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Home Tour durch unser Waldhaus! Mit Tipps fürs minimalistische, aber hyggelige wohnen in weißen Wänden.

10. Juni 2018

 

Werbung: Beitrag entstanden in Zusammenarbeit mit Kolorat

 

Viele von euch freuen sich schon lange auf diese große Home Tour durch unser Waldhaus und ich bin natürlich auch aufgeregt, euch jetzt endlich durch unser ganzes Zuhause führen zu können.

Dieser Blogpost ist in Zusammenarbeit mit dem wunderbaren Onlineshop Kolorat entstanden, der aus dem Zweierteam Monja und Sebastian besteht und Farben sowohl für Wände als auch für Möbel herstellt. Monja hatte die Idee dieser Kooperation und schrieb mir eine Mail. Ich war erst mal vorsichtig mit einer Zusage, denn ich wollte dieses Mal gänzlich auf aufwendige Gestaltung der Wände verzichten. Bloß keine Tapeten und auch keine fünf verschiedenen Grautöne an den Wänden wie in der alten Wohnung. Ob es denn überhaupt interessant für den Shop wäre, wenn ich bloß ihre weiße Wandfarbe für die anstehende Renovierung verwende? Da habe ich mit Monja ein wenig gebrainstormt und eigentlich wäre es doch gerade mal toll, euch zu zeigen, dass weiße Wände alles andere als langweilig sind!

Aber dazu gleich mehr. Erst mal möchte ich euch herzlich begrüßen in unserem Waldhaus! Tretet ein, ich hoffe, es gefällt euch und viel Spaß!


 

Willkommen in unserem Wohnzimmer!

Oder man müsste ja eigentlich sagen: in unserem Wohn-Essbereich mit offener Küche. ;)

Hier halten wir uns natürlich die meiste Zeit des Tages auf. An der Stelle, wo ich das Foto oben gemacht habe, geht es auch raus in den Garten. Dieser Raum bietet also wirklich alles, was das Herz begehrt: gemütliche Kuschelabende auf dem Sofa, leckeres Essen, unterhaltsame Spiele- und Malstündchen am Esstisch und ein herrlicher Blick raus ins Grüne. Und es ist auch noch reichlich Platz zum Fangen Spielen (immer um den gemauerten Küchenblock herum) und Tanzen (bevorzugt zu „Schnappi, das kleine Krokodil“).

 

 

Den Essbereich kennt ihr ja schon aus diesem Blogpost und er ist auch eines meiner liebsten Motive auf Instagram. Hier steht unser maßgefertigter Altholztisch, der eines meiner allerliebsten Möbelstücke geworden ist. Inzwischen habe ich die schwarzen Sprossenstühle gegen unsere ehemaligen weißen Balkonstühle von HAY ausgetauscht. Erst war es nur ein Test, aber es gefällt mir überraschend gut! Die Sitzbank war ja schon beim Einzug da und ich habe mir eine Sitzauflage, bezogen mit alten Bauernleinen, anfertigen lassen.

 

 

 

 

Hier ist unsere Sofaecke. Wir haben nach wie vor unser weißes Ikea KIVIK Sofa. Der Bezug kostet mich ehrlich gesagt schon einige Nerven, weil es mit zwei Männern im Haus wohl nicht möglich ist, ihn länger als eine Woche sauber zu halten. Aber meistens nehme ich die extra Arbeit des immer-mal-wieder-Waschens stillschweigend hin, denn nach wie vor LIEBE ich den Bezug. Schon hier beim Sofa zeigt sich meine weiß-Liebe und die Zeit fürs Waschen hole ich mir wieder, weil ich quasi noch nie das Bedürfnis hatte, mit neuen Kissen und einer großen Umstyling-Aktion seinen Look zu erneuern. Ich finde es einfach seit Jahren jeden Tag super schön.

 

 

 

Also die Küche. Ich finde den gemauerten Küchenblock ja ganz cool, den wir von den Vorbesitzern übernommen haben. Aber wie ihr euch vielleicht denken könnt: mein Traum ist es doch, ihn weiß zu streichen. Das war eigentlich auch unser Plan, aber dann kam irgendwie doch ein Einspruch des Liebsten und weil wir ja alles andere so machen, wie ICH es will, musste ich erst mal klein beigeben. Naja, es ist schon in Ordnung so.
Die Schiebetüren haben wir auch so mitgekauft. Sehen super aus, vor allem mit den Schienen oben. Aber manchmal sind sie doch etwas unpraktisch.
Hinter den Schiebetüren verbergen sich die offenen Ikea-Küchenschränke. Da wir nach wie vor eher wenig Küchenutensilien besitzen, findet man dort auch unsere Fotos, meine immer weiter schrumpfende Deko- und Kissenbezugsammlung, unsere Reiseführer, Kerzen, den Batterienvorrat und anderes.

Für jeden Wohnbereich möchte ich euch hier auch ein paar meiner Tipps und Erfahrungen fürs Wohnen mit weißen Wänden geben. Und kurz erläutern, wie ich dort meine Ideen für gemütlichen Minimalismus umgesetzt habe.

 

Wohn-Essbereich – minimalistisch wohnen in weiß

Der komplett weiß gestrichene Raum ist, zusammen mit den großen Fenstern und dem weißen Betonboden, super hell. Das ist klasse, weil wir uns hier ja sehr viel aufhalten!

Ich bin absolut flexibel, was das Einrichten und Umdekorieren angeht. Ich möchte ja nur noch mit sehr wenigen Dingen dekorieren. Es stört mich inzwischen sehr, wenn zu viel rumsteht. Wie ihr gesehen habt, sind z.B. die Fensterbank fast und der Couchtisch gänzlich leer. Aber ein wenig Abwechslung möchte ich doch gern ab und zu haben. Umdekorieren ist für mich jetzt so leicht, weil zu weiß einfach alles überall gut aussieht. Und weil ich nur wenige Teile umstellen muss, geht es noch einfacher und schneller.

