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Kinder und Minimalismus? Krempelfrei bleiben mit Kindern: Ideen und Erfahrungen

19. Mai 2017

 

Wenn man beim Ausmisten seinen ganzen Besitz durchgeht, wird man als Mama schnell feststellen, dass ein Großteil der Dinge zusammen mit dem Kind/den Kindern ins Zuhause gezogen sind. Ist ja normal und ok, denn drei, vier oder fünf Personen sind mehr als zwei und Kinder benötigen schon ein paar spezielle Dinge. Ich schreibe „ein paar“, denn ganz sicher sind es nicht so viele wie uns von der Spielzeug-, Kindermöbel- und Lebensmittelindustrie vorgegaukelt wird. Dass man eine Babyhaarbürste, Babymineralwasser, Quetschies (=Obstsmoothies in Wegwerfverpackungen) oder sprechende und blinkende Plüschtiere nicht braucht, diese Meinung teilen viele. Aber Windeln, Kinderwagen und Wundcreme? Das ist doch „typisch Baby“! Naja, wir jedenfalls sind ohne all das ausgekommen. Hier kommen ein paar eigene Erfahrungen und Ideen, wie man mit weniger Dingen Kinder groß bekommt.

Tragetuch statt Kinderwagen
Ganz oben auf der Liste der wichtigsten Anschaffungen steht bei werdenden Eltern ein Kinderwagen. Das war bei mir genauso, als ich gerade erfahren habe, dass ich schwanger bin. Uns war aber auch schon früh klar, dass wir auch eine Babytrage haben möchten. Bei der Recherche nach geeigneten Modellen fragte ich mich dann aber immer öfter, ob wir denn wirklich, wirklich auch einen Kinderwagen benötigen. Nach ein bisschen Überlegen haben wir beschlossen, es einfach mal ohne zu probieren und das war eine suuuper Entscheidung! Levi lag in seinem ersten Lebensjahr nicht ein Mal in einem Kinderwagen, sondern war immer in einem Tragetuch oder einer Tragehilfe. Noch heute, er ist zwei, nehme ich meist die Trage statt den Buggy. 

Unsere Tragen habe ich in einem Körbchen im Flur stehen. Im Moment benutze ich nur den MySol und die Trage von Studio Romeo. Wir haben auch noch je ein Tragetuch von Didymos und von ByKay. Die haben wir benutzt, als Levi noch gaaanz klein war, weil die für ihn besseren Halt boten.

Hier einige Vorteile, Tragen statt einen Wagen zu benutzen:
– Es ist viel günstiger! Kinderwagen kosten neu so 800 bis 1200 Euro. Ein neues Tragetuch bekommt man für um die 80 Euro.
– Tragetücher nehmen viel weniger Platz zuhause weg.
– Kein Kinderwagen-Geschleppe.
– Mobilität beim Treppensteigen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln.
– Das Kind ist immer ganz nah bei einem, man kann ihm alles zeigen und erzählen und es jederzeit abknutschen.

Bücher leihen statt kaufen
Ich habe es schon in einem vorherigen Blogpost geschrieben. Ich kaufe nur noch wenige Kinderbücher, nur noch ganz besonders tolle. Ich lese Levi sooo viel vor und wenn ich immer neue Bücher kaufen würde, hätten wir wohl schon ein ganzes Regal voll. Also leihe ich immer schön Bücher in der Bücherei aus.
Außerdem kann man statt der „normalen“ Bücher auch mal Pixie-Bücher kaufen. Die nehmen nur einen Bruchteil des Platzes weg und die Geschichten sind genau so schön.

Familienbett statt Kinderbett
Als Levi geboren wurde, hatten wir noch ein Beistellbett im Schlafzimmer stehen. Zum Glück konnten wir das irgendwann als Sitzbank für ihn umfunktionieren, denn gebraucht haben wir es eigentlich nie so wirklich. Gut, als Rausfallschutz war es super, als unser Bett nur 1,40 m groß war. Aber Levi lag nie drin. Irgendwann habe ich unser Bett auf 2m Breite erweitert und Levi schläft nach wie vor bei uns. Wir finden’s super schön. Und wir sparen uns erst mal Kinderbett, -matratze und -bettzeug. Leisten könnten wir uns das alles, darum geht es nicht. Es ist einfach dieses Minimalismus-Ding, dass viele Dinge viel Arbeit machen. In diesem Fall gilt: ich mache lieber ein Bett als zwei. :)

Windelfrei und Stoffwindeln statt Wegwerfwindeln
Ich habe mich in der Schwangerschaft zu allen möglichen Themen dumm und dusselig recherchiert. Da lief mir auch irgendwann das Thema Windelfrei über den Weg. Muss ich ausprobieren, dachte ich. Also haben wir Levi, als er etwa drei Wochen alt war, immer mal wieder abgehalten, wenn wir dachten, dass er mal groß oder klein muss. Das ging mal nach Gefühl, mal nach Signalen, mal nach der Uhr. Es hat mal besser, mal schlechter geklappt.

