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Eine Tour durch unsere Badezimmer – mit meinen geliebten schwarzen + weißen Armaturen

4. Mai 2018

 

Werbung: Beitrag entstanden in Zusammenarbeit mit Tap Trading Hannover Sylt*

 

So, langsam sollte es mal mit der versprochenen Hometour durch unser frisch bezogenes Waldhaus losgehen, oder? Bevor ich demnächst die große Rundumschau mache, gibt es heute schon ein kleines Schmankerl. Ich zeige euch unsere zwei Badezimmer!
Bei den beiden Räumen war es mir wichtig, meine Ideen zum minimalistischen Wohnen umzusetzen. Ich habe in den letzten Monaten bereits viel an Kosmetika ausgemistet, so dass wir in beiden Bädern mit wenig Stauraum auskommen. Da bleibt zum Beispiel mehr Platz zum Singen und Tanzen unter der Dusche! :) Und natürlich wollte ich mit möglichst wenig Stehrumchens zwei super schöne und einladende Badezimmer gestalten. Schließlich muss vor allem im Bad oft geputzt werden und ich kann es wirklich bestätigen: die vielen „clear surfaces“ machen mein Hausfrauenleben um einiges leichter. ;)

Umso genauer muss nun aber jede Anschaffung überlegt werden. Mit wenigen Dingen große Effekte zu erzielen ist, um es mal auf den Punkt zu bringen, manchmal echt sauschwer. Grüppchenbildung und wenige große statt vieler kleiner Dinge sind da einige meiner Tricks, für die ihr gleich ein paar Beispiele finden werdet. Und ich habe mir einen groooßen Wunsch erfüllt und für das Duschbad geniale schwarze Armaturen einbauen lassen. Das hatte einen riesen Effekt auf den ganzen Look. Aber nun mehr zu all dem!

 

 

Willkommen also zur kleinen Badezimmer-Tour!

Ich zeige euch als erstes unser Duschbad mit meinen sehr geliebten neuen schwarzen Armaturen. Dazu erst mal eine kleine Geschichte. Ich bin ja wie wohl manch anderer hier großer Pinterest-Fan und habe dort schon seit längerem eine Badezimmer-Pinnwand mit recht vielen schwarzen Armaturen, die sich nach und nach als mein absoluter Traum für unser zukünftiges Haus, wann immer es kommen möge, herauskristallisierten. Als das Haus dann kam, allerdings mit klassischem Chrom in den Bädern, ging ich erst mal auf die Suche nach coolen schwarzen Wasserhähnen und Duschen. Hoppla! Was Karina sich so wünscht, ist entweder unerschwinglich oder nicht existent. Das erlebe ich leider öfter und hat mich früher dazu bewogen, selber nähen zu lernen. ;) Nach etwas längerer Onlinerecherche habe ich dann aber zum Glück doch noch den Shop Tap-Trading Hannover Sylt gefunden, der wirklich super schöne Armaturen in allen erdenklichen Oberflächen anbietet – auch in matt schwarz und zu erschwinglichen Preisen.

 

 

Tap-Trading wurde 1995 in Hannover gegründet und seit dem Jahr 2000 vertreibt das Unternehmen als Tap-Trading Hannover Sylt als einer der ersten hochwertige, exklusive Armaturen für designinteressierte Menschen – wie mich. ;) Der eigene Online-Shop entstand 2015, wo Tap-Trading seitdem ein sehr umfangreiches Sortiment aus den Bereichen Bad, Badgestaltung, Sanitär- und Wohnaccessoires anbietet. Es gibt zwei Linien: Nostalgie und Design. Man findet also von modern über klassisch bis zum romantischeren Nostalgie-Look alles, was das Herz begehrt.

Ich habe mir dort zuallererst die Waschtischarmatur aus der Serie „Oxo“ mit hohem Auslauf ausgesucht, da ich so eine große geschwungene Form als Wasserhahn schon immer toll fand. Sie ist richtig schön auffällig und gibt dem ganzen Waschtisch einen sehr coolen, modernen Look und ist zu dem vielen weiß natürlich ein toller Kontrast!