Weiße Wände müssen natürlich überhaupt nicht klinisch kühl wirken. Ich bin ja ein Fan von Cozy Minimalism und möchte es unbedingt auch hyggelig haben. Meine Tricks hier im Wohn-Essbereich:
– Viele Textilien aus natürlichen Materialien wie Leinen (Sofakissen, Sitzauflage), Fell (auf dem Schaukelstuhl) oder Wolle (der Teppich von Linie Design in der Sofaecke). Auch der Zickzackstrauch auf dem Sideboard hat einen textilen Übertopf.
– Ich kombiniere zum vielen weiß warme Farben. Ich mag derzeit beige sehr gerne und habe den Teppich, den Bezug der Sitzauflage und ein paar Kissen in dieser Farbe.
– Holz und Korb sehen zu weiß wunderhübsch aus. Ich habe einen großen Korb neben dem Schaukelstuhl stehen, in dem immer zwei Decken fürs Sofa parat liegen. Überm Esstisch, der einen warmen, dunklen Holzton hat, steht eine alte hölzerne Teigmolle.

Weiß ist durchaus pflegeleicht. Flecken konnte ich mit einem Schmutzradierer bisher gut entfernen. Wenn nicht, habe ich im Abstellraum immer ein kleines Schraubglas (nehmt ein altes Gurkenglas oder ähnliches) mit der weißen Wandfarbe griffbereit. Damit und mit einem kleinen Pinsel bewaffnet, mache ich alle paar Monate eine Tour durchs Haus. In der Küche haben wir an einer kritischen Stelle übrigens seidenmatte Latexfarbe, die man gut abwischen kann.

 

 

Im Erdgeschoss liegt auch unser kleines Gästezimmer. Ich nutze es aber auch gerne mal, um mit Levi ne Kuschelrunde mit Büchern einzulegen. Es ist einer meiner liebsten Räume. Vielleicht weil es so leer ist. :D

Wir haben hier auf ein Bett verzichtet. Ich fand die Idee mit der Matratze auf dem Fußboden einfach nett und super gemütlich.

In die Wandnische habe ich ein ganz einfaches Regal aus einem Fichtenbrett gebaut, auf dem unsere Gäste ihren Kleinkram ablegen können. Die Garderobe besteht aus einem entrindeten Ast.

 

 

 

Gästezimmer – minimalistisch wohnen in weiß

Gerade im Gästezimmer finde ich es schön, wenn es nicht zu voll ist. Schließlich brauchen die Gäste Platz für ihre Sachen und wenn Levi und ich hier auch mal ein Mittagspäuschen machen, möchte ich nicht von überflüssigem Kram abgelenkt werden. Ein Gästezimmer sollte daher möglichst nie als Abstellraum benutzt werden!

Natürliche Materialien machen den kleinen, weißen, fast leeren Raum gemütlich: das Holzbrett, der romantische Ast, der Strohhut an der Wand.

Strukturierte Oberflächen wirken gut gegen glatt und kühl wirkendes weiß. Auf dem Stuhl liegt ein gestricktes Kissen und der bereits erwähnte Ast ist schön schrubbelig. Auch der Kerzenständer ist aus einem rauen Eisen gefertigt und die Vase hat eine feine Rillenstruktur.

 

So, nun weiter in die nächsten Räume des Erdgeschosses. Aber nanu?! Hier ist ja doch nicht alles weiß. Ja, stimmt, ich hab am Anfang vielleicht ein wenig geflunkert. Es war nämlich so, dass beim Einzug einige Bereiche (Flur, Treppenhaus und Gäste-WC) in einem dunklen grau gestrichen waren. Das hat uns eh gut gefallen und so haben wir es einfach übernommen und mit einem Neuanstrich in der gleichen Farbe (RAL 7030 steingrau) aufgefrischt. Also haben wir genau zwei Wandfarben im ganzen Haus. Aber es ist tatsächlich so, dass es eine perfekter Kombi ist. Warum, verrate ich gleich.

 

 

Das Gäste-WC liegt jedenfalls ebenfalls im Erdgeschoss. Das Edelstahl-Waschbecken ist von den Vorbesitzern. Ich hätte mir ein solches wohl nie selber ausgewählt, aber ich finde es richtig, richtig gut, weil es mal was ganz anderes ist und das Gäste-WC dadurch so gänzlich von den zwei anderen Bädern unterschieden wird.
Den Spiegel habe ich aus unserem alten Bad mitgenommen. Das Silikonband von HAY wurde aber durch ein schönes dunkelbraunes Lederband ersetzt.

Hinter dem Bad befindet sich übrigens noch ein ganz kleiner Hauswirtschaftsraum, in dem sich unsere Heizung, der Waschtrockner, Staubsauger und ein (sehr praktischer!) an der Wand montierter Wäscheständer befinden. Der Raum ist aber noch nicht blogreif. :D Irgendwann mal wird der schick gemacht, dann zeig ich ihn euch hier natürlich sofort!

 

 

Nun sind wir in unserem Flur im Erdgeschoss. Ich mag ihn super gern! Vor wenigen Wochen ist endlich der alte Schrank, den wir uns haben schwarz streichen lassen, eingezogen. Das war seit einiger Zeit ein großer Wunsch von mir und ich habe diese Investition noch keine Sekunde bereut. Hier passt unsere ganze Garderobe rein, wodurch der Flur immer ziemlich picobello aussieht.
Allerdings muss man dazu sagen, dass wir vor der „richtigen“ Haustür noch einen Vorbau haben, der als Schmutzschleuse dient (auch noch nicht blog-schick). Und er macht seinem Namen alle Ehre… Dort steht auch unser Schuhregal drin, ein weiterer Grund, warum dieser Flur sehr ordentlich ist.
Die wunderbare vom Tischler maßgefertigte Treppe ist auch im Haus „inklusive“ gewesen. Wir haben noch im ganzen Treppenhaus Netze montiert, der Sicherheit wegen. Unter der Treppe ist ein kleiner Abstellraum, der derzeit vor allem zur Unterbringung unserer Handwerksutensilien genutzt wird. Da hab ich ja doch ein paar mehr als passionierte DIYerin.

