Entries Tagged as 'Dekoration'

DIY: ein Wandschmuck für Ostern (Last Minute geeignet!)

20. März 2018

 

 

Heute mal ein klitzekleines, easy peasy Oster-DIY für Kurzentschlossene – wie mich. :) Ich bewundere ja diejenigen Blogger, die sich schon Monate vor den Feiertagen neue DIYs überlegen und sie dann Wochen vorher umsetzen und posten. Ich gehöre leider nicht dazu. :D Hier wird so gebloggt, wie mein Leben läuft und da ich erst an diesem Wochenende zum österlichen Dekorieren gekommen bin, bekommt ihr nun mal erst heute meine Idee für einen hübschen Oster-Wandschmuck. Aber hey, er ist super einfach gemacht und es sind noch fast zwei Wochen Zeit. Mit einem Gang ins Blumengeschäft müsstet ihr eigentlich alle Zutaten zur Hand haben. Ich hatte sie sogar alle zuhause. Ihr benötigt:

Einen einfachen Kranz.

Drei ausgepustete Eier (ich habe Gänseeier benutzt, genauso könnt ihr auch Hühnereier nehmen).

Nähgarn (in drei ca. 30 cm lange Stücke geschnitten).

Streichhölzer.

Und wer mag, noch ein kleines Häschen. :)

 

 

Bindet die Eier in unterschiedlicher Höhe an die Unterseite des Kranzes. Dafür brecht ihr ein Streichholz in kleine Stücke (1-2 cm lang), bindet das Nähgarn an je einem Stückchen fest und steckt es in das Loch an der Oberseite des Eis. Das Streichholz verkantet sich dann so, dass es nicht mehr herausrutschen kann. Dann müsst ihr den Kranz eigentlich nur noch an die Wand hängen. Fertig ist eine schöne minimalistische Oster-Wanddekoration.

 

 

Ich habe noch Levis Ostheimer Holzhasen in den Kranz gesetzt. Vielleicht habt ihr ein ähnliches Häschen zuhause? Der Kranz sieht in jedem Fall auch ohne ihn hübsch aus! Ich muss selber mal sehen, wie lange der Hase dort sitzen bleiben darf, Levi hat in diesem Fall das letzte Wort.

 

 

Aber seid ihr eigentlich immer ganz früh dran mit eurer Osterdeko? Vielleicht kommt dieses kleine Bastelprojekt für euch ja genau zum richtigen Zeitpunkt. :)

Liebste Grüße
Karina

 

Weihnachten im Waldhaus

23. Dezember 2017

 

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

Bevor wir alle in hoffentlich ruhige und gemütliche Weihnachtsfeiertage abdüsen möchte ich euch gerne noch meine diesjährige Weihnachtsdekoration zeigen. Ich habe ja schon letztes Jahr auf viele Naturmaterialien gesetzt (Lärchenzweige, Tannenzapfen etc.), aber durch meinen derzeitigen Hang zum Minimalismus hatte ich dieses Mal noch weniger Lust auf Deko aus Porzellan und Co. Außerdem haben wir ja den Wald quasi rund ums Haus, da ist es umso passender, sich fast ausschließlich in der Natur zu bedienen.

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

Unseren Tannenbaum haben wir allerdings nicht selbst geschlagen. ;) Den haben meine beiden Lieblingsmänner ganz klassisch an einem Wochenende im Nachbarort gekauft. Es war trotzdem ein besonderes Erlebnis, war es doch für uns unser erster großer Baum im eigenen Haus.
Ich besaß vorher so gut wie keinen Baumschmuck außer dem alten silberfarbenen, der noch von meiner Ur-Urgroßmutter stammt. Über diesen bin ich aber umso glücklicher. So ein hübscher schlichter Baumschmuck mit Geschichte! Von meiner Oma (also ihrer Enkelin) habe ich mir noch ein paar Strohsterne gemopst, die Filzeicheln wieder hervorgeholt, die ich vor ein paar Jahren auf dem Wochenmarkt gekauft habe und noch sechs Glaskugeln und ein paar Jutepüppchen bei Granit gekauft. Fertig ist unsere schlichte, locker-leichte Christbaumdekoration.