 

 

 

 

Dann musste natürlich auch eines un-be-dingt her: eine schwarze Duscharmatur! Am liebsten hätte ich ja eine Rainshower-mäßige mit großer Kopfbrause gehabt, aber da wir in der Dusche eine Schräge haben, war das platzmäßig leider absolut nicht drin. Zum Glück gab es bei Tap-Trading noch die Variante mit Stabhandbrause und mit diesem Mini-Kompromiss bin ich nun total happy! Jeden Morgen denke ich nun beim Betreten der Dusche: hach, wie schön. Ich finde, die schwarze Armatur sieht einfach super cool aus zu den hellgrauen XXL-Fliesen in der Dusche.

 

 

 

Hier und da habe ich bezüglich der schwarzen Armaturen schon mal Fragen wegen des Putzaufwandes bekommen. Generell finde ich, dass man nicht mehr Kalkflecken als auf Chrom-Armaturen sieht. Meinem Gefühl nach ist eher das Gegenteil der Fall. Den Wasserhahn putze ich also ganz normal alle 1-3 Tage. Die Dusche wische ich allerdings jedes Mal mit meinem Handtuch trocken, was nicht zwingend nötig wäre, aber weil ich sie so liebe, tue ich ihr den Gefallen. ;) Zur Lieferung der Armaturen kam auch eine Pflegeanleitung mit. Das wichtigste hieraus: bitte keine Scheuermittel und -schwämme und keine Reiniger auf Essigbasis benutzen. Aber dies wird eigentlich bei allen Armaturen so empfohlen, damit die Oberfläche lange schön bleibt.

 

 

Nun kommen hier noch ein paar konkrete Beispiele, wie ich in diesem Bad versucht habe, mit wenigen Dingen viel Effekt zu erzielen.

Erstens wie gesagt die Armaturen. Sie sind kein zusätzlicher Gegenstand, der überflüssigen Platz wegnimmt und „müssen ja eh sein“. Ich habe mir meine Traum-Armaturen gegönnt und damit bereits einen tollen Effekt erzielt.

Dann setze ich wo es geht auf wenige große Gegenstände: Einen üppigen Zickzackstrauch statt vieler kleiner Pflänzchen. Ein großes Bild statt einer Galerie mit Miniformaten. Bilder sind überhaupt gut in Bädern. Sie müssen zum Putzen nicht beiseite geräumt werden und bringen viel Effekt mit! Auf der Fensterbank steht eine Gruppe gleicher Körbchen statt eines wilden Mixes.

Ach ja, die Aufbewahrung! Man kann ja eine Menge Geld für Badmöbel ausgeben. Da ich zunächst unter dem bereits eingebauten Waschtisch passende Unterschränke mit Schubladen haben wollte, habe ich mal ein Angebot von einem Tischler angefragt. Wir wären schnell bei tausend Euro gewesen. Ich fand das schon echt viel, aber als mein Mann dann meinte: ich bezahl doch nicht tausend Euro, um mein Deo irgendwo reinzustellen, dachte ich: Mein Gott, stimmt! Ich habe in letzter Zeit wie gesagt viel Kosmetika und Co. aussortiert, mein Liebster hat eh nicht viel und da war es einfach nicht nötig, einen großen Schubladenschrank anfertigen zu lassen. Ich habe dann einfach eine weiße Platte unter den Waschtisch montiert, weiße Holzkästen rein gestellt und fertig! In den Kästen findet unsere komplette Körperpflege, sowie Handtücher, Haartrockner,… einfach ALLES seinen Platz. In der Klappe rechts finden sich die Putzmittel und- schwämme. Diese Lösung funktioniert also super für uns! Minimalismus olé!

 

 

So, nun zu unserem Wannenbad, das hauptsächlich von den beiden Männern hier benutzt wird. Hier war beim Kauf des Hauses schon einiges schönes vorhanden. Wanne, Waschbecken, Toilette, Heizung, Boden und Fliesen blieben, wie übrigens auch im Duschbad, wie sie waren. Aber auch hier wollte ich gerne neue Armaturen. Zunächst dachte ich an die schwarzen wie im ersten Bad. Aber das hätte irgendwie nicht zu dem Boden aus geweißter Eiche gepasst, der in diesem Raum (aus einem mir völlig schleierhaften Grunde) recht dunkel und rötlich wirkt. Also entscheid ich mich fürs genaue Gegenteil: weiß!