 

Flur und Gäste-WC- minimalistisch wohnen in weiß

Hä, aber hier ist doch alles grau. Ja, schon. Was ich aber damit sagen will: Das dunkle grau ist genau die richtige Abwechslung und der perfekte Kontrapunkt zum strahlenden weiß in den meisten anderen Räumen. Vom hellen Wohnzimmer in den schummrigen Flur laufen – ich mag den Kontrast total! Und: was ich erst zu weiß dekoriere, sieht zu grau plötzlich ganz anders aus.

Wir haben uns hier übrigens an die Idee der Vorbesitzer gehalten und nicht hier und da mal einen Raum oder eine Wand grau gemalert. Stattdessen zieht sich der Flur im EG mit anschließendem Treppenhaus übers erste Stockwerk bis hoch ins Dachgeschoss wie ein grauer Tunnel durchs Haus. Das sorgt für zwei klar definierte Bereiche, was auch ruhiger wirkt als ein hin und her von weiß und grau.

Der dunkle Farbton hat von ganz allein schon eine tolle, etwas mystische Ausstrahlung, zu der ich kaum zusätzliche Deko benötige. Wenn, dann kombiniere ich dazu fast immer schwarz. Macht den Look noch geheimnisvoller. :) Das Gäste-WC wird durch die besondere dunkle Farbe zu einem Örtchen mit eigenem speziellen Look statt sein Dasein als langweiligen, aber notwendigen 08/15 Raum zu fristen.

Noch ein Tipp für minimalistisches Wohnen: wo man nur spärlich einrichtet, auf besondere Stücke achten. Der schwarze Schrank ist ein echtes Statement-Piece und macht allein schon sehr viel her.

Und er ist wie gesagt ein richtiges Stauraum-Wunder und sorgt für einen aufgeräumten Eingangsbereich. Ich bin froh, auf meinem „Trampelpfad“ vom EG ins obere Stockwerk nicht mehrmals am Tag durch ein Garderoben-Chaos laufen zu müssen.

Und: im Flur möglichst auf EIN großes Stauraum-Möbel beschränken statt auf viele kleine Garderobenhaken, Boxen und Regale. Das wirkt natürlich auch viel ruhiger.

 

 

 

Oben seht ihr den Flur im ersten Stock. Hier gibt es gar nicht viel zu sagen, außer: wie ihr seht, keine Deko. Auch hier tut es mir gut, wenn mein Blick nicht ständig an Bildern oder Dekoteilen hängen bleibt.
Ach ja, wir haben hier und im Dachgeschoss übrigens weiß geöltes Eichenparkett, was auch eine schöne Abwechslung zu unserem weißen Betonboden im Erdgeschoss ist.

Vom Flur geht rechts der begehbare Kleiderschrank ab, den wir auch so übernommen haben. Ich muss es immer wieder erwähnen, da ich schon ein wenig stolz auf mein Reduzieren der letzten eineinhalb Jahre bin: mein Mann beansprucht derzeit wesentlich MEHR Platz im Kleiderschrank als ich. :) Da aber auch er nicht allzuviel Kleidung hat, bleibt im Schrank auch noch genügend Platz für Levis Kleidung und zwei Schubladen sind derzeit sogar leer.
Minimalismus für den Kleiderschrank ist sowieso das beste, was man machen kann und für viele ist das Ausmisten der Klamotten der Start in das ganze Thema. Ich habe mein Kaufverhalten hierbei (und für Deko) jedenfalls am krassesten verändert.

 

 

 

Kurz noch mal ein Blick in unsere zwei Badezimmer. Die kennt ihr ja schon aus meinem letzten Blogbeitrag.
Wir haben im ersten Stock ein Duschbad und ein Wannenbad. Wir benutzen zu 90% ersteres, aber wenn die Familie wächst, sind zwei Bäder vielleicht irgendwann sehr praktisch. Das Wannenbad wurde von den Vorbesitzern sogar als Kinderbad eingerichtet, was mir noch mal bewusst wurde, als ich dort mal die Toilette benutzt habe. Hoppla, ist die niedrig!

 

 

 

Badezimmer – minimalistisch wohnen in weiß

Im ersten Stock wirkt das viele weiß eh viel gefälliger dank des schönen Eichenfußbodens. Wer zufällig sowieso komplett renoviert und wirklich fürchtet, mit nur weißen Wänden eine zu kühle Atmosphäre zu haben, nimmt einen gemütlichen, warmen Holzfußboden – et voilà. Dieser hier hat durch die weiße Ölung auch keinen zu rustikalen Look, sondern wirkt modern und skandinavisch frisch.

Wenn ich eines in den letzten zwei Jahren gelernt habe, dann: Ordnung kommt nicht durch viele tolle und teure Ordnungsutensilien sondern nur durchs rigoroses Aussortieren. Behalte nur, was du brauchst und liebst, dann ist aufgeräumtes Wohnen sooo viel einfacher. Das gilt meiner Erfahrung nach vor allem fürs Badezimmer. Wir haben wirklich wenig Zeug in diesen Räumen und so sieht es hier (fast!) immer ziemlich schick aus.

Auch im Bad braucht man keine aufwendige Wandgestaltung mit besonderen Wandfarben und Fliesen. Ich bin mit den weißen Wänden und Fliesen sehr happy. Von Klinikatmosphäre keine Spur dank schöner, hochwertiger Handtücher, hübscher Pflanzen, Bilder und kleiner Körbe. Auch im Bad kann man die gleichen „cozy minimalism“ – Ideen anwenden wie in den Wohnräumen!

Statt tüdeliger Deko habe ich bei den Sachen, die „eh sein müssen“ in besonders schöne Exemplare investiert. Zum Beispiel habe ich mich für richtig coole schwarze Armaturen entschieden (mehr dazu in meinem entsprechenden Blogpost). So steht weniger extra Kram herum, um den Raum aufzuhübschen.

 

 

Und jetzt: willkommen in Levis Kinderzimmer!