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

 

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

Beim Adventskranz griff ich zu meinen altbewährten Tannenzapfen. An die Kerzen band ich dieses Mal aber noch kleine mattweiße Porzellanziffern, die ich letztes Jahr bei Depot gekauft hatte. Die Girlande mit den weißen Papiersternchen habe ich mal selber gebastelt und ich find sie immer wieder sehr süß. Sie hängt an einem Sanddornzweig, den ich im Sommer von Spiekeroog mitgeschleppt habe. Mein Liebster war BEGEISTERT über die stachelige Fracht, die natürlich in keinen Koffer passte und von Hand (Autsch! AUTSCH!) über die Fähre und durch Touristenmassen getragen werden musste. Also ich finde, es hat sich gelohnt.

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

 

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

Das mit den Tannenzweigen im Einbauregal ist auch ne schöne Geschichte. Unser Nachbar muss eine große Tanne auf seinem Grundstück fällen und bevor dies in Angriff genommen werden soll, hat er schon mal einige große Zweige abgeschnitten. Ob ich welche abhaben möchte? Äääähhh… JA! Erst wusste ich nicht so recht, was ich damit eigentlich tun wollte, aber anstatt sie alle kleckerweise im Haus zu verteilen, habe ich sie einfach in das noch leere Regal gelegt, ein paar Tannenzapfen (was sonst?) drauf drapiert und fertig war eine schöne üppige Weihnachtsdekoration ohne viel Klimbim.

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

 

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

 

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

 

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

Und jetzt noch eine Kleinigkeit, für die ich tatsächlich, wie ich’s mir vor dem Umzug ausgemalt habe, extra in den Wald gestapft bin. Von Levis Baldachin hatte ich die Sterne abgeschnitten (ich fand sie im Sommer nicht so passend) und ich wollte sie jetzt zu Weihnachten unbedingt als Deko verwenden. Also bin ich auf die andere Straßenseite in den Wald marschiert (da hört ihr’s!) und habe mir einen kleinen herumliegenden Birkenzweig gesucht, um die Sterne daran aufzuhängen. Und diese einfache Deko ist tatsächlich auch irgendwie mein Liebling dieses Jahr, weil ich sie auch so schön in dem grau gestrichenen Flur finde.

So, das war sie, unsere diesjährige Weihnachstdeko. Nun bleibt mir nur noch, euch allen ein wunderschönes Fest mit euren Lieben zu wünschen!

Frohe Weihnachten und liebste Grüße
Karina

 

Ein skizzierter Einblick in unser Waldhaus

2. September 2017

 

 

Ich hatte neulich Lust, meine Vorstellung von unserem zukünftigen Wohnzimmer im neuen Haus zu zeichnen und um euch mal einen Vorgeschmack darauf zu geben, zeige ich sie euch hier und erzähle ein wenig etwas dazu…

Ende Oktober ziehen wir ein. Im Moment wohnt noch eine sehr liebe Familie dort, die demnächst wegen Familienzuwachs schweren Herzens in ein größeres Haus umzieht (unseres hat überschaubare 145 qm Wohnfläche, was nur wenig größer als unsere jetzige Wohnung ist, was mich irgendwie beruhigt…). Wir haben das unglaubliche Glück, dass dieses Haus (es ist aus den späten 20ern) erst vor wenigen Jahren kernsaniert wurde. Somit kümmern wir uns derzeit hauptsächlich nur um die Organisation einiger Malerarbeiten, um alles ein wenig „aufzufrischen“. Andererseits sind dadurch aber auch viele Details bereits festgelegt, denn nicht mal ich wage Dinge, die erst vor ein paar Jahren eingebaut wurden, wieder komplett zu verändern. Aber auch hier hatten wir Glück: die Noch-Eigentümer haben einen super Geschmack! Ein paar Beispiele: im Erdgeschoss haben wir weißen Betonboden, die Bäder sind weiß gefliest, es gibt zwei hervorragend gearbeitete Einbauschränke, die neue Treppe ist in ihrer Geradlinigkeit eine echte Schönheit und wir haben einen gemauerten Küchenblock, der mit etwas weißer Farbe mein persönliches Träumchen wird.

Aber nun zum Wohnzimmer. Also eigentlich ist es ein Wohn-Essbereich mit offener Küche, wie er heute in Neubauten überall zu finden ist. Was da ist: eine große Fensterfront zum Garten hinaus, offen gelegte Stahlträger, entlang der rechten Wand eine lange Bank vom Tischler, besagter gemauerter Küchenblock und statt einer klassischen Einbauküche haben wir deckenhohe Schiebetüren vor einer Wand voller offener Küchenschränke.