 

 

 

 

Der weiße Wasserhahn und die weiße Badewannenarmatur, ebenfalls aus der Serie „oxo“, sehen herrlich frisch aus und nehmen sich gleichzeitig vor den weißen Wänden bzw. Wandfliesen zurück. Hier durfte daher sogar ein wenig Farbe einziehen, so dass sich auf dem weißen Metallregal tatsächlich ein paar Braun- und Blautöne finden lassen. ;) Da wie gesagt hauptsächlich mein Mann und Levi das Bad nutzen (ich bade quasi nie), hab ich das Regal speziell für meinen Liebsten hergerichtet: sein geliebtes Hamam-Tuch, eine herrlich duftendes Badeöl, eine Kerze, … Levis Badespielsachen sind in der weißen Kunststoff-Box untergebracht, auf der das Zickzack-Bäumchen neben der Wanne steht. So ist es hier alles immer ziemlich aufgeräumt.

 

 

 

 

 

Zum Abschluss noch einen Tipp, falls ihr euch auch so hübsche Armaturen fernab vom Sanitär-Standard aussuchen möchtet. Ich habe leider tatsächlich etwas Mühe gehabt, einen Klempner zu finden, der mir diese Armaturen installiert. Immer wollten sie nur die Waren aus ihrem eigenen Sortiment einbauen. Begründet wurde dies damit, dass sie auf andere Artikel keine Gewährleistung geben können. Das hat mich sehr geärgert, zumal ich hier wirklich super hochwertige Ware liegen hatte. Letztendlich habe ich aber doch noch Erfolg gehabt, also lasst euch nicht unterkriegen. Eigentlich ist ein Klempner ja schließlich ein Dienstleister, der von euch bezahlt wird und der nicht unbedingt nur am Verkauf seiner Produkte interessiert sein sollte. Naja, SOLLTE. ;)

Ich hoffe, euch hat der Einblick in unsere Badezimmer und vor allem die Wahl meiner Armaturen gefallen. Und vielleicht konntet ihr ja auch ein paar Ideen für eure eigenen Bäder mitnehmen.

Liebste Grüße
Karina

 

 

* Die Zusammenarbeit mit Tap-Trading entstand auf meine Idee hin, nachdem ich so happy war, diese tollen Armaturen entdeckt zu haben und ich sie euch hier gerne ausführlich vorstellen wollte.
Danke noch mal an Herrn Büttner für die sehr nette Zusammenarbeit!

 

Unsere Kletterkammer mit Kletterturm…ehrlich unentbehrlich!

16. Januar 2018

 

Ich bin immer noch irgendwie im ganzen Haus am Einrichten und habe euch bisher noch nicht viel gezeigt, da alles nur dreiviertel fertig ist. Ich versuche mich derzeit bestmöglich auf die wichtigsten Dinge zu konzentrieren, die Sachen, ohne die man echt nicht wohnen kann. Wie zum Beispiel ein Kletterzimmer! Und zwar nicht nur für Levi, nein, auch ich kann nicht ohne ein solches leben. Das weiß ich aber erst jetzt. ;)
Lange habe ich überlegt, wie ich das Kämmerchen hinter unserem Schlafzimmer nutzen könnte. Gleichzeitig wollte ich Levi eine Möglichkeit zum Turnen bieten, wusste aber nicht was, wie und wo. Bis ich endlich darauf kam, dass die Kammer mit ihrem stabilen Dachbalken aus Holz doch der beste Ort genau hierfür ist! Ich habe mir dann einen Kletterturm* bestellt, den ich mit einem speziellen Schaukelhaken* am Balken befestigt habe. Und los ging es!

Levi und ich lieben die Kletterleiter und wir turnen und schaukeln hier nun ab und zu herum. Meist darf ich aber eigentlich gar nicht und ich muss meinen Sohnemann immer regelrecht überreden, mich auch mal dran zu lassen. Wer mich kennt, weiß, dass ich absolut kein Sportfan bin (außer Tanzen und Yoga verweigere ich eigentlich alles), aber Klettern mag ich tatsächlich recht gern! Es macht echt Spaß, auch wenn ich in dem kleinen Raum natürlich nicht die allergrößten Möglichkeiten habe, meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Ein bisschen schaukeln und Kopfüber hängen geht aber.