Da wir in der alten Wohnung kein Kinderzimmer hatten (nicht, weil wir keinen Platz gehabt hätten, sondern weil er mit unter drei Jahren eigentlich noch keines brauchte), habe ich hier im Haus mein erstes Kinderzimmer überhaupt eingerichtet. Da Levi bei uns schläft und kein eigenes Bett hat, findet man hier eigentlich nur zwei Kuschelecken (die alte Liege aus dem Wohnzimmer, flach ausgelegt, sowie den Baldachin von Numero 74) und Stauraum. Wie im Flur steht auch hier ein alter, schwarz gestrichener Schrank, in dem sich Levis Spielzeug befindet.

 

 

Kinderzimmer – minimalistisch wohnen in weiß

Weiß ist im Kinderzimmern toll, denn es macht einen Raum hell und freundlich. Zusätzlich habe ich hier noch mal das grau aus dem Flur benutzt, um die Wand halb hoch zu streichen. Das betont den unteren Bereich des Raumes und macht das Kinderzimmer noch gemütlicher.

Alte Möbel sind im Kinderzimmer einfach sooo hübsch! Sie wirken herrlich nostalgisch und schaffen immer eine hyggelige Atmosphäre mit ihrem duftenden, alten Massivholz. Und auch hier ist der schwarze Schrank ein echtes Statement-Piece, so dass das Kinderzimmer nicht mehr viel auffällige Deko braucht.

Überhaupt wäre ich mit Deko im Kinderzimmer seeehr vorsichtig. Kauft lieber hübsches Spielzeug, das reicht als optisches Highlight. Aber bitte nicht nur solches, dass IHR cool findet, sondern es sollte auch von den Kindern bespielt werden! Es gibt so viel stylisches Spielzeug, bei dem ich mir denke: und was soll das Kind damit machen?

Gegen das Spielzeugchaos hilft nur sehr, sehr bewusstes Kaufen. Und Achtung auch bei Geschenken! Wenn erst mal viel da ist, ist es nicht so leicht, mit oder ohne Kind (je nach Alter) wieder auszusortieren. Im Internet gibt es einige Tipps zum Thema „bewusste Spielzeugauswahl“.

Und wieder Naturmaterialien: Geflochtene Körbe waren auch hier meine erste Wahl, um für Levi leicht zugänglichen Stauraum zu schaffen.

 

 

 

Hier kommt unser Arbeitszimmer! Die Grundelemente habe ich eins zu eins aus unserer alten Wohnung übernommen. In diesem Raum möchte ich allerdings noch ein wenig etwas umgestalten. Was genau sich ändern soll, weiß ich aber noch nicht.
An der linken Wand hängen meine wichtigsten Wohn-Inspirationen aus Zeitschriften. Die Collage ist aber klein, zu jedem Raum habe ich bloß ein bis zwei Bilder.

 

Arbeitszimmer – minimalistisch wohnen in weiß

Wie ihr weiter unten seht, befindet sich gegenüber dem Schreibtisch unser vintage String Regal. Der warme Holzton sieht einfach wunderbar vor der weißen Wand aus. Würden sich nur die weißen Möbel in dem Raum befinden, wäre mir der Look sicher zu kühl.

Eine Pflanze und eine Holzschale geben dem Raum noch mehr Wärme.

Dank gründlichen Ausmistens habe ich statt zweien nur noch einen Schubladenschrank in der Mitte des Schreibtisches stehen. Das String Regal konnte ich auch um etwa ein viertel verkleinern. Die Schränke überm Schreibtisch haben wir beim Kauf übernommen. Unter anderem konnte ich dort durchs Minimalisieren alle meine Bücher unterbringen. Auch im Arbeitszimmer gilt: es ist immer genug Stauraum da, wenn man bloß das behält, was man benötigt und liebt. :)

Die Ecke mit dem String Regal ist übrigens der einzige Platz in der Wohnung, den ich noch mit Deko „inszeniert“ habe. Ein kaputter Stuhl, auf dem man nicht sitzen kann, eine kaum benutzte Schneiderpuppe, lauter kleine Deko-Staubfänger und Bücher, die ich nie wieder lese, die aber gut aussehen. Auch beim Minimalismus gilt: erlaubt ist, was gefällt. ;)

 

 

 

 

Erklimmen wir nun die letzten Stufen durchs graue Treppenhaus in das Dachgeschoss…

Im Haus findet man einige Bereiche mit Klinkerwänden. Das alte Klinkerhaus aus den späten 1920ern wurde nämlich von den Vorbesitzern kernsaniert und mit einem Anbau erweitert. Hier an dem Treppenabsatz vor dem Schlafzimmer sieht man einen Teil der früheren Außenwand. Ich hoffe, ich kann ihn bald weiß streichen. Im Duschbad und im Kletterzimmer haben wir das ja bereits umgesetzt.

Neben der Tür zum Schlafzimmer ist noch ein kleines Kabuff, in dem ich unter anderem Levis Sachen aus Babyzeiten (Kleidung, Tragetücher, Stoffwindeln,…), Weihnachts- und Osterdeko und meine Semestermodelle aus Modestudentenzeiten lagere. Wir haben weder Dachboden noch Keller und der Schuppen ist etwas schimmelig. Da sind diese kleinen Einbauten selbst für eine Minimalistin Gold wert. ;)

 

 

 

Hier sind wir nun in unserem Schlafzimmer. Das Dach wurde gut isoliert, so dass es hier selbst bei Sommerhitze absolut erträglich ist. Das herrlich große 2 x 2 Meter Familienbett habe ich natürlich behalten sowie die Lampen und auch meinen sehr praktischen vintage Nachtschrank, in dem meine und vor allem Levis Bücher sind sowie Taschentücher, Notizzettel und anderer Kleinkram.

