-Videos zu schauen. Wenn mir mal wieder ein toller Beitrag unterkommt (ich schaue alle paar Tage bei YouTube rein), kribbelt es mich jedenfalls immer richtig in den Fingern, mal wieder ne Runde auszumisten. Welcher YouTuber euch nen guten Schubs gibt, müsst ihr vielleicht selber erst mal rausfinden. Mir haben am Anfang The Minimalists, Daniel Frerix oder Minimal Mimi super Inspirationen geliefert. Mittlerweile liebe ich Carmen Elaine total für ihre intelligente und gleichzeitig lustige psychologische Durchleuchtung des Themas und Messy Minimalist deckt auch herrlich meine eigenen Schwächen beim Thema Ausmisten auf.

 

Erst mal alles raus!

Diesen Tipp kann man in verschiedenen Varianten umsetzen. Die Hardcore-Version ist die sogenannte Packing Party, bei der man seinen gesamten Besitz in Kartons packt und nur das wieder nach und nach herausnimmt, was man braucht. Nach einer bestimmten Zeit (halbes Jahr oder so) kommt alles, was noch in Kartons ist, weg.
Naja, wenn man ein bisschen crazy drauf ist oder eh grad umzieht, ist das sicher absolut ne coole Idee.
Man kann aber auch nur eine Mini Packing Party mit der Kleidung machen und dann nur wieder das hervorholen, was man anziehen möchte. Oder man macht dies mit den Küchenutensilien. Je nachdem, in welchem Bereich man seine eigenen „Härtefälle“ hat. In diesem kleinen Rahmen ist eine solche Aktion sicherlich gut umsetzbar!
Der Trick hierbei ist, dass es immer eine Hemmschwelle gibt, wenn man ein Teil aus seinem „Gefüge“ (also dem Kleiderschrank, dem Küschenschrank,…) herausnehmen möchte. Löst man das Gefüge aber rigoros auf, indem man gleich alles in Kisten packt, gibt es nun die sehr praktische Hemmschwelle, etwas wieder herauszukramen. Außerdem weiß man manchmal tatsächlich nicht, was man in letzter Zeit wirklich noch benutzt hat. Nach dieser Aktion weißt du es aber genau.

 

Mein allererstes Mal rigoroses Kleiderschrankausmisten, damals noch in der alten Wohnung: erst mal alles raus!

 

Mit Leere wohnen lernen

Bei diesem Tipp geht es vor allem um Möbel und Deko. Aber da das hier ein Interior Blog ist, wird euch ein speziellerer Tipp hierzu sicher interessieren.
Ich persönlich habe in unserer alten Wohnung eher so dekoriert, dass ich versucht habe, leere Stellen möglichst hübsch zu füllen. Oder: wenn ich etwas tolles entdeckt habe, habe ich es mit der Hoffnung gekauft „dass ich irgendwo schon noch ein Plätzchen dafür finde“. Das Ergebnis war eine eher üppig dekorierte Wohnung.
Seit ich Minimalismus und seine positiven Folgen auf mein Leben entdeckt habe, versuche ich eher nur dann eine leere Fläche zu füllen, wenn sie mir tatsächlich auch „innerlich“ leer und/oder kalt erscheint. Mit Leere zu wohnen muss man manchmal aber erst lernen. Ihr könnt dafür zum Beispiel eine Fläche, eine Ecke eines Raumes oder ein ganzes Zimmer leer räumen. Genießt dann erst mal die Leere und gewöhnt euch daran. Nach und nach könnt ihr dann eure absoluten Lieblingsstücke wieder dahin räumen, wo ihr dann wirklich noch das Bedürfnis habt, etwas schönes hinzustellen oder aufzuhängen.
Auf diese Weise macht ihr die Erfahrung, dass man mit ganz wenigen Teilen schon eine wunderbare Wirkung erzielen kann – wenn es eure Lieblingsstücke sind! Der Rest ist ein weiterer Schwung von überflüssigem Zeugs für eure Aussortiert-Kiste.

 

Ein leerer Couchtisch bei einem dekoverliebten Interior-Junkie? Ja, das gibt es!

 

Was sind eigentlich meine Lieblingsteile?