 

 

 

In unserem neuen Kletterzimmerchen findet aber auch unser wunderhübscher Hängesesssel von Granit einen Platz, den wir uns gekauft haben, noch bevor wir ins Haus eingezogen sind. Also nach dem Klettern (oder davor oder zwischendrin) kann man hier auch noch so richtig schön chillen.

Jetzt wo dieses Kämmerchen fertig ist, kann ich doch wirklich die Hände in den Schoß legen. Wer braucht schon Lampen, wo doch aus der Wand ragende Lampenkabel einen solchen Charme haben? Oder Gardinen, Handtuchhaken (auf den Boden fallende Handtücher sind auch ein prima Ersatz für fehlende Badematten!) oder ein halbwegs gemütliches Kinderzimmer. Seht ihr? Also.

Liebste Grüße
Karina

 

Wolkenlampe von Hema

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Weihnachten im Waldhaus

23. Dezember 2017

 

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

Bevor wir alle in hoffentlich ruhige und gemütliche Weihnachtsfeiertage abdüsen möchte ich euch gerne noch meine diesjährige Weihnachtsdekoration zeigen. Ich habe ja schon letztes Jahr auf viele Naturmaterialien gesetzt (Lärchenzweige, Tannenzapfen etc.), aber durch meinen derzeitigen Hang zum Minimalismus hatte ich dieses Mal noch weniger Lust auf Deko aus Porzellan und Co. Außerdem haben wir ja den Wald quasi rund ums Haus, da ist es umso passender, sich fast ausschließlich in der Natur zu bedienen.

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

Unseren Tannenbaum haben wir allerdings nicht selbst geschlagen. ;) Den haben meine beiden Lieblingsmänner ganz klassisch an einem Wochenende im Nachbarort gekauft. Es war trotzdem ein besonderes Erlebnis, war es doch für uns unser erster großer Baum im eigenen Haus.
Ich besaß vorher so gut wie keinen Baumschmuck außer dem alten silberfarbenen, der noch von meiner Ur-Urgroßmutter stammt. Über diesen bin ich aber umso glücklicher. So ein hübscher schlichter Baumschmuck mit Geschichte! Von meiner Oma (also ihrer Enkelin) habe ich mir noch ein paar Strohsterne gemopst, die Filzeicheln wieder hervorgeholt, die ich vor ein paar Jahren auf dem Wochenmarkt gekauft habe und noch sechs Glaskugeln und ein paar Jutepüppchen bei Granit gekauft. Fertig ist unsere schlichte, locker-leichte Christbaumdekoration.

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

 

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

Beim Adventskranz griff ich zu meinen altbewährten Tannenzapfen. An die Kerzen band ich dieses Mal aber noch kleine mattweiße Porzellanziffern, die ich letztes Jahr bei Depot gekauft hatte. Die Girlande mit den weißen Papiersternchen habe ich mal selber gebastelt und ich find sie immer wieder sehr süß. Sie hängt an einem Sanddornzweig, den ich im Sommer von Spiekeroog mitgeschleppt habe. Mein Liebster war BEGEISTERT über die stachelige Fracht, die natürlich in keinen Koffer passte und von Hand (Autsch! AUTSCH!) über die Fähre und durch Touristenmassen getragen werden musste. Also ich finde, es hat sich gelohnt.

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

 

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

Das mit den Tannenzweigen im Einbauregal ist auch ne schöne Geschichte. Unser Nachbar muss eine große Tanne auf seinem Grundstück fällen und bevor dies in Angriff genommen werden soll, hat er schon mal einige große Zweige abgeschnitten. Ob ich welche abhaben möchte? Äääähhh… JA! Erst wusste ich nicht so recht, was ich damit eigentlich tun wollte, aber anstatt sie alle kleckerweise im Haus zu verteilen, habe ich sie einfach in das noch leere Regal gelegt, ein paar Tannenzapfen (was sonst?) drauf drapiert und fertig war eine schöne üppige Weihnachtsdekoration ohne viel Klimbim.