Zur Sicherheit hat Levi aber auch oft Stoffwindeln getragen. Wir haben uns für die gDiapers entschieden. Die waren praktisch und schön schlicht (ich wollte Stoffwindeln ohne bunte Muster haben, was eher schwer zu finden war). Das mit dem Waschen klappte ganz gut und war auch nicht übermäßig viel Arbeit. Das lag aber auch daran, dass ja viel in der Toilette bzw. im Töpfchen landete und die Windel oft einfach sauber blieb. Wegwerfwindeln trug Levi selten und wenn, dann Öko-Windeln.

Bei unserem Windelfrei-Projekt waren wir nie verbissen und Humor braucht man auf jeden Fall, wenn man das probieren will. Denn ja, es geht auch ziemlich oft was schief. :D
Levi war jedenfalls trotzdem irgendwie mit 15 Monaten Tag und Nacht trocken, was mich selber überrascht hat, denn es kam so spontan und von ganz alleine. Er hatte irgendwann gar keine Lust mehr auf Windeln und dann klappte es auch sehr gut ohne. Ich sehe das nicht als unseren Verdienst an, aber ich bin trotzdem ein bisschen stolz und unheimlich froh, denn wir sparen BERGE an Müll bzw. Wäsche und Arbeit dadurch, dass wir nur ca. halb so lange gewickelt haben wie manch andere.

Ne Menge Tipps rund um Stoffwindeln und Windelfrei findet ihr zum Beispiel hier.

Wasser statt Kosmetik
Ich besitze quasi keine Kosmetikprodukte für Levi. Durchs Teilzeit-Windelfrei musste Levi selten in seinen Ausscheidungen liegen, dadurch hatte er nie einen wunden Po. Eine Wundcreme habe ich also nie gekauft und auch nie gebraucht. Er wird immer mit Wasser gewaschen, nur seine Hände ab und zu mit Seife. In der Badewanne ist nur Wasser und auch Shampoo benutze ich nicht bei ihm. Natürlich wird er trotzdem immer sauber und riecht nicht komisch oder so. Ich höre von anderen höchstens, wie gut er duftet. :) Einmal-Feuchttücher benutzen wir nur ab und zu unterwegs. Durch die stets sanfte Reinigung ist Levis Haut nie trocken und braucht keine Creme. Als Sonnenschutz nehme ich Kokosöl (aber Achtung: Sonnenschutzfaktor ist nur ca. 4!), Kleidung und einen Sonnenhut. Und wir bleiben möglichst im Schatten! Bisher hatte er so nie einen Sonnenbrand.

Kinderkleidung kaufen nach Bedarf statt nach Lust und Laune
Ich kann es absolut verstehen, wenn man in der Schwangerschaft und in den ersten Monaten mit Baby riesen Freude am Babykleider-Shopping hat. Das ging mir genau so. Und erst seit ich mich mit dem Thema Minimalismus beschäftige, kann ich mich beim Shoppen zurückhalten, weil ich einfach nicht möchte, dass unsere Schublade für Levis Klamotten so voll wird. Und weil mit erst jetzt so richtig bewusst geworden ist, dass Levi viele Sachen kaum getragen hat. Entweder, weil die Menge einfach ZU GROß war oder die Sachen einfach unpraktisch waren. Man muss eben erst mal schauen, was so zu dem eigenen Lebensstil passt. Durch das Windelfrei-Ding waren zum Beispiel Einteiler wie Strampler und teilweise auch Bodys eher unpraktisch und verstaubten daher in den Schubladen.

Ich kann mich mittlerweile ganz gut beherrschen. Ich kaufe nur noch das, was wir wirklich benötigen und – ganz heißer Tipp, haha – GUCKE GAR NICHT ERST IN DEN SHOPS. Denn wenn ich erst mal etwas süßes gesehen habe, fällt es mir nämlich nach wie vor schwer, zu widerstehen.

In der aktuellen Größe habe ich jedenfalls mittlerweile vielleicht nur noch halb so viele Sachen wie in den damaligen Babygrößen. Es ist schön zu wissen, dass alle Kleidungsstücke auch genutzt werden und alles in eine Schublade unserer Ikea-Malm-Kommode passt, ohne dass ich quetschen muss.

Die Spielecke für unseren kleinen Sohn im Wohnzimmer mit Ikea Besta Schrank.