 

 

Hinter dem Schlafzimmer befindet sich noch der folgende super kleine Raum. Wofür der konzipiert wurde, weiß ich gar nicht genau. Wir nutzen ihn jedenfalls derzeit als Kletterzimmer. :) Hier ist wie bereits erwähnt auch eine der wunderschönen weiß gestrichenen Klinkerwände. Ehrlich, ich LIEBE diesen romantischen Look. Wie gern hätt ich ihn auch für den Küchenblock. Najaaa…

 

 

Schlafzimmer – minimalistisch wohnen in weiß

An sich sind Schlafzimmer super für heimelig dunkle Wände in z.B. dunkelblau, grau oder gar schwarz. Wir haben hier allerdings viele unruhige Bauelemente wie Schrägen, Winkel, Dachbalken und eine Schiebetür. Wenn alles weiß ist, verschwinden die einzelnen Details ein wenig und der Raum wird ruhiger.

Im Schlafzimmer habe ich schon immer auf Deko verzichtet. Das habe ich auch im neuen Haus so beibehalten. So komme ich abends am besten zur Ruhe.

Statt Deko kann man natürlich das Bett mit toll gemusterter Bettwäsche „dekorieren“. Ich selber mag aber auch hier weiß am liebsten. Dafür habe ich in schöne Leinenbettwäsche investiert, die allein schon viel her macht und mit ihrem natürlichen Knitter Struktur reinbringt.

Auch die Struktur der Klinkerwand und die weißen Holzbalken setzen einen romantischen Kontrast zu den glatten weißen Wänden.

Neben Leinen habe ich hier auch anderen Naturmaterialien den Vorzug gegeben: das Bett hat statt eines klassischen Holz- oder Metallrahmens einen kuscheligen Wollbezug, der dunkle Holzton des Nachttisches wirkt wohnlich warm.

 

 

Ich würde euch noch liebend gern unseren Garten zeigen, aber da sind wir leider noch nicht wirklich weit gekommen. Deshalb nur mal ein hübsches Foto von unserer (natürlich!) weißen Garage mit romantischen blauen Blümchen. Als absolute Neu-Gärtnerin war ich schon unheimlich stolz, nach Monaten endlich die verwitterten Korbampeln bepflanzt zu haben. :)

Falls ihr zufällig auch eine große oder kleine Renovierung plant, konnte ich euch nun vielleicht von der universalen Schönheit weißer Wände überzeugen. ;) Aber auch farbliche Experimente finde ich absolut spannend! Fehlt euch da noch die nötige Inspiration oder benötigt ihr Tipps, bin ich dafür aber vielleicht nicht eure Topp-Expertin. :D Hierfür kann ich euch aber sehr den Onlineshop für Farben Kolorat empfehlen, mit dem ich für diese Home Tour zusammengearbeitet habe. Monja und Sebastian helfen euch nämlich auch bei einem Farbkonzept und beraten euch gern umfassend zu allen Thema rund um eure Farb-Neugestaltung. Und ihre Farbauswahl ist riesig! Selbst bei der Auswahl der richtigen weißen Farbe (ich habe genau diese hier) sowie bei meinen vielen Fragen zum Streichen der Klinker (kein Problem mit der Farbe von Kolorat!) habe ich viele gute Tipps bekommen.

 

 

 

Die Qualität der Kolorat Farben kann ich übrigens nach ausführlichem Test (ein 140 qm großen Haus zu streichen bietet ausreichend Zeit hierfür) absolut empfehlen. Die hochdeckende Farbe hat uns viel Zeit erspart, der Geruch war nicht unangenehm und die Verarbeitung klappte super. Wir haben jedenfalls gern mit den Farben gearbeitet und ich bin über diese Kooperation wirklich happy.

So, nun ist die wirklich seeehr große Home Tour beendet und ich hoffe, es gefällt euch in unserem neuen Haus und ihr konntet vielleicht auch ein paar Tipps fürs Wohnen mit weißen Wänden, fürs Minimalisieren oder auch für irgendein anderes Thema mitnehmen.

Liebste Grüße
Karina

 

Cozy Minimalism: mit wenigen Dingen gemütlich wohnen – 7 Ideen

23. Juli 2017

 

Wohnen mit wenigen Dingen fände ich für mich eine wunderbare Sache. Wie ihr wisst, habe ich mich, inspiriert durch Minimalismus und Mari Kondos Buch, auf eine große Reise begeben, bei der ich einerseits extrem aussortieren und andererseits anders (das heißt vor allem weniger) kaufen möchte. Gleichzeitig ziehen wir im Herbst in ein Haus ein. Ich freue mich totaaal über diese Gelegenheit eines Wohn-Neustarts, bei dem ich meinen Wunsch nach einem einfacheren Wohn-Leben umsetzen kann! Es soll sich vieles ändern… was, das versuche ich derzeit noch genauer herauszufinden, aber über eine Sache mache ich mir besonders Gedanken:

Wie schaffe ich es, mit wenigen Dingen gemütlich zu wohnen?

Ich meine: kennt ihr diese Architektur-Reportagen aus Wohnzeitschriften, wo man nach der Präsentation der Außenfassade die Gestaltung des Innenraums zeigt und dann nur diese völlig leergefegten Räume sieht? Ein langer Flur mit einer Bodenvase. Ein offener Wohn-Essbereich mit einer Salz- und einer Pfeffermühle auf der Kücheninsel und einer Obstschale auf dem Esstisch. Ich fand diese Bilder immer schrecklich. So tot. Aber auf eine Art und Weise waren sie eben auch minimalistisch. Ich möchte aber nicht, dass es in unserem Haus so steril aussieht. Also bin ich gerade dabei, mir Ideen zu überlegen, wie es bei uns mit wenigen Dingen schön, gemütlich und einladend aussieht. Cozy Minimalism eben.

 

1. Lieber eine große Sache statt vieler kleiner Kleckerdinge wählen
Wenn man beginnt, Minimalismus für sich zu entdecken, lernt man auch, leeren Raum wert zu schätzen. Dabei muss jeder für sich die richtige Balance finden. Wie ich oben schon schrieb: ich möchte es nicht ganz leer und steril haben. Meine Idee ist, die vielen kleinen Dinge mit wenigen großen zu ersetzen. Ich sage nur: Statement Pieces.
Beispiele: Statt drei kleiner Vasen eine große, statt vieler Pflänzchen eine große Palme, statt drei Stühlen am Esstisch lieber eine lange Bank. Die „raumfüllende Wirkung“ ist die gleiche. Man hat aber weniger rumzuräumen, kann sich bei den Pflanzen pflegemäßig auf einen Kandidaten konzentrieren und die Optik einer Bank mit vier Beinen ist viel ruhiger als die zwölfbeinige Stuhl-Gang.