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

 

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

 

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

 

Meine minimalistische, natürliche Weihnachtsdekoration in unserem Waldhaus

Und jetzt noch eine Kleinigkeit, für die ich tatsächlich, wie ich’s mir vor dem Umzug ausgemalt habe, extra in den Wald gestapft bin. Von Levis Baldachin hatte ich die Sterne abgeschnitten (ich fand sie im Sommer nicht so passend) und ich wollte sie jetzt zu Weihnachten unbedingt als Deko verwenden. Also bin ich auf die andere Straßenseite in den Wald marschiert (da hört ihr’s!) und habe mir einen kleinen herumliegenden Birkenzweig gesucht, um die Sterne daran aufzuhängen. Und diese einfache Deko ist tatsächlich auch irgendwie mein Liebling dieses Jahr, weil ich sie auch so schön in dem grau gestrichenen Flur finde.

So, das war sie, unsere diesjährige Weihnachstdeko. Nun bleibt mir nur noch, euch allen ein wunderschönes Fest mit euren Lieben zu wünschen!

Frohe Weihnachten und liebste Grüße
Karina

 

Unser wunderbarer Esstisch: ein Altholztisch aus Ahrensburg

17. Dezember 2017

 

Werbung: Beitrag entstanden in Zusammenarbeit mit M&S Antiquitäten*

 

Unser wunderbarer Esstisch: ein Altholztisch von M&S Antik in Ahrensburg

 

Ich bin ja sooo froh, wieder zurück auf meinem Blog zu sein! Könnt ihr es euch vorstellen: wir mussten nach unserem Umzug sechs Wochen auf den Internetanschluss warten. Da war ich, vor allem als nicht-Smartphonebesitzerin, lange Zeit wirklich aufgeschmissen. Aber nun bin ich wieder da und ich werfe erst mal ein fröhliches „Willkommen in unserem Waldhaus!“ in die Runde!

Der Umzug ging einigermaßen reibungslos über die Bühne und wir sind inzwischen recht gut eingerichtet. Wie ihr euch denken könnt, macht mir die Gestaltung unseres Hauses unglaublich viel Spaß! Am fertigsten ist unser Wohnbereich im Erdgeschoss und es ist auch mein allerliebster Raum im Haus. Und ich freu mich riesig, euch als ersten Einblick in unser Zuhause unseren wunderbaren neuen Esstisch aus Altholz zeigen zu können.

 

Unser wunderbarer Esstisch: ein Altholztisch von M&S Antik in Ahrensburg

Die Vorbesitzer hatten im Haus bereits einen Betonboden gegossen, der in hellgrau schon sehr schön war, aber da ich mir schon lange einen weißen Boden (ob nun Holz oder Beton) gewünscht habe, habe ich ihn bei der Renovierung natürlich weiß gestrichen. Und ich bin sooo glücklich damit! Um dem Raum trotzdem ganz viel Wärme und Gemütlichkeit zu verleihen, war aber auch schnell klar, dass ein massiver Holztisch her musste und nach langer erfolgloser Suche habe ich mich dazu entschieden, einen nach meinen Wünschen anfertigen zu lassen. In Ahrensburg, also ganz in der Nähe, habe ich dann den Antikhandel M&S Antiquitäten gefunden, der nach Wunschmaß Tische aus alten Dielen fertigt – perfekt! So bald wie möglich bin ich dann dort hingefahren und war erst mal begeistert von den vielen schönen antiken Möbeln in den großen Ausstellungsräumen und überhaupt dem tollen alten Fabrikgebäude, das direkt gegenüber des traumhaften Ahrensburger Schlosses liegt. Ich habe mich dann dort lange und ausführlich zu Material, Maßen und Verarbeitung beraten lassen. Das hat schon mal viel Spaß gemacht und es war ein gutes Gefühl, meinem Wunschtisch schon ein ganzes Stück näher gekommen zu sein. Nach einigen Wochen war der Tisch dann fertig und wurde pünktlich zum Einzug in unser Waldhaus geliefert und gleich an seinen vorbestimmten Platz gestellt. Das war ein toller Moment!

Und natürlich, nach sechs Wochen bin ich immer noch genau so glücklich mit unserem Esstisch. Er ist schon beinahe ein neues Familienmitglied, wird hier doch gegessen, geklönt, gebastelt, gemalt und an Blogposts getippt. ;) Besonders froh bin ich, dass durch die Maßfertigung auch meine Wunschfarbe, ein möglichst dunkles Braun, umgesetzt werden konnte. Ich liebe den hell-dunkel-Kontrast in unserer Essecke!
Bei der Beratung zu unserem Tisch konnte ich damals schon ein paar spannende Einblicke in die Werkstatt erhaschen, aber Herr Sievers von M&S Antiquitäten war so nett, mir ein paar Bilder vom Making-of unseres Altholztisches zu schicken. Hier seht ihr zum Beispiel, wie die Kieferndielen des Tisches ursprünglich aussahen. Ein wahnsinns Vorher-Nachher-Effekt, oder?!