Spielzeug?!
Puh, keine Ahnung, wer Tipps hat, bitte melden. ;) Wir haben im Vergleich zu anderen bestimmt nicht mega viel Spielzeug, aber für mich fühlt es sich nach zu viel an (es ist jedenfalls mehr, als oben auf dem schicken Bild zu sehen ist). Zu unserer Verteidigung muss ich aber sagen, dass wir vielleicht ein Viertel davon selber neu gekauft haben, ein Viertel ist vom Flohmarkt und der Rest sind – wer errät es? – Geschenke. Was wir in Zukunft versuchen wollen, ist, uns zu Weihnachten und Co eine große Sache von mehreren Personen zu wünschen. Mal sehen, wie das klappt.

Ich hoffe, hier waren ein paar schöne Ideen und Anregungen für alle (werdenden) Mamas und Papas dabei!

Liebste Grüße
Karina

 

Zeitfresser, Möbelmonster und schlechtes Gewissen adé! Erste tolle Veränderungen durchs Minimalisieren!

29. April 2017

Mit vielen kleinen Schritten bin ich durchs Entrümpeln schon zu ein paar tollen großen und kleinen Ergebnissen gekommen, die ich euch heute zeigen möchte.

Goodbye, Möbelmonster!
Das auffälligste und schönste ist auf jeden Fall, dass das riesen große Vintage Sideboard aus dem Schlafzimmer gehen durfte. Es hat mich einige Jahre begleitet und ich fand es im Schlafzimmer auch ganz ok, aber die große Liebe war es nicht mehr. Und außerdem war es durch das Ausmisten schon ziemlich leer! Bei Ebay Kleinanzeigen ging es schnell weg und ich habe jetzt 150 Euro mehr in der Spardose. Statt eines eher ungeliebten und nicht mehr benötigten Möbelmonsters genieße ich nun einfach den leeren Raum, den es hinterlässt. Guckt mal wie wunderbar hell und luftig unser Schlafzimmer jetzt ist! Ich liebe es!

Minimalistisches Schlafzimmer

 

 

Zeitfresser beseitigt!
Ich habe eine kleine Macke, die mich hier zuhause immer recht unentspannt gemacht hat. Das ist mein angeborener Fehler-Radar, der in unserem Zuhause unbewusst immer alle möglichen Ecken abcheckt, ob sie ordentlich, staubfrei und schick sind. Es gab hier ein paar Ecken, die immer wieder dieses Radar ausschlagen ließen, dazu gehörte bis vor kurzem meine geliebte Schneiderpuppe vom Flohmarkt, die fast immer schief dastand. Ich dachte, die wäre einfach kaputt und ich habe als Ausgleich immer eine Pappe unter den Fuß gelegt, damit sie grade steht. Das hielt natürlich mehr schlecht als recht. Ständig fiel mir die schiefe Puppe ins Auge, was mich genervt hat und immer wieder musste ich an ihr rumhantieren, damit sie ordentlich aussah. Mit dem Minimalisieren wurde mir mein Bedürfnis, mich zuhause entspannen zu können, immer wichtiger und so habe ich mir das Ding mal fünf Minuten genauer angeschaut. Ich musste nur ein Mal ein wenig an einem Gewinde drehen und schon stand die Puppe bombensicher. Und all die Jahre den albernen, zeitfressenden Ärger mit der schiefen Schneiderpuppe, oh Mann…

Schneiderpuppe mit weißen Kleid

Ähnlich war es mit den Aufbewahrungsgläsern im Bad, die bisher links neben dem Waschbecken unterm Handtuch standen. Beim Hände abtrocknen haben die immer ein paar Wassertropfen abbekommen und hatten so ständig hässliche Flecken, die regelmäßig weggeputzt werden mussten. Ich habe zwei Jahre gebraucht, um auf die Idee zu kommen, die Gläser auf die rechte Seite zu stellen! Es mag für euch banal erscheinen, aber tatsächlich ist das für mich ein kleiner Fortschritt: den optisch perfekten Platz für etwas aufzugeben zugunsten des praktischeren, pflegeleichteren Platzes! Der eigentlich auch prima aussieht. ;)

Ich kann euch jedenfalls nur sehr empfehlen, dass ihr euch ein Mal etwas mehr Zeit nehmt, um eure Zeitfresser zu identifizieren und eine Idee zu finden, diese zu beseitigen! Ich habe auf diese Weise viele kleine Problemecken hier beseitigt, was mich sooo viel entspannter gemacht hat. Dazu gibt es auch ein andermal mehr.

Badezimmerdeko am Waschtisch

 

Weniger konsumieren!