 

 

2. Mit echten Sachen einrichten
Achtung, nun wird’s esoterisch. ;) Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass für mich Dinge aus künstlichen Materialien in ihrer „Ausstrahlung“ zu wenig Raum einnehmen. Die positive Wirkung auf den Raum ist eher gering, manchmal sogar negativ, so dass ich früher versucht habe, durch Masse fehlende Klasse zu ersetzen. Also mit viel Deko eine schönere und „wärmere“ Wirkung zu erzielen. Das funktioniert natürlich, aber wenn man in Zukunft auf viel Deko verzichten möchten, muss man andere Wege finden. Ich möchte daher unser Haus mit (noch) mehr natürlichen Materialien einrichten.
Beispiele: Statt Spanplatten-Möbel massives Holz. Statt neuer mehr alte Möbel mit Geschichte. Statt synthetischer Stoffe Naturmaterialien wie Leinen, Wolle oder Baumwolle.
Ich erhoffe mir, dass wenige dieser natürlichen „Zutaten“ ausreichen werden, um unser neues Zuhause super wohnlich zu machen!

Mein Vorbild hierfür ist Rebekka, deren Instagram-Account silentandcalm eine wunderbare Inspiration für das Wohnen mit ganz wenigen, aber echten Dinge ist. Und findet ihr, es fehlt bei ihr etwas? Ich finde, nein! Es sieht sooo gemütlich und einfach wunderschön bei ihr aus!

 

 

 

3. Mit lebendigen Sachen einrichten
Wie praktisch, dass Pflanzen gerade modern sind. ;) Ein einzelnes, großes Exemplar kann nämlich meiner Meinung nach ein halbes Zimmer mit Leben füllen und somit eine Menge „toter“ Dekorationsteile ersetzen. Dasselbe gilt für Schnittblumen. Gut, ganz lebendig sind sie ja nun nicht mehr. :/ Aber ich finde, dass ein einfacher, größerer Blumenstrauß oder einige grüne Zweige weitere Dekorationsteile oft überflüssig machen.
Beispiele: Siehe mein Bild aus unserem Flur unten, den neuerdings eine üppige Fischschwanzpalme ziert. Oder: Statt gewöhnlicher Weihnachtsdeko kann man das Zuhause lieber mit natürlichen Materialien wie Lärchenzweigen schmücken (hier geht es zu meinem Blogpost zu natürlicher Weihnachtsdekoration).

 

 

4. Leeren Raum mit Bildern füllen
Eine weitere Idee von mir ist, Stellen, die einem doch zu leer erscheinen, mit einem Bild zu schmücken. Ich finde, das ist eine gute Alternative zu üppiger Deko, da Bilder an der Wand wenig Arbeit machen: sie stören beim Staubwischen nicht, fangen auch selber kaum Staub, verrücken nicht und können viel Kleinkram ersetzen. Wer Tipp 1 beherzigen möchte, greift auch hier lieber zu einem einzigen, größeren Exemplar statt zu vielen Bilderchen.
Beispiele: Statt eine Kommode mit viel Deko vollzustellen, lieber ein Bild drüber hängen. Statt eine Wand mit einem Regal zu zieren, das man wieder mit Dingen füllt, auch hier lieber ein Poster, Foto oder Gemälde wählen.

 

5. Gebrauchsgegenstände als Deko benutzen
Wenn man seine Menge an Deko-Teilen gering halten möchte, ist es ganz praktisch, wenn Gebrauchsgegenstände hübsch anzusehen sind. Dann kann man diese in (wenigen) offenen Regalen ausstellen und ohne rein dekorative Dinge wie Vasen, Kerzen und Co. eine wohnliche Wirkung erzielen.
Beispiele: Eine Schürze aus Leinen, ein stylisches Kehrset und ein schicker Staubwedel hängen an Haken an unserem Küchenbuffet und sind ein schöner Hingucker.

 

 

6. Die richtigen Dinge besitzen
Ach herrje… welche Dinge aus meinem Besitz mir wirklich wichtig sind und ich daher behalten möchte, versuche ich seit Monaten Stück für Stück heraus zu finden. Mittlerweile habe ich dabei schon unglaublich viel gelernt und weiß, dass ich in Zukunft viel klüger einkaufen kann (hier findet ihr meinen Blogpost zum Thema Fehlkäufe vermeiden). Denn es ist ja offensichtlich: wenn man mit möglichst wenigen Dingen wohnen möchte, muss die Trefferquote in Bezug auf Praktikabilität, Qualität und Ästhetik extrem hoch sein! Aber wenn man es schafft, sich mit den richtigen Dingen zu umgeben (und dieses „richtig“ kann und soll für jeden etwas anderes bedeuten!), dann kann man auf viel Brimborium verzichten, das nur irgendwelche Lücken füllen soll.
Beispiele: Der absolute Lieblingskerzenständer statt eines Tischs voller kleiner Teelichthalter. Eine schöne, hochwertige Bettwäsche statt einer Armada an Dekokissen. Ein hübscher, warmer, robuster Wintermantel statt drei Mäntel für jede Gelegenheit (uuuaaah, hat da jemand ne Idee?!).