Unser wunderbarer Esstisch: ein Altholztisch von M&S Antik in Ahrensburg

 

 

Unser wunderbarer Esstisch: ein Altholztisch von M&S Antik in Ahrensburg

Wenn ihr jedenfalls im Raum Hamburg (Ahrensburg liegt nord-östlich) einen netten und kompetenten Tischlerbetrieb für euren Wunschtisch aus Altholz sucht, kann ich euch M&S Antiquitäten nach meinen guten Erfahrungen sehr empfehlen. Und wie gesagt gibt es dort auch eine sehr große Auswahl an „fertigen“ Möbelstücken. M&S ist spezialisiert auf antike Kiefernmöbel der Epochen Biedermeier und Gründerzeit. Da Ahrensburg nun für uns fast um die Ecke liegt, war ich in letzter Zeit immer wieder mal dort und bin durch die großen Verkaufsräume gebummelt. Es ist wirklich eine kleine Schatzkammer, vor allem die Hallen mit den noch nicht restaurierten Stücken erinnern an einen riesen Dachboden eines alten Bauernhauses mit versteckten schlafenden Schönheiten. ;) Für mich selber überraschend, habe ich dort mit einem Paar antiker weißer Nachttische mit schwarzer Marmorplatte sehr geliebäugelt. Mein Wunsch nach einer minimalistischeren Einrichtung lässt nun tatsächlich ein Interesse an antiken Möbelstücken entstehen. Sie strahlen einfach so viel Gemütlichkeit und Wärme aus und ein Mix mit Scandi-Sachen geht ja sowieso immer. ;)

Unser wunderbarer Esstisch: ein Altholztisch von M&S Antik in Ahrensburg

 

Unser wunderbarer Esstisch: ein Altholztisch von M&S Antik in Ahrensburg

 

Unser wunderbarer Esstisch: ein Altholztisch von M&S Antik in Ahrensburg

 

So, das war er, mein erster Einblick in unser Waldhaus. Ich freue mich, wie gesagt, wieder zurück zu sein und von euren Meiningen zu unserer Essecke zu lesen! Ich bin übrigens noch ein bisschen auf der Suche nach neuen Esszimmerstühlen, da unsere bisherigen für den neuen Tisch zu filigran sind (was ich jetzt im Winter mit den Schaffellen aber prima kompensieren kann). Vielleicht hat ja jemand von euch eine spontane Idee. Ach, und die Esstischleuchte! Was WAR ich auf der Suche, konnte mich wochenlang nicht entscheiden, das meiste war viel zu teuer, wie das immer so ist. Bis mir der Gedanke kam, dass so ein Japanballon doch eigentlich am schönsten wär! Und wisst ihr, was die Dinger kosten? Ich sag mal so: die Glühbirne war teurer. :D Und ich bin SEHR happy mit dieser Lampe!

In den nächsten Wochen wird es noch ganz viele weitere Bilder aus unserem Haus geben und natürlich zeige ich euch auch in den nächsten Tagen noch fix unsere diesjährige Weihnachtsdekoration, für die ich tatsächlich sogar ein paar Schritte in den Wald gestapft bin. Genau wie ich’s mir vor dem Umzug erträumt hatte. :D

Liebste Grüße
Karina

 

 

* Ich habe den Esstisch etwas günstiger bekommen, als Dankeschön dafür, dass ich euch in
diesem Blogpost M&S Antik gerne ausführlich vorstellen wollte.
 Es hat mir dort einfach so gut gefallen! Danke noch mal an Herrn Sievers  für die nette Zusammenarbeit!

Zeitfresser, Möbelmonster und schlechtes Gewissen adé! Erste tolle Veränderungen durchs Minimalisieren!

29. April 2017

Mit vielen kleinen Schritten bin ich durchs Entrümpeln schon zu ein paar tollen großen und kleinen Ergebnissen gekommen, die ich euch heute zeigen möchte.