Das mit dem weniger kaufen klappt bei mir schon ziemlich gut. Aber, puh, was Nachhaltigkeit und Müllvermeidung angeht, sollte ich echt noch ein wenig was verbessern. Zum Beispiel fallen hier immer total viele Plastikverpackungen vom Obst und Gemüse an. An anderer Stelle bin ich aber schon einen Schritt weiter. Was mir in letzter Zeit nämlich immer mehr gegen den Strich ging, war mein unnötiger Verbrauch von To-Go-Bechern. Ich trinke ja nicht mal Kaffee, aber gerne einen frisch gepressten Saft vom Wochenmarkt. Den Plastikbecher habe ich vielleicht fünf Minuten benutzt, dann landete er im Müll. :( Ich hatte mich schon auf die Suche nach einem schönen To-Go-Becher begeben und just zu der Zeit bekam ich das Angebot, euch hier doch mal den To Go Click Becher von der skandinavischen Traditionsmarke Stelton zu zeigen (den gibt es jetzt nämlich in neuen zarten Farben, dieses hier in sand). Et voilà, hier ist er! Dienstags und freitags wandert er also nun zusammen mit Portemonnaie, Schlüssel und Metalltrinkhalm in meinen Einkaufskorb und schon bin ich bestens ausgerüstet für meinen zero-waste-Wochenmarkt-Saft. ;)

Stelton To Go Click

Ein dickes Minus beim Konsumieren macht jetzt auch mein Entschluss aus, einen Großteil unserer Bücher in der Bücherei auszuleihen. Das klappt besonders gut bei Romanen (ich lese mich gerade durch einen Klassiker nach dem anderen und fühle mich schrecklich intellektuell dabei) und bei Kinderbüchern! Und unser Kinderbuch-Verbrauch ist sehr hoch, da Levi es liebt, von uns mehrmals am Tag etwas vorgelesen zu bekommen. Ich bin etwa ein Mal im Monat bei meinen Eltern zu Besuch und da dort die Bibliothek gleich um die Ecke ist, nutze ich die Zeit dort sehr gerne, um mit Levi ein Stündchen in dem schönen Angebot zu stöbern und ein paar tolle Bücher mit nach Hamburg zu nehmen. Ich finde diese Lösung großartig! Das spart Geld und vor allem unendlich viel Platz im Bücherregal, denn nach spätestens drei Monaten gehen die Bücher ja wieder zurück.

Urban Jungle in der Küche und Kinderküche

 

Weg mit dem schlechten Gewissen!
Kennt ihr das? Man hat ein schlechtes Gewissen beim Blick in den Kleiderschrank, denn die Hälfte der Kleidung hat man seit langer Zeit nicht getragen. Das selbe gilt für den Blick in den Badezimmerschrank, denn auch die vielen schicken Nagellacke und coolen Lippenstifte werden viel zu selten benutzt. Das wollte ich nicht mehr. Denn mein Zuhause soll ja keine Ansammlung von miesen Gefühlen sein. Sobald ich mit dem Bad- und Kleiderschrank fertig bin, gewähre ich euch einen Blick hinein. An anderer Stelle habe ich mein schlechtes Gewissen aber schon beseitigt. Meine tolle, große und teure Monstera war nämlich (wohl durch zu wenig Licht?) im Arbeitszimmer ziemlich verkümmert und die braunen Blätter waren ein mitleiderregender Anblick. Ich hatte die Nase voll davon. Also habe ich knallhart alles abgeschnitten, was nicht mehr fit aussah und übrig blieben ein paar kleine gesunde Triebe, die zusammen ein neues Zuhause in einem kleineren Topf gefunden haben. Dieses Mal auch in der Küche, wo mehr Licht ist. Das schlechte Gewissen ist passé und die Freude beim Anblick meiner glücklichen Monstera nun umso größer.

Urban Jungle in der Küche und Kinderküche

Also hier noch mal ein Rat an euch. Auch wenn etwas teuer war oder ihr es erst neu gekauft habt: Wenn ihr kein gutes Gefühl bei seinem Anblick habt, gebt es lieber weg. Leider, leider gibt es Fehlkäufe und wir alle versuchen sie zu vermeiden. Aber wenn es doch mal passiert ist, fragt euch, ob es das wirklich wert ist, wegen 10, 20 oder 50 Euro täglich ein schlechtes Gewissen zu haben.

Ich würde mich freuen, wenn ich euch mit diesem Minimalisierungs-Update und meinen Tipps ein paar spannende Inspirationen zu einem einfacheren Leben geben konnte!

Liebste Grüße
Karina

 

 

Spielküche von Brio*
schwarze Gießkanne von House Doctor*
weiße Regale von Ikea

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Buchtipp: Einfach Leben von Lina Jachmann

9. April 2017

 

Ich möchte heute allen, die sich für das Thema Minimalismus interessieren, ein neu erschienenes Buch ans Herz legen: Einfach Leben: Der Guide für einen minimalistischen Lebensstil* von Lina Jachmann. Ich hatte es kurz vor seiner Veröffentlichung als Tipp in einer Zeitschrift entdeckt und manchmal weiß man ja schon, wenn man das Cover eines Buches sieht, dass der Inhalt einem mindestens ebenso gut gefällt wie das Äußere. Bei Einfach leben war dies so. Sobald das Buch raus war, habe ich es mir also schnell bestellt und hatte es aus lauter Freude am Lesen fast ebenso schnell durch. Meine Erwartungen wurden zum Glück erfüllt: es ist ein sehr gelungenes Buch rund um alle Themen, die minimalistisches Leben betreffen.