Nach diesem Verfahren sortiert man quasi im Umkehrschluss aus. Beziehungsweise man sortiert wieder ein. Ich habe es oben schon angedeutet: statt zu überlegen, was man alles nicht mehr mag, ist es manchmal leichter zu entscheiden, was eigentlich eure Lieblingsstücke sind. Das hört sich doch auch gleich viel netter an, oder? Alles, was den Titel „Lieblingsstück“ nicht verdient, kann eigentlich weg.
Da es auch völlig in Ordnung ist, auch einige nur-okay-Teile zu besitzen, ist dies natürlich auch wieder nur ein Tipp fürs sehr rigorose Ausmisten. Aber darum soll es hier ja schließlich auch gehen. :)

 

Praktische Mengen-Limits setzen

Wenn es ums super gründliche Minimalisieren geht, können die folgenden drei Mengen-Limits helfen, ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Überlege dir doch vor dem Aussortieren mal, wieviele Teile du von etwas im Alltag überhaupt brauchst. Beispiel: drei Jeans, eine trendige Coulotte, eine Chino und eine elegante Hose können dem ein oder anderen schon reichen, ohne dass man je unten ohne gehen muss. ;) Reduziere auf genau diese Menge, indem du von allem dein Lieblingsstück auswählst. Der Rest darf dann gehen.
Oder: Nein, man braucht meist keine zehn Lippenstifte. Den meisten reicht z.B. ein roter, ein pinker und ein natürlicher Ton.

 

Räumliche Mengen-Limits setzen 

Wenn der Platz trotz Aussortierens immer noch nicht reicht, muss man dann doch mal der Wahrheit ins Auge sehen. Quillt der Küchenschrank irgendwie nach wie vor über vor Kochutensilien? Hängen die Kleiderbügel immer noch dicht an dicht? Hast du in deinem Bücherregal keinen Zentimeter Platz für neue Bücher? Dann geh doch noch mal alle meine Härtefall-Tipps durch und sortiere radikal so viel aus, bis in allen Schränken locker Platz für alles ist. Ich habe zum Beispiel die Erfahrung gemacht, dass es fast immer Quatsch ist, zusätzlichen Stauraum oder weitere Ordnungsutensilien zu kaufen. Mit konsequentem Minimalisieren löst sich fast jedes Platz-Problem. Also das Ziel ist hier, nur so viel zu besitzen, wie in deine Schränke passt. Punkt. Aus. Ende.

 

 

 

Emotionale Mengen-Limits setzen 

Höre doch mal in dich hinein, welche Menge von xy sich für dich aus dem Bauch heraus richtig anfühlt. Fändest du es „einfach bloß irgendwie schön“, einen eher luftig-leeren Kleiderschrank zu haben? Dann stell dir vor, wie leer er ungefähr sein soll und miste mit meinen und anderen Tipps so lange aus, bis du deinen Wunsch erreicht hast.
Oder: Fühlt es sich einfach noch immer nach Reizüberflutung an, wenn du dich in deiner Wohnung umschaust? Dann vertrau und folge diesem Eindruck.
Wichtig ist schlussendlich vor allem, was sich für dich persönlich richtig und gut anfühlt.

 

So, das wäre es mit meinen super duper Härtefall-Tipps aus meiner bisherigen Minimalisierungs-Erfahrung. Ich hoffe wie immer, für euch war die eine oder andere gute Idee dabei, mit der ich euch einen weiteren Schubs in Richtung weniger Zeugs geben konnte. Und falls jemand von euch noch den eigenen Lieblingstipp beisteuern möchte: immer her damit in die Kommentare!

Liebste Grüße
Karina

 

12 comments

  • miriam

    Hallo Karina!
    Über das Thema Minimalismus kann ich (heute) stundelang reden aber eins fällt mir spontan ein: Mir hilft z.B.ganz oft der Gedanke „Jemand anderes freut sich darüber“ wenn ich etwas unter Wert weggebe. Was allermeistens so ist aber unbezahlbar ist der freiere Kopf, der gewonnene Platz (der NICHT wieder gefüllt wird sondern einfach nur gut aussieht) und die Tatsache das es viel besser aussieht so „leer“.

    Ich kann nur den Kopf schütteln wenn ich auf älteren Fotos sehe was ich schon alles besessen habe und damals auch u-n-b-e-d-i-n-g-t haben musste!

    Dieser Weg ist der Richtige für mich und die ersten Schritte laufe ich dank Dir!
    DANKE!

