DIY: coole, frühlingsfrische Kissen im Sprenkel-Look – dank Wachsmalkreide!

30. Januar 2017

 

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Ich melde mich heute aus der Blog-Pause zurück mit einem sehr coolen und frühlingsfrischen Kissen-DIY! Ich bin ja wie ihr vielleicht wisst dem Sprenkel-Look momentan sehr verfallen und habe schon eine Schale und einen Blumentopf mit Tupfen verziert. Nun habe ich auch zwei Kissen verschönert und das DIY möchte ich euch natürlich auf keinen Fall vorenthalten! Die Technik ist nämlich eine ganz besondere, da hier nicht, wie man zunächst vermuten könnte, mit flüssiger Farbe gearbeitet wird. Sondern  mit Wachsmalkreiden!

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Ihr braucht:

– Wachsmalkreide in eurer Wunschfarbe (ich habe das schwarz aus einem Set von Faber Castell* benutzt).

– Eine Reibe (man bekommt sie wieder sauber ;) ).

– Bügelbrett und Bügeleisen (letzteres bekommt man auch wieder sauber).

– Kissenhülle aus Baumwolle (zum Beispiel „Annabell“ von Linum*). Am besten einmal vorwaschen.

– Einen einfachen dünnen Bauwollstoff wie Nessel, den es z.B. auch bei Ikea zu kaufen gibt. Der Stoff sollte dünn genug sein, um die Bügelhitze durchzulassen, aber nicht so dünn, dass das Wachs stark hindurchsickert. Menge: für eine 40 x 40 cm Kissenhülle etwa 80 cm (bei 1,40 Stoffbreite).

– Gut wäre noch ein dickerer Stoff(rest) zum vorherigen Üben.

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Schneidet zunächst aus dem Nesselstoff Rechtecke aus, die so groß sind, dass drei von ihnen auf eine Kissenhülle passen und sich dabei noch überlappen. Für die 40 x 40 Kissenhülle würdet ihr also etwa 20 x 50 cm große Rechtecke schneiden. Menge: gut wären so 12 Stück pro Kissen, damit ihr zum Korrigieren noch genug da habt.

Reibt dann die Wachsmalkreide. Macht dies mit etwas Druck, damit die Raspel nicht zu fein werden. Für eine 40 x 40 cm Kissenhülle braucht ihr etwa 1/3 des Kreidestifts.

Legt die Kissenhülle nun auf das Bügelbrett und verteilt die Raspel auf dem ersten Drittel der Hülle. Legt nun ein Nessel-Rechteck über die Raspel und bügelt auf höchster Stufe (3 Punkte). Wichtig ist, dass ihr den Nessel abzieht, kurz nachdem ihr drübergebügelt habt. Lasst das Wachs nicht erkalten, sonst haftet es hauptsächlich auf dem Nessel. Wiederholt dies für die anderen beiden Drittel. Am Ende könnt ihr hier und da noch korrigieren, dafür habt ihr ja genug Nessel-Rechtecke zugeschnitten. Benutzt den Nessel aber nicht mehrmals wegen Fleckenbildung an ungewollten Stellen.

Ein paar Hinweise noch:
1. Achtet drauf, dass kein Wachs auf euer Bügelbrett kommt.
2. Bügelt nicht direkt auf fertigen Stellen des Kissens. Das Wachs verschmiert dort sonst.
3. Warum eigentlich das Dritteln? Hauptsächlich, weil kaum ein Bügelbrett breit genug ist, damit die komplette vollgeraspelte Kissenhülle darauf Platz findet. Aber das Vollkrümeln, Bügeln und Nesselabziehen ist in Dritteln auch einfach leichter zu handeln.
4. Die fertigen Kissenhüllen lassen sich bei 30° waschen.