Lina Jachmann hat ihren Guide in die Kapitel Wohnen, Mode, Körper und Lifestyle gegliedert. Für mich persönlich hätte der Wohn-Teil natürlich auch gleich mal die Hälfte des Buches ausmachen können, aber Lina Jachmann war es, denke ich, ein Anliegen, eine breite Palette an Themen zu beschreiben, in die Minimalismus hineinreichen kann.
Im Kapitel Wohnen erklärt uns Lina unter anderem, warum es so befreiend ist, mit weniger Dingen zu wohnen (darüber lese ich gerne immer und immer wieder), wir bekommen Tipps zum Ausmisten und einem Kram-freieren Kinderzimmer, aber auch zu einem einfacheren Arbeiten im (Home-)Office. Dazu gibt es ein paar Homestories, von denen mich vor allem die von Jenny Mustard (sie hat auch einen tollen YouTube-Kanal!) und Joachim Klöckner inspiriert haben. Letzterer lebt mit nur 50 Dingen und ich kenne ihn auch schon aus dieser Doku. Ein sympathischer Mann!
Da ein Schwerpunkt aus Linas Buch das Thema Nachhaltigkeit ist (hier habe ich übrigens sicher noch Nachholbedarf!), gibt es auch Tipps für plastikfreie Küchentools und chemiefreie DIY-Reinigungsmittel.

Für viele – auch für mich – fängt das Ausmisten mit dem Kleiderschrank an. In Einfach Leben findet ihr im Kapitel Mode unter anderem einen Guide für die Erstellung einer Capsule Wardrobe, das inspirierende Porträt der Youtuberin Minimal Mimi sowie Tipps zu Slow Fashion-Labels und -Blogs.

Seit ich vor vier Jahren auf Rohkost-Ernährung umgestiegen bin, hat sich mein Kosmetik-Pool nach und nach fast von alleine minimalisiert. Manches wollte ich nicht mehr benutzen, manches vertrug ich plötzlich nicht mehr und für anderes hatte ich irgendwann einfach keinen Bedarf mehr. Statt Duschgel und Shampoo benutze ich zum Beispiel nur Wascherde (diese Lavaerde von Logona*). Das Thema natürliche und einfache Körperpflege finde ich daher super interessant und in Linas Buch konnte ich weitere schöne Anregungen hierfür finden.

Im letzten Kapitel Lifestyle wird zum Beispiel das Thema Zero-Waste vorgestellt, wir lernen, wie man aus schnöden Kastanien sein eigenes Waschmittel zaubert und erfahren mehr über den Trend Unverpacktes Einkaufen. Da es mich selber seit geraumer Zeit immer mehr aufs Land zieht, fand ich auch das Interview mit Anna und Marcus sehr schön, in dem sie von ihrem spontanen Umzug von Berlin aufs Brandenburger Land und ihrem jetzt sehr einfachen und sehr erfüllenden Leben erzählen.

 

Ganz ehrlich: innerhalb von drei Wochen habe ich das Buch schon ein zweites Mal durchgelesen. Es hat mir einfach Freude gemacht und wie erwartet sind beim zweiten Mal auch noch mehr Tipps und Ideen bei mir hängen geblieben.
Ich kann jedenfalls sagen: Einfach Leben sieht nicht nur außen und innen sehr hübsch aus, sein Inhalt hat mich weiter zu meinem Ziel, ein wenig minimalistischer zu leben, vorangetrieben. Und die zahlreichen Tipps zu Minimalismus-Blogs und -Youtubekanälen haben mir einen weiteren Schubs gegeben. Meinen Schreibtisch miste ich zum Beispiel derzeit zum DRITTEN Mal aus (und, ja, ich finde schon wieder eine Menge, das gehen darf) und dekorieren tue ich jetzt lieber mit dem Strohhut meines Mannes als mit dem x-ten Kerzenständer. ;)

Ich hoffe, euch mit dem Buch einen spannenden Lese-Tipp gegeben zu haben!

Liebste Grüße
Karina

 

 

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minimalistischer wohnen – das sind meine Ziele

10. März 2017

Wow, mein letzter Blogpost über meine Beweggründe, minimalistischer wohnen zu wollen, hat bei euch ja riesen Interesse geweckt! So viele spannende Kommentare und der große Tenor dabei war: ja, hier auch! Das finde ich echt interessant. Ob es wirklich in den nächsten Jahren zu einer Trendwende im Bereich des Konsums kommt? Ich sehe es ja tatsächlich gerade überall: Minimalismus, Entrümpeln, bewussterer Konsum etc. ist aktuell in aller Munde: Modeblogger stellen ihre Capsule-Wardrobe vor, die Gratis-Zeitschrift in der Drogerie gibt Tipps zum Ausmisten, reduziertes skandinavisches Design ist eh schon lange angesagt und immer mehr Menschen lassen sich von „echten“ Minimalisten zur Vereinfachung ihres Lebens inspirieren.