 

Minimalistisches Schlafzimmer

 

Und wenn ich mich an den paar Dingen, mit denen ich mein Zuhause einrichte, irgendwann sattgesehen habe? Dann kommt hier Tipp Nummer

 

7. mal eben flott umdekorieren
Wenn das ganze Wohnszenario mit zig Dekoteilen, Möbelstücken und Gebrauchsgegenständen zu komplex ist, ist es ziemlich aufwendig, mal eben umzudekorieren. Man räumt ein Teil von A nach B, zwei andere Teile müssen dafür nach C umziehen. Für die Sachen, die auf C standen, findet man irgendwie keinen passenden Platz. Grübelgrübel, räumräum… Ok, manchen macht das total Spaß, aber ab einer gewissen Grenze fand ich es doch ziemlich anstrengend. Wenn man aber nur ein paar wenige, ausgesuchte Sachen hat, kann man in recht kurzer Zeit einen Raum umdekorieren. Ich habe dann viel mehr Lust, mit einer kurzen Umräumaktion frischen Wind in unser Zuhause zu bringen, damit Langeweile bei der Einrichtung keine Chance hat.
Beispiel: Frische Blumen in die Vase auf dem Esstisch, zwei Kerzenständer miteinander vertauschen, ein Bild von A nach B hängen. Fertig. Ich hoff’s zumindest. ;)

Was meint ihr, schaffe ich es, mit meinen Ideen ein minimalistisches Zuhause mit wenigen Dingen zu haben, das trotzdem warm, gemütlich und lebendig wirkt? Habt ihr noch weitere Tipps und Erfahrungen für mich? Ich bin nach wie vor auf Ideensuche!

Liebste Grüße
Karina

Tipps für eine moderne und „straighte“ Familiengalerie und ein hübsches Fotobuch

2. September 2016

 

familiengalerie-2

Zurück aus der ganz ungeplanten Blog-Sommerpause… wie schnell so ein Monat umgehen kann ohne einen einzigen Post, hoppla! Naja, unter anderem ist unsere Kaffeemaschine auseinander geflogen und wir hatten einigermaßen viel mit Küchestreichen zu tun. Aber ich habe auch etwas schönes vollbracht, nämlich habe ich eeendlich eine kleine Familiengalerie im Flur aufgehängt mit unseren Hochzeitsbildern (ich verrate jetzt mal nicht, dass die Hochzeit bereits im Jahre 2012 war, öhöm) und Fotos aus Babys erstem Jahr. Und die zeige ich euch heute mal!

Die Galerie ist zugegebenermaßen etwas schwer zu fotografieren, denn der Flur ist an dem betreffenden Stück recht schmal. Aber ich wollte euch dazu auch ein paar Tipps geben, falls ihr ein ähnliches Projekt plant. Denn wenn ihr möchtet, dass sowohl die Hängung als auch die Auswahl der Bilder richtig schick wird, sollte man schon einiges beachten und gut vorabplanen.

Familiengalerie im Flur

Meine Tipps für eine Familiengalerie im cleanen, modernen Look

Ich wollte die Galerie möglichst modern und clean gestalten. Um das umzusetzen und damit meinem Wohn-Stil treu zu bleiben bin ich so vorgegangen:

– Die Anordnung der Rahmen wollte ich wie auf einer Linie stehend haben. Diese Hängung sieht im wahrsten Sinne des Wortes schön geradlinig aus und ich mag es ja schlicht. Es gibt noch viele andere tolle Möglichkeiten der Hängung, hier ist zum Beispiel ein Bild, das weitere Varianten zeigt: *click*

– Um den cleanen Eindruck der großen weißen Wandfläche im Flur zu behalten, habe ich weiße Bilderrahmen und weiße Passepartouts gewählt. Schmale Rahmen gefallen mir im Moment am besten. Diese hier habe ich bei Granit gekauft.

– Bei den Fotos habe ich mich auf solche beschränkt, die farblich zur Wohnung passten, also in zurückhaltenden Tönen waren. Ein paar in knalligeren Farben habe ich dann aber auch einfach in schwarz-weiß entwickelt wie zum Beispiel das Herbstblätterbild ganz rechts. :)

– Für die Auswahl und Anordnung der einzelnen Rahmengrößen habe ich eine maßstabgetreue Skizze der Wand angefertigt. Die Breite der Wand stand ja fest, die zur Verfügung stehenden Rahmen auch, ich konnte also nicht einfach so drauf los hängen. Ich habe dann noch ein paar Rechtecke als Rahmen zurecht geschnitten und auf meiner Skizze hin-und her geschoben, bis mir die Optik gefiel. Dann erst habe ich die entsprechenden Rahmen gekauft und die Fotos in den passenden Größen bestellt.

– Um die Bilder auf eine Linie zu bringen, habe ich als Hilfe in der passenden Höhe ein paar Nägel in die Wand gekloppt, sie mit einem straffen Faden verbunden und darauf dann die Rahmen arrangiert (siehe unten). Fertig!

familiengalerie-1

Und wo ich schon dabei war, in unseren allerschönsten Familienfotos zu stöbern, habe ich auch gleich ein Album mit gaaanz vielen Bildern aus dem ersten Lebensjahr unseres Kleinen gestaltet. Da man so etwas ja über viele Jahre immer wieder in die Hand nimmt und in den Fotos viele wunderschöne Erinnerungen stecken, wollte ich ein besonders hübsches Exemplar haben. Ich habe dann CHEERZ entdeckt und habe online das Fotoalbum gestaltet. Das war zum Glück wirklich easy und ich hatte recht schnell das hochwertige und wirklich sehr, sehr hübsche Buch zu Hause. Da die Seiten recht fest und stabil sind, kann auch der Kleine mal drin blättern. Fotos mit seiner Familie drauf findet er grad super interessant. Er zeigt dann immer mit seinem Fingerchen auf mich, auf Papa, Oma, Opa und sagt glücklich „Mama!“. Ja, nicht nur bei mir… :D

fotobuch-2

 

fotobuch-1

Jedenfalls: So ein schönes Fotoalbum passiert sogar meine strenge Geschmackskontrolle ohne Einwände und darf dann tatsächlich auch als Deko im Regal stehen. Und das will schon was heißen! :)

Liebste Grüße
Karina

 

 

Sponsored Post: Beitrag entstanden in freundlicher Kooperation mit CHEERZ

Mein Bad – #5 Tipps für Aufbewahrung und Deko

2. Juli 2016

 