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Mir ist es beim Bügeln übrigens öfter doch passiert, dass hier und da was verschmiert ist. Auch musste ich etwas üben, um die richtige Bügeltechnik zu erproben (Nessel wie gesagt gleich nach dem Bügeln abziehen). Am besten übt ihr wie oben erwähnt kurz mit einem Stoffrest. Im Nachhinein muss ich aber auch sagen, dass mich das etwas unperfekte Ergebnis (siehe Nahaufnahme unten von der „schlechtesten“ Stelle ) mittlerweile null stört. Ich liebe meine neuen Kissenhüllen total! :)

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Wer sich noch fragt, wie ich auf die Idee mit den Wachsmalstiften gekommen bin: ich habe neulich beim Durchstöbern meiner Grundschulsachen (hier wird gerade meeega entrümpelt, aber dazu ein andermal mehr!) ein kleines Projekt aus dem Textilkunde-Unterricht wiedergefunden, wo wir was ganz ähnliches gebastelt haben. Ich habe die Idee dann ein wenig upgedated für das Jahr 2017… et voilà. :D

Ach ja, und wie ihr seht, habe ich mal wieder einiges umgestellt. Die Recamiere steht jetzt wieder am Sofa dran, womit wir eine große, gemütliche Familienkutsche zurückhaben und das Bild oben auch ein bisschen das repräsentiert, was hier in den letzten blogfreien Wochen an allererster Stelle stand: eine schöne Zeit mit meinem Söhnchen zu verbringen (der übrigens im Mai schon zwei wird, boah!).

Ich hoffe jedenfalls, euch gefällt mein DIY und bin wie immer sehr gespannt, wer es nachmachen möchte!

Liebste Grüße
Karina

 

 

Sofa von Ikea
Sofabezug von Bemz
Couchtisch von Ikea
Sitzpouf von Bloomingville
Augenbild, m-Bild, Kreisbild
das DIY für den Rauten-Teppich gibt’s hier
schwarz-weiß gestreiftes Kissen von Lumikello
schwarzer Wandbehang und Sanduhren via Laif & Nuver
weißer Wandbehang via Dawanda

*Affiliate-Link

5 comments

  • Get lucky

    …hey, welch super Hingucker,
    gefällt mir total gut !!!!!!!!
    Liebe Grüße
    Gabi

  • EIN DEKOHERZAL IN DEN BERGEN

    SCHAUT echt cool aus,,,,,
    passt PERFEKT zu den anderen KISSALEN,,

    hob no an feinen ABEND bis bald die BIRGIT

  • Liezel

    Wow! This looks fabulous! Love Love Love

  • Susann

    Liebe Karina,

    beim Verweis auf deine Grundschulsachen musste ich schmunzeln beim Lesen. Meine eigenen (ich bin 32) hatte ich letzte Woche auch in der Hand. Meine Eltern hatten mir einen kleinen Schubs gegeben, weil meine Schulsachen noch immer ihre Schränke füllten, während ich nach dem Abitur ausgezogen bin. Es war ein großes Schwelgen in Erinnerungen, ein großes Abschiednehmen und ein paar wenige schöne Dinge habe ich behalten. Unter anderem ein Herbarium aus der Oberstufe, bei dem einige Blätter geradezu nach einer Rahmung verlangen.

    Du hattest auch in einem anderen Post schon erwähnt, dass du derzeit fleißig am Entrümpeln und zugleich pflegen deiner liebgewonnenen Sachen bist. Mich würde interssieren, wie du dabei vorgehst und ob du daraus vielleicht auch Anregungen für das Einrichten – und darüber hinaus – mitnimmst.

    Viele Grüße
    Susann

    • karina

      Hallo Susann,
      ich habe schon vor einiger Zeit meine Sachen aus der Kindheit aussortieren müssen, da sich meine Eltern vor vielen Jahren schon getrennt haben und unser Haus verkauft wurde, wo bis dahin alles lagerte. Es ist aber ganz gut zu wissen, dass nicht irgendwo noch zig Kisten mit Schulsachen auf mich warten. :D Ich habe einiges entsorgt, aber auch vieles noch behalten, auch Spielzeug. Da muss ich demnächst noch mal ran…
      Ich werde zu dem ganzen Thema noch einiges bloggen. Ich nehme daraus nämlich tatsächlich SEHR viel für meine zukünftigen Wohn-Wünsche mit!
      LG Karina

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