Vase mit Heidelbeere

Diese „echten“ Minimalisten leben mit sehr, sehr wenigen Dingen (bekannt ist z.B. die 100 Things Challenge) und konsumieren nur noch sehr reduziert, dafür bereichern sie ihr Leben mit Erlebnissen und Beziehungen zu anderen Menschen. Ich habe zwar gerade erst angefangen, mein Konsumverhalten zu verändern, aber langfristig könnte ich es mir echt vorstellen, gaaanz einfach zu leben. In so einem Tiny House zum Beispiel! Da müsste dann natürlich die ganze Familie an einem Strang ziehen. Mein Liebster ist allerdings noch nicht so für dieses Thema zu begeistern (man muss ihm aber zugute halten, dass er dafür auch nie so kaufverrückt war wie ich!). Ok, also erst mal kein Tiny House. Ich habe dafür aber andere, „bescheidenere“ Ziele, die ich erreichen will, indem ich minimalistischer wohne und lebe. Die erzähle ich euch heute!

Vase mit Heidelbeere

Kurzfristige Ziele (in den nächsten Wochen)

  • So viel es geht aussortieren. Ich stelle im Moment zum Beispiel fast jeden Tag einen Karton mit ein paar Sachen zum Verschenken an die Straße.
  • Weniger konsumieren. Das bezieht sich vor allem auf alles rund ums Wohnen, aber auch auf Kleidung. Ich möchte weniger kaufen, dafür sollen die Sachen hochwertiger sein und mir länger Freude machen.
  • Herausfinden, was ich wirklich liebe. Wenn ich möchte, dass ich die Dinge, die ich kaufe, nicht nur ein paar Monate lang mag, muss mir klar werden, was abseits der Trends eigentlich mein wirklich wahrer eigener (Wohn)Stil ist. Dieser Punkt ist meiner Meinung nach essentiell, aber leider gar nicht so einfach!!!
  • Nein sagen lernen zu Käufen, Projekten, Verpflichtungen. Nein, ich muss jetzt nicht den achten Kerzenständer kaufen. Nein, das DIY fange ich jetzt nicht auch noch an. Nein, diese Kooperation passt zeitlich einfach nicht mehr in meinen Blogplan.

Vase mit Heidelbeere

Mittelfristige Ziele (in den nächsten Monaten/paar Jahren)

  • Hier wohnt nur noch das, was mich glücklich macht. Ich möchte bald nur noch von Dingen umgeben sein, die ich liebe, die mich glücklich machen, die ich brauche und die ich regelmäßig benutze.
  • Weniger besitzen. Um weniger (Haus-)Arbeit zu haben. Denn wie ich es schon in ähnlicher Weise in meinem letzten Blogpost beschrieb: weniger Kram braucht weniger Stauraum braucht weniger Möbel braucht kleinere Räume braucht nur ein kleines Zuhause. Und dadurch:
  • Mehr Zeit haben für die schönen, erfüllenden Sachen im Leben. Meine Familie, meine Freunde, meine Leidenschaften. Und in dieser freien Zeit den Moment voll genießen können, weil keine nervige To-Do-Liste im Hinterkopf umherschwabert.
  • Mehr Harmonie: Wie bei manch anderen Paaren gibt es auch hier öfter Diskussionen über Hausarbeit. Ich hoffe, wenn hier bald weniger zu tun anfällt, werde ich entspannter und netter und räume ohne meine üblichen zickigen Kommentare die Socken des Mannes einfach selber weg. :)

Vase mit Heidelbeere

Langfristige Ziele (die nächsten Jahre)

  • Vielleicht doch ein Tiny House? ;)

Was sind eure Ziele beim Minimalisieren? Ich bin gespannt und freue mich wieder auf spannende Kommentare!

Liebste Grüße
Karina

 

 

Vase von habitat, ganz frisch gekauft (mistemistemiste)

Hoppla, hier gibt es nun leere Schubladen! Minimalistischer wohnen – meine ganz persönlichen Gründe

3. März 2017

Ich glaube, dies wird ein ziemlich persönlicher Post. Denn wenn ich euch heute davon erzähle, warum ich mich in letzter Zeit viel mit Minimalismus beschäftigt habe, muss ich euch ja auch berichten, was mich dazu bewegt, mein bisheriges Konsumverhalten und überhaupt meine bisherigen Prioritäten im Alltag zu hinterfragen. Und somit auch Fehler und Schwächen einzugestehen! Aber ich denke, das werdet ihr verkraften. Also los!