Nun bemühe ich mich ja um einen minimalistischeren Wohnstil. Und wie ihr auf dem Bild sehen könnt, plane ich in diesem Raum derzeit nur, unser Sofa, einen Esstisch mit Stühlen und irgendwas für das TV-Gedöns des Liebsten als Möbel einziehen zu lassen. Barhocker? Das steht noch nicht ganz fest, wenn aber irgendwann Bedarf ist, gerne! Ach so, meine große Fischschwanzpalme hat auch schon einen Platz. :)

Für Gemütlichkeit (Stichwort Cozy Minimalism) wünsche ich mir üppige Leinenvorhänge und einen eher robusten Teppich beim Sofa. Vielleicht wäre Jute mal etwas. Auf dem weißen Boden könnte das super aussehen! Der Esstisch wird ein dunkler Altholztisch werden, den wir bei einem wirklich sensationellen Antiquitätenhändler nahe Hamburg bestellt haben. Das warme dunkle Holz zusammen mit dem eher kühlen, hellen Fußboden, das wird hübsch!
Und apropos Leinen: ich möchte die Bankauflage mit traumschönem handgewebten Bauernleinen beziehen, den ich auf dem Wochenmarkt gefunden habe. Ein ganz toller alter Ballen Stoff, herrlich rustikal.

So, heute gab es eher viel Text und wenig Bilder, aber so wird mal eure Phantasie angeregt, was unser Häuschen angeht, haha!

Liebste Grüße
Karina

 

Lieblingsshop: Zeitlos schöne und nachhaltige Produkte von Granit

17. August 2017

 

Haha, endlich mal wieder ein Shoppingtipp nach all dem Minimalismus-Kram. ;) Aber ich konnte wirklich nicht widerstehen, euch hier mal den (Online-) Shop Granit vorzustellen, den ihr vielleicht schon kennt, vielleicht aber auch nicht.
Wegen des Umzugs recherchiere ich gerade recht viel nach Dingen, die wir demnächst im Haus benötigen, denn dort ist vieles ganz anders als in unserer Wohnung (zwei Bäder statt eines, Garten, ein offener Wohn-Essbereich,…). Trotz sehr zurückhaltendem Shopping von nur wirklich wichtigen Dingen (ok, FAST…) wird da doch noch einiges zusammen kommen. Da ich bei meiner Suche eine ganze Weile Granit komischerweise nicht wirklich auf dem Schirm hatte und dann bei einem spontanen Besuch ihres Ladens hier in Hamburg von ihren vielen, vielfältigen, wunderschönen und auch nachhaltig produzierten Produkte mal wieder sooo begeistert war, kommt nun hier dieser Blogpost – für diejenigen unter euch, die Granit noch nicht kennen oder so wie ich unter den tausend anderen Shops, die es so gibt, ein wenig vergessen haben.

 

 

Zunächst mal zum Konzept: Granit kommt aus Schweden und hat ein kleines, aber feines Sortiment wunderschöner Produkte aus acht Produktbereichen (unter anderem Aufbewahrung, Einrichtung, Küche, Garten,…). Das Unternehmen legt großen Wert auf qualitativ hochwertiges, zeitlos funktionales Design aus Naturmaterialien wie Korb, Stein und Holz in neutralen Farben, so dass man sehr lange Freude an den Gegenständen hat. Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine große Rolle: ein Großteil der Produkte wird in Schweden bzw. Europa hergestellt. Das erklärte Ziel ist eine zirkuläre Wirtschaft und die Wiederverwertung aller Rohstoffe.

Angefangen hat das Unternehmen mit Aufbewahrungslösungen, mittlerweile ist das Sortiment aber umfangreicher geworden. Nichtsdestotrotz liebe ich aber vor allem ihre einfachen Accessoires zum Verstauen und Ordnen wie die diversen schönen Körbe und Boxen. Und von ihren S-Haken aus Eisen habe ich mittlerweile schon eine Mini-Kollektion, die sich noch vergrößern könnte, wenn ich im Haus meinen Vorsatz umsetze, im Wohn-Essbereich die Gebrauchsutensilien offen aufzubewahren und somit als Deko zu nutzen. Ich habe die Haken in schwarz und mag vor allem, dass sie so stabil und schwer sind.