    • karina

      Liebe Miriam,
      danke für diesen Kommentar, da habe ich mich oft drin wiedergefunden!
      Ich kann auch ewig über das Thema reden und muss aufpassen, meinen Mann nicht zu sehr zu nerven. Zum Glück habe ich meinen Blog zum Austausch mit Gleichgesinnten. :D
      Ich lege auch nicht so großen Wert drauf, einen super guten Preis für meine Sachen zu bekommen. Bald gehe ich wieder auf den Flohmarkt und ich freue mich einfach riesig auf den dazugewonnenen Platz!
      Und lieben Dank für dein Feedback, dass ich dir mit meinen Tipps helfen konnte. Das bedeutet mir sehr viel, da mir das Thema echt am Herzen liegt und ich weiß, wie sehr dieses ganze Ausmisten einen im Inneren bewegen kann.
      LG Karina

  • Anne

    Liebe Katharina,
    danke für die Tipps! Ich habe vor einiger Zeit den Film Minimalism gesehen und bin seither auch ziemlich begeistert – nur zum Großteil noch theoretisch 🙈🤣 Ich merke aber, dass Zuviel eher belastet (vor allem mit drei kleinen Kindern, die natürlich auch einen klitzekleinen Teil zum Chaos beitragen) und möchte daher endlich doch zur Praxis übergehen.. da kam dein Artikel wie gerufen! Ich bin gespannt, was sich für mich umsetzen lässt und freue mich schon auf die Befreiung und Leere 🙌🏻 Ein schönes Restwochenende und VG Anne

    • karina

      Liebe Anne,
      Filme und Videos können einem echt viel bringen. Es wird einem so ganz gut die „Wahrheit“ vor Augen geführt. ;)
      Kinder sind gleichzeitig ein Hindernis UND ein Anreiz zum Ausmisten. Sie bringen viel Zeug mit ins Leben und zur gleichen Zeit ist ja dieses Minimalisieren eine große Vereinfachung im Leben und wir möchten doch alle so viel Zeit wie möglich mit unseren Lieblingen verbringen.
      LG Karina

      • Sonja

        Liebe Anne, liebe Karina,

        Kinder sind aber auch eine Aufräum-Chance, durch das Wachstum der Kinder ist man in regelmäßigen Abständen gezwungen, zu sortieren. :-)

        LG Sonja

  • Karin Lechner (vonKarin)

    Liebe Karina,
    ich ‚kämpfe‘ derzeit gegen all den Krempel der mich umgibt und versuche, die Spreu vom Weizen zu trennen. :)
    Deine Tipps kommen mir da sehr gelegen und spornen mich an. Danke!
    Lieben Gruß
    vonKarin

  • susann

    Liebe Karina,

    beim Lesen bin ich bis Tipp 6 gekommen, dann musste ich erst einmal ein paar Dinge endlich auf den Dachboden bringen (für das Second-Hand-Kaufhaus). Also ganz klar: Bloggs, Videos, Fotos inspirieren und motivieren mich. Je nach Härtefall habe ich verschiedene Tipps:

    Wenn ich etwas wirklich mag, aber eigentlich nicht mehr für den ursprünglichen Zweck brauche, überlege ich, ob es Verwendungsalternativen gibt. Klappt hin und wieder.

    Bei Dingen, bei denen ich unentschlossen bin, helfen meist mehrere Inventurrunden. Irgendwann sind die Zweifel weg.

    Eine Frage, die ich mir gerne stelle: Bringt mich der Gegenstand weiter? Falls nein, kann ich ihn loslassen. Zum Beispiel: Ich möchte einen elegant-reduzierten Look, dann kann ich keine Kleider in Minilänge oder mit All-over-Prints gebrauchen. Eine andere Überlegung: Wenn ich neues Schönes in mein Leben lassen möchte, muss ich manchmal auch altes Schönes loslassen. Ihr habt ja beispielsweise auch viele schöne Dinge vor dem Umzug weggegeben, damit ihr euer Wohnumfeld im Waldhaus neu erfinden könnt.

    Liebe Grüße
    Susann

    • karina

      Liebe Susann,
      deine Tipps finde ich gut! Das mit den Alternativen auch und manchmal mache ich es auch so. Es klappt ja nur für spezielle Sachen, aber dann freu ich mich umso mehr. :)
      Und es stimmt, dass ich vieles zwar weggegeben habe, es dann aber durch etwas neues ersetzt habe. Aber es muss ja nicht IMMER nur weniger sein, sondern manchmal ist auch „besser“ wunderbar. :)
      LG Karina

  • Ines von Sukhi

    Super Tipps! Mir faällt das ausmisten manchmal so schwer und dann stellt man doch immer wieder fest, dass man so viel Zeug gar nicht braucht. Dein Post hat mich inspiriert mal wieder auszumisten.

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