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Vor allem jetzt zu Anfang des neuen Jahres ist mir aufgefallen, wie sehr das Thema Entrümpeln in den Social Media und auf Blogs eine Rolle gespielt hat. Sich mit dem Abschied vom letzten Jahr von Altem zu lösen hat ja eine lange Tradition. Aber dieses Mal ist mir in den ganzen Äußerungen irgendwie aufgefallen, dass langsam mehr dahinter steckt. Eine grundsätzliche Unzufriedenheit mit dem „zu viel“. Eine Sättigung von dem immer neuen. Ein Infragestellen des bisherigen Kaufverhaltens. Auch oder vor allem von Leuten, die wie ich sehr großen Wert darauf legen, sich mit (vielen!) schönen Dinge zu umgeben. Aber kein Wunder, dass mir das Thema so sehr ins Auge sprang, denn ich selber habe schon Ende letzten Jahres begonnen, mich mit dem Thema Minimalismus zu beschäftigen. Und seitdem ist hier einiges passiert…

Also wie kam es dazu, dass ich merkte, dass hier konsummäßig irgendwas schief läuft? Es lag eigentlich an zwei Dingen. Ich empfand ständig
1. Zeitmangel.
2. einen gewissen Druck „mithalten“ zu wollen.

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1. Zeitmangel
Ich denke mal, über zu viel Zeit können sich die wenigsten beklagen. Es gibt ja auch im Alltag ne Menge zu tun: der Job, die Kinder, der Haushalt, die Steuererklärung,… ihr wisst schon. Wenn es einem aber irgendwie immer zu viel ist, macht es Sinn, mal zu schauen, WAS GENAU man da eigentlich immer zu tun hat. Das hab ich getan und ich stellte fest: der Großteil drehte sich um DINGE. Und oft waren es die, die ich neu gekauft hatte oder kaufen wollte.

1.1 Zeitmangel wegen neuer Dinge
Meine Leidenschaft ist Wohnen. Deshalb möchte ich schön wohnen. Also wollte ich, dass sich in meinem Zuhause gewisse Dinge befinden. Und die mussten erst mal herangeschafft werden. Es hat aber eine Weile gedauert, bis mir bewusst wurde, wie viel Zeit ich eigentlich in die Beschaffung dieser Accessoires, Möbel, Wohntextilien etc. steckte! Recherche im Internet, das Shoppen selber mit Auswahl der Farbe, Menge, die Adresseingabe etc. (Dabei hab ich übrigens oft „wo ich grad dabei war“ gleich ein paar zusätzliche Sachen in dem Shop xy bestellt, die ich ursprünglich gar nicht haben wollte.). Dann zuhause aufs Paket warten oder zur Post/zum Nachbarn latschen, wenn ich doch nicht da war. Auspacken, entscheiden, ob ich’s tatsächlich behalte (Das zog sich gern mal über mehrere Tage hin. Für mich ein ständiger to-do-Punkt im Hinterkopf.). Was ich behielt: Etiketten ab, evtl. reinigen und dann meist recht lange überlegen: wo kommt das eigentlich hin? Ein paar Dekovarianten ausprobieren, was anderes dafür wegstellen,… Ein Teil meiner Bestellungen ging oft zurück: also wieder einpacken, Rücksendeschein ausfüllen, zur Post gehen,… aaaaahhhh! Merkt ihr was? Es macht echt Arbeit, neue Sachen zu kaufen!

1.2 Zeitmangel wegen alter Dinge
… also die, die man bereits besitzt. Alle Dinge, die man sein Eigen nennt, müssen regelmäßig aufgeräumt, geputzt, gewaschen, gebügelt, abgestaubt, repariert, umdekoriert, zusammengefaltet, getrocknet, zurück gestellt, zurecht gerückt, aufgehoben, verstaut, entsorgt und so weiter und so fort werden. Mir wurde klar: einen Großteil meiner Zeit verbringe ich damit, Kram zu verwalten. Hallo? Nein! Das soll nicht der Inhalt meines Lebens sein!
Mal zwei Beispiele:
1. Meine Schreibtischschubladen waren zwar aufgeräumt, aber ziemlich voll. Als mein Söhnchen gerade seine Ausräum-Phase hatte, war schnell der ganze Boden übersät mit allerlei Büroaccessoires. Ich habe ihn machen lassen, er hatte großen Spaß dabei! Aber trotzdem: was für eine Arbeit, alles wieder halbwegs ordentlich zurück zu räumen! Heute habe ich nur noch halb so viele Sachen in meinem Schreibtisch und das Zurückräumen geht viiiel flotter!
2. Ist euch schon mal diese Gleichung aufgefallen: mehr Dinge brauchen mehr Platz, das braucht mehr Stauraum, das braucht mehr Möbel, die haben mehr Abstellfläche, die benötigt mehr schicke Deko, die macht mehr Arbeit,… Als mir das klar geworden ist, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Hilfe, ich habe so wenig Zeit, weil ich zu viel KRAM habe!