 

 

Sehr clever finde ich auch diese magnetischen Haken. Die muss ich unbedingt im Hinterkopf behalten, falls ich sowas in der Küche, im Bad oder in der Garage gebrauchen kann. Man kann sich mit den magnetischen Haken eventuell einige Bohrlöcher ersparen oder Dinge z.B. direkt am Kühlschrank aufhängen. Äußerst praktisch!

 

 

 

Diese super schlichte, sehr hübsche Lampe mit weißem Betonsockel und rundem Glasschirm ist einer meiner großen Favoriten in Granits Einrichtungs-Sortiment. Viel einfacher kann man eine Tischlampe eigentlich nicht gestalten, wodurch sie durch und durch den Ansprüchen eines jeden Minimalisten entsprechen müsste. ;)

Granit hat vieles für uns Urban-Jungle-Liebhaber zu bieten. Neben echten Pflanzen gibt es eine tolle Auswahl an sehr schönen Blumentöpfen in diversen Grautönen und robusten Materialien sowie die gerade allseits beliebten Ampeln in Makramee Technik.

 

 

 

 

 

Es gibt sogar ein paar Möbel bei Granit! Ich habe dort z.B. einen sehr coolen Sitzsack gesehen und aktuell gibt es eine limitierte Kollektion mit für die Küche entworfenen Möbeln aus Esche mit Lederdetails. Die Sitzfläche dieser Bank ist mit Leder umwickelt, das wie bei allen anderen Teilen der Serie aus dem schwedischen Tärnsjö stammt. Die Gerberei dort ist die weltweit einzige Öko-zertifizierte Gerberei!

 

 

Ähnlich ambitioniert in Sachen Nachhaltigkeit ist die Hautpflege-Serie, deren Produkte alle in Schweden hergestellt werden, deren Inhaltsstoffe aus kontrolliert ökologischer Produktion stammen und ohne synthetische Duft- und Farbstoffe, Silikonöle, Parabene usw. auskommen. Klaro sehen die Produkte im Badezimmer auch noch wunderbar aus.

 

 

 

Und, was mir wieder große Freude macht, siehe mein Vorsatz der dekorativen Gebrauchsgegenstände: es gibt bei Granit zahlreiche Haushaltsutensilien, die man keinesfalls im Abstellkämmerchen verstecken muss. Von schicken Putzeimern, über hübsche Wischlappen bis zu Flaschen für die obligatorischen selbst gemixten Putzmittelchen – alles dabei!

 

 

Nun muss ich eurer Euphorie leider einen kleinen Dämpfer verschaffen, denn wie ihr vielleicht bereits ahnt, gibt es Granit in Deutschland bisher nur in wenigen Städten: die Hamburger, Berliner und Kölner dürften sich zu den glücklichen zählen. Aber es gibt mittlerweile einen Onlineshop auf deutsch, der allerdings derzeit noch ein wenig „in der Mache“ zu sein scheint, denn nicht alle Produkte sind verfügbar. Vielleicht ein Grund mehr, der schönsten Stadt der Welt mal einen Besuch abzustatten? Granit findet ihr hier in Hamburg in der Poststraße Nähe Gänsemarkt. :)

Liebste Grüße
Karina

 

 

Bilder via Granit.com

Cozy Minimalism: mit wenigen Dingen gemütlich wohnen – 7 Ideen

23. Juli 2017

 

Wohnen mit wenigen Dingen fände ich für mich eine wunderbare Sache. Wie ihr wisst, habe ich mich, inspiriert durch Minimalismus und Mari Kondos Buch, auf eine große Reise begeben, bei der ich einerseits extrem aussortieren und andererseits anders (das heißt vor allem weniger) kaufen möchte. Gleichzeitig ziehen wir im Herbst in ein Haus ein. Ich freue mich totaaal über diese Gelegenheit eines Wohn-Neustarts, bei dem ich meinen Wunsch nach einem einfacheren Wohn-Leben umsetzen kann! Es soll sich vieles ändern… was, das versuche ich derzeit noch genauer herauszufinden, aber über eine Sache mache ich mir besonders Gedanken:

Wie schaffe ich es, mit wenigen Dingen gemütlich zu wohnen?