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Heute gibt es mal wieder eine kleine Reise durch unser Badezimmer. Dieses Mal möchte ich euch ein paar Tipps geben, wie ihr ein Bad jenseits von lustig blubbernden Fischmotiven schön dekorieren könnt und all die vielen Dinge von Handtüchern über Wattestäbchen bis Putzmitteln auch noch praktisch aufbewahrt. Dabei zeige ich euch meine Ideen dieses Mal direkt auf den Fotos ohne allzu viele Worte zu verlieren. Bilder sagen ja bekanntlich mehr als… ach, ihr wisst schon. :)

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Gläser mit Kupferdeckel von House Doctor, Hamamtücher mit Fransen von bed and room,
beige Handtücher* von Urbanara, Körbchen von Ikea, weißer Korb von H&M,
Handtuchhalter von Urban Outfitters, leider ausverkauft, dieser in messing* oder
dieser in schwarz* von ferm living ist aber auch toll!

 

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Messing-Blumenampel von UrbanOutfitters.com (USA), ähnlich ist auch diese oder diese von Bloomingville

 

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Das Utensilo aus Metall ist ebenfalls von UrbanOutfitters.com (USA)
und ist LEIDER nicht mehr erhältlich. :(((

 

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Schwarzes Handtuch* von Urbanara, Naturschwämme (Achtung, teurer als man denkt!)
gibt es in Drogerien oder online zum Beispiel hier*

 

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beige Handtücher* von Urbanara

 

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Den Beutel habe ich dazubekommen, als ich ein paar der Design Letters Holzbuchstaben gekauft habe.

 

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„2 be“ – Print von House Doctor, schwarz-weiße Dosen von Ikea (leider nicht mehr erhältlich)

 

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Leiterregal von Ikea, DIY zum goldenen Regal, DIY zum Waschtisch mit Vorhang

 

Ich hoffe, ihr könnt euch die eine oder andere Idee für euer Badezimmer abschauen!

Liebste Grüße
Karina

 

 

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Eine echte Dekoideen-Fundgrube: Biancas Tellerregal achtmal anders

20. August 2014

Ich bin ja eine Meisterin des Abguckens. Wenn ich irgendwo was tolles sehe, wenn ich finde, dass jemand etwas richtig gut gemacht hat, dann möchte ich mir davon was abschauen. Ein bisschen strebermäßig ist das dann manchmal schon, weil ich einen ganz schönen Ehrgeiz entwickeln kann, wenn’s ums Einrichten geht. Ich denke halt immer: wenn etwas so schön gemacht sein KANN, dann geht das bei mir auch.

Zwei der Themen, nach denen ich immer gerne Ausschau halte sind
1. ganz einfach Dekoideen. Weil ich manchmal denke: da möchte ich noch was schönes hinstellen, aber NOCH eine Vase ist doch blöd.
Und 2. wie man ein Zuhause gemütlicher macht. Das ist nämlich noch ein Überbleibsel aus einer Zeit, wo ich mich zu 80% nur mit Vintagesachen eingerichtet habe, was einem Museums-artigen Gefühl sehr zugute kam, aber doch ziemlich auf Kosten der Gemütlichkeit ging (ach herrje, das waren Zeiten, wenn ihr wüsstet…).

Sehr inspirierend in beiderlei Hinsicht fand ich dann kürzlich Biancas Blogpost über ihr geliebtes Tellerregal. Biancas Wohnstil ist auch sehr skandinavisch, aber verspielter als meiner. Hier und da auch etwas Shabby, aber cool à la House Doctor. Und: ich finde sehr, sehr einladend und liebevoll dekoriert, was man besonders schön an diesen 8 Blicken auf ihr Tellerregal bewundern kann. Eine tolle Sache, um Ideen zu sammeln, wie man ein und dieselbe Ecke immer wieder anders gestalten kann.

Biancas Tellerregal vier mal anders, gesehen bei http://biancaswohnlust.blogspot.de/2014/08/aus-der-retorte.html
Ein paar Beispiele fürs Umdekorieren:
– mit Textilien Abwechslung schaffen (Kissen, hübsche Geschirrtücher)
– warme (Holz, Korb, Ton) und kalte (Keramik, Glas, Metall) Materialien mixen
– eine Tafel immer wieder (passend zur Jahreszeit) umgestalten

Und was Bianca hier richtig toll zeigt, ist, wie man Alltagsgegenstände zur Schau stellen und in die Deko mit einbauen kann. Das wertet eine Dekoration nämlich richtig auf, da es meiner Meinung nach einfach albern wirkt, wenn man nur nutzlose Dinge in der Wohnung rumstehen hat, die zwar nett aussehen, aber zu nichts zu gebrauchen sind. Die habe ich AUCH, aber ich bemühe mich, sie mit sinnvollen Dingen, zu mischen. Und sei es bloß ein Kerzenständer, der ja bekanntlich die Funktion hat, brennende Kerzen zu halten, was man gerne mal vergisst, siehe z.B. hier. ;) Also, wie gesagt, abgucken! Bianca dekoriert zum Beispiel mit diesen hübschen UND nützlichen Dingen:

– Schneidebrettern aus schönen Hölzern
– Körben in allerlei Varianten, die auch mal Wohnzeitschriften beherbergen
– tollen Siebe
– knackigen Äpfeln
– cool designten Geschirrtüchern
– hübschen Gewürzgläsern
und so weiter…

Biancas Tellerregal vier mal anders, gesehen bei http://biancaswohnlust.blogspot.de/2014/08/aus-der-retorte.html

Also, Leute, schaut mal in eure Küchenschränke, vielleicht entdeckt ihr ja noch den ein oder anderen Gegenstand, der sich draußen noch besser macht als hinter verschlossenen Türen. Und ich hoffe, dass Biancas acht-mal-anderes-Tellerregal euch so wie mich zu neuen Dekoideen inspirieren konnte!

Liebste Grüße
Karina

 

 Bilder mit freundlicher Genehmigung von Bianca Gülpen via Wohnlust

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