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2. der Druck mithalten zu wollen
Ich mag meine Wohnung. Und ich weiß, ihr mögt sie auch, denn sonst wärt ihr ja nicht hier auf meinem Blog. :) Aber wisst ihr was: mit einigen Bereichen meines Zuhauses bin ich oft ganz schön unzufrieden. Wir sind vor vier Jahren hier eingezogen und in vier Jahren tut sich viel, was Trends angeht und die eigene Persönlichkeit und somit der Geschmack können sich auch ganz schön verändern. Ihr könnt euch aber sicher vorstellen, dass es ziemlich unmöglich und eigentlich auch unbezahlbar ist, viereinhalb Zimmer immer up to date zu halten?! Es macht riesen Spaß, auf Instagram und auf Blogs all die wunderschönen Wohnungen zu bestaunen und Ideen zu sammeln. Aber manchmal dachte ich auch: „Hilfe, kann ich da je mithalten? Ich will aber!!!“ Da war ich oft ganz schön unzufrieden und zweifelte enorm an meinen Fähigkeiten als „Wohnexpertin“. Denn das Wohnen ist ja mein Hobby, meine Leidenschaft, meine Kompetenz, meine Visitenkarte. Wenn ich da versage, was kann ich dann eigentlich? Klingt ganz schön heftig, aber ich hab euch ja gewarnt, es wird ein sehr ehrlicher Post. ;)
Ich hatte jedenfalls ständig das Bedürfnis, Dinge zu kaufen, die mich näher an meine Idealvorstellung eines  schönen Zuhauses heranbringen würden. Das war anstrengend, zeitintensiv (siehe oben) und natürlich ging es auch ziemlich ins Geld.

Dann aber, als ich übers Entrümpeln auf das Thema Minimalismus kam, habe ich entschieden: „Stopp, ich schaff das doch eh nicht, jetzt steige ich erst mal für eine Weile aus. Ich werde jetzt erst einmal nichts neues kaufen, denn die Trends sind eh immer zu schnell, als dass ich sie einholen kann. Ich möchte jetzt erst einmal schauen, was mir im Leben wichtig ist und meine Prioritäten abchecken. Und herausfinden, wo wohnmäßig meine Reise in Zukunft hingehen soll.“

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Als ich dann Anfang des Jahres angefangen habe, sehr radikal auszumisten, hat mir das riesen Spaß gemacht. Und ich erkannte etwas, das mir so auch nie dermaßen klar war: Immer, wenn ich etwas Neues kaufen wollte, wollte ich damit einen Schritt näher an meine Vorstellung meines idealen Zuhauses kommen. Mein Ziel war es, nur von schönen Dingen umgeben zu sein. Wenn man ausmistet, erzielt man aber genau den gleichen Effekt! Anstatt immer neue tolle Sachen hinzuzuholen, kann ich doch auch einfach alles weggeben, was ich nicht brauche, benutze und liebe! Denn ich HABE ja bereits ne Menge schöner Dinge. So bleibt am Ende nur das übrig, was mich richtig glücklich macht! Das Ergebnis ist also genau das gleiche! Juchu! 

Ja, und so bin ich hier seit einigen Wochen kräftig dabei, ein Zimmer nach dem anderen durchzustöbern, Sachen auszusortieren und wegzugeben. Und es tut mir sehr, sehr gut. Wie ihr seht, gibt es hier bereits ganze leere Schubladen (!), was sogar nach und nach den Zweck ganzer Möbelstücke in Frage stellt (hoppla!).

In den nächsten Wochen werde ich noch mehr zu dem Thema minimalistischeres wohnen und leben posten. Was meine Ziele sind (das muss ich selber erst einmal herausfinden), wie ich in Zukunft anders konsumieren möchte und was ich eigentlich mit den vielen aussortierten Dingen tue.

Wenn ihr euch auch mit dem Thema Minimalismus beschäftigen wollt, findet ihr unter diesem Post noch eine kleine Sammlung Videos, Blogs und Bücher, die mich besonders inspiriert haben.

Liebste Grüße
Karina

 

 

 Magic Cleaning von Marie Kondo
Dieses Buch ist bereits ein Klassiker. Hat mich ordentlich zum Entrümpeln motiviert!

A rich life with less stuff
Die sehr bekannten The Minimalists geben einen inspirierenden Einblick in ihren
Weg zum Minimalismus.

Mein Minimalismus
Spannende Doku rund um minimalistisch lebende Menschen.

Joshua Becker: The More of Less
Vortrag und Diskussion mit Joshua Becker über sein minimalistisches Leben mit Familie.

Life is easy
Jon Jandai erzählt in einem Vortrag seine wunderbar einfache Sicht aufs Leben.
Ich liebe dieses Video!

Apfelmädchen und MalMini
Nur zwei von sehr vielen interessanten Blogs über Minimalismus…

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