Ich meine: kennt ihr diese Architektur-Reportagen aus Wohnzeitschriften, wo man nach der Präsentation der Außenfassade die Gestaltung des Innenraums zeigt und dann nur diese völlig leergefegten Räume sieht? Ein langer Flur mit einer Bodenvase. Ein offener Wohn-Essbereich mit einer Salz- und einer Pfeffermühle auf der Kücheninsel und einer Obstschale auf dem Esstisch. Ich fand diese Bilder immer schrecklich. So tot. Aber auf eine Art und Weise waren sie eben auch minimalistisch. Ich möchte aber nicht, dass es in unserem Haus so steril aussieht. Also bin ich gerade dabei, mir Ideen zu überlegen, wie es bei uns mit wenigen Dingen schön, gemütlich und einladend aussieht. Cozy Minimalism eben.

 

1. Lieber eine große Sache statt vieler kleiner Kleckerdinge wählen
Wenn man beginnt, Minimalismus für sich zu entdecken, lernt man auch, leeren Raum wert zu schätzen. Dabei muss jeder für sich die richtige Balance finden. Wie ich oben schon schrieb: ich möchte es nicht ganz leer und steril haben. Meine Idee ist, die vielen kleinen Dinge mit wenigen großen zu ersetzen. Ich sage nur: Statement Pieces.
Beispiele: Statt drei kleiner Vasen eine große, statt vieler Pflänzchen eine große Palme, statt drei Stühlen am Esstisch lieber eine lange Bank. Die „raumfüllende Wirkung“ ist die gleiche. Man hat aber weniger rumzuräumen, kann sich bei den Pflanzen pflegemäßig auf einen Kandidaten konzentrieren und die Optik einer Bank mit vier Beinen ist viel ruhiger als die zwölfbeinige Stuhl-Gang.

 

 

2. Mit echten Sachen einrichten
Achtung, nun wird’s esoterisch. ;) Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass für mich Dinge aus künstlichen Materialien in ihrer „Ausstrahlung“ zu wenig Raum einnehmen. Die positive Wirkung auf den Raum ist eher gering, manchmal sogar negativ, so dass ich früher versucht habe, durch Masse fehlende Klasse zu ersetzen. Also mit viel Deko eine schönere und „wärmere“ Wirkung zu erzielen. Das funktioniert natürlich, aber wenn man in Zukunft auf viel Deko verzichten möchten, muss man andere Wege finden. Ich möchte daher unser Haus mit (noch) mehr natürlichen Materialien einrichten.
Beispiele: Statt Spanplatten-Möbel massives Holz. Statt neuer mehr alte Möbel mit Geschichte. Statt synthetischer Stoffe Naturmaterialien wie Leinen, Wolle oder Baumwolle.
Ich erhoffe mir, dass wenige dieser natürlichen „Zutaten“ ausreichen werden, um unser neues Zuhause super wohnlich zu machen!

Mein Vorbild hierfür ist Rebekka, deren Instagram-Account silentandcalm eine wunderbare Inspiration für das Wohnen mit ganz wenigen, aber echten Dinge ist. Und findet ihr, es fehlt bei ihr etwas? Ich finde, nein! Es sieht sooo gemütlich und einfach wunderschön bei ihr aus!

 

 

 

3. Mit lebendigen Sachen einrichten
Wie praktisch, dass Pflanzen gerade modern sind. ;) Ein einzelnes, großes Exemplar kann nämlich meiner Meinung nach ein halbes Zimmer mit Leben füllen und somit eine Menge „toter“ Dekorationsteile ersetzen. Dasselbe gilt für Schnittblumen. Gut, ganz lebendig sind sie ja nun nicht mehr. :/ Aber ich finde, dass ein einfacher, größerer Blumenstrauß oder einige grüne Zweige weitere Dekorationsteile oft überflüssig machen.
Beispiele: Siehe mein Bild aus unserem Flur unten, den neuerdings eine üppige Fischschwanzpalme ziert. Oder: Statt gewöhnlicher Weihnachtsdeko kann man das Zuhause lieber mit natürlichen Materialien wie Lärchenzweigen schmücken (hier geht es zu meinem Blogpost zu natürlicher Weihnachtsdekoration).

 

 

4. Leeren Raum mit Bildern füllen
Eine weitere Idee von mir ist, Stellen, die einem doch zu leer erscheinen, mit einem Bild zu schmücken. Ich finde, das ist eine gute Alternative zu üppiger Deko, da Bilder an der Wand wenig Arbeit machen: sie stören beim Staubwischen nicht, fangen auch selber kaum Staub, verrücken nicht und können viel Kleinkram ersetzen. Wer Tipp 1 beherzigen möchte, greift auch hier lieber zu einem einzigen, größeren Exemplar statt zu vielen Bilderchen.
Beispiele: Statt eine Kommode mit viel Deko vollzustellen, lieber ein Bild drüber hängen. Statt eine Wand mit einem Regal zu zieren, das man wieder mit Dingen füllt, auch hier lieber ein Poster, Foto oder Gemälde wählen.

 

5. Gebrauchsgegenstände als Deko benutzen
Wenn man seine Menge an Deko-Teilen gering halten möchte, ist es ganz praktisch, wenn Gebrauchsgegenstände hübsch anzusehen sind. Dann kann man diese in (wenigen) offenen Regalen ausstellen und ohne rein dekorative Dinge wie Vasen, Kerzen und Co. eine wohnliche Wirkung erzielen.
Beispiele: Eine Schürze aus Leinen, ein stylisches Kehrset und ein schicker Staubwedel hängen an Haken an unserem Küchenbuffet und sind ein schöner Hingucker.

 

 

6. Die richtigen Dinge besitzen
Ach herrje… welche Dinge aus meinem Besitz mir wirklich wichtig sind und ich daher behalten möchte, versuche ich seit Monaten Stück für Stück heraus zu finden. Mittlerweile habe ich dabei schon unglaublich viel gelernt und weiß, dass ich in Zukunft viel klüger einkaufen kann (hier findet ihr meinen Blogpost zum Thema Fehlkäufe vermeiden). Denn es ist ja offensichtlich: wenn man mit möglichst wenigen Dingen wohnen möchte, muss die Trefferquote in Bezug auf Praktikabilität, Qualität und Ästhetik extrem hoch sein! Aber wenn man es schafft, sich mit den richtigen Dingen zu umgeben (und dieses „richtig“ kann und soll für jeden etwas anderes bedeuten!), dann kann man auf viel Brimborium verzichten, das nur irgendwelche Lücken füllen soll.
Beispiele: Der absolute Lieblingskerzenständer statt eines Tischs voller kleiner Teelichthalter. Eine schöne, hochwertige Bettwäsche statt einer Armada an Dekokissen. Ein hübscher, warmer, robuster Wintermantel statt drei Mäntel für jede Gelegenheit (uuuaaah, hat da jemand ne Idee?!).

 

Minimalistisches Schlafzimmer

 

Und wenn ich mich an den paar Dingen, mit denen ich mein Zuhause einrichte, irgendwann sattgesehen habe? Dann kommt hier Tipp Nummer

 

7. mal eben flott umdekorieren
Wenn das ganze Wohnszenario mit zig Dekoteilen, Möbelstücken und Gebrauchsgegenständen zu komplex ist, ist es ziemlich aufwendig, mal eben umzudekorieren. Man räumt ein Teil von A nach B, zwei andere Teile müssen dafür nach C umziehen. Für die Sachen, die auf C standen, findet man irgendwie keinen passenden Platz. Grübelgrübel, räumräum… Ok, manchen macht das total Spaß, aber ab einer gewissen Grenze fand ich es doch ziemlich anstrengend. Wenn man aber nur ein paar wenige, ausgesuchte Sachen hat, kann man in recht kurzer Zeit einen Raum umdekorieren. Ich habe dann viel mehr Lust, mit einer kurzen Umräumaktion frischen Wind in unser Zuhause zu bringen, damit Langeweile bei der Einrichtung keine Chance hat.
Beispiel: Frische Blumen in die Vase auf dem Esstisch, zwei Kerzenständer miteinander vertauschen, ein Bild von A nach B hängen. Fertig. Ich hoff’s zumindest. ;)

Was meint ihr, schaffe ich es, mit meinen Ideen ein minimalistisches Zuhause mit wenigen Dingen zu haben, das trotzdem warm, gemütlich und lebendig wirkt? Habt ihr noch weitere Tipps und Erfahrungen für mich? Ich bin nach wie vor auf Ideensuche!

Liebste Grüße
Karina

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