Goodbye, Möbelmonster!
Das auffälligste und schönste ist auf jeden Fall, dass das riesen große Vintage Sideboard aus dem Schlafzimmer gehen durfte. Es hat mich einige Jahre begleitet und ich fand es im Schlafzimmer auch ganz ok, aber die große Liebe war es nicht mehr. Und außerdem war es durch das Ausmisten schon ziemlich leer! Bei Ebay Kleinanzeigen ging es schnell weg und ich habe jetzt 150 Euro mehr in der Spardose. Statt eines eher ungeliebten und nicht mehr benötigten Möbelmonsters genieße ich nun einfach den leeren Raum, den es hinterlässt. Guckt mal wie wunderbar hell und luftig unser Schlafzimmer jetzt ist! Ich liebe es!

Minimalistisches Schlafzimmer

 

 

Zeitfresser beseitigt!
Ich habe eine kleine Macke, die mich hier zuhause immer recht unentspannt gemacht hat. Das ist mein angeborener Fehler-Radar, der in unserem Zuhause unbewusst immer alle möglichen Ecken abcheckt, ob sie ordentlich, staubfrei und schick sind. Es gab hier ein paar Ecken, die immer wieder dieses Radar ausschlagen ließen, dazu gehörte bis vor kurzem meine geliebte Schneiderpuppe vom Flohmarkt, die fast immer schief dastand. Ich dachte, die wäre einfach kaputt und ich habe als Ausgleich immer eine Pappe unter den Fuß gelegt, damit sie grade steht. Das hielt natürlich mehr schlecht als recht. Ständig fiel mir die schiefe Puppe ins Auge, was mich genervt hat und immer wieder musste ich an ihr rumhantieren, damit sie ordentlich aussah. Mit dem Minimalisieren wurde mir mein Bedürfnis, mich zuhause entspannen zu können, immer wichtiger und so habe ich mir das Ding mal fünf Minuten genauer angeschaut. Ich musste nur ein Mal ein wenig an einem Gewinde drehen und schon stand die Puppe bombensicher. Und all die Jahre den albernen, zeitfressenden Ärger mit der schiefen Schneiderpuppe, oh Mann…

Schneiderpuppe mit weißen Kleid

Ähnlich war es mit den Aufbewahrungsgläsern im Bad, die bisher links neben dem Waschbecken unterm Handtuch standen. Beim Hände abtrocknen haben die immer ein paar Wassertropfen abbekommen und hatten so ständig hässliche Flecken, die regelmäßig weggeputzt werden mussten. Ich habe zwei Jahre gebraucht, um auf die Idee zu kommen, die Gläser auf die rechte Seite zu stellen! Es mag für euch banal erscheinen, aber tatsächlich ist das für mich ein kleiner Fortschritt: den optisch perfekten Platz für etwas aufzugeben zugunsten des praktischeren, pflegeleichteren Platzes! Der eigentlich auch prima aussieht. ;)

Ich kann euch jedenfalls nur sehr empfehlen, dass ihr euch ein Mal etwas mehr Zeit nehmt, um eure Zeitfresser zu identifizieren und eine Idee zu finden, diese zu beseitigen! Ich habe auf diese Weise viele kleine Problemecken hier beseitigt, was mich sooo viel entspannter gemacht hat. Dazu gibt es auch ein andermal mehr.

Badezimmerdeko am Waschtisch

 

Weniger konsumieren!

Das mit dem weniger kaufen klappt bei mir schon ziemlich gut. Aber, puh, was Nachhaltigkeit und Müllvermeidung angeht, sollte ich echt noch ein wenig was verbessern. Zum Beispiel fallen hier immer total viele Plastikverpackungen vom Obst und Gemüse an. An anderer Stelle bin ich aber schon einen Schritt weiter. Was mir in letzter Zeit nämlich immer mehr gegen den Strich ging, war mein unnötiger Verbrauch von To-Go-Bechern. Ich trinke ja nicht mal Kaffee, aber gerne einen frisch gepressten Saft vom Wochenmarkt. Den Plastikbecher habe ich vielleicht fünf Minuten benutzt, dann landete er im Müll. :( Ich hatte mich schon auf die Suche nach einem schönen To-Go-Becher begeben und just zu der Zeit bekam ich das Angebot, euch hier doch mal den To Go Click Becher von der skandinavischen Traditionsmarke Stelton zu zeigen (den gibt es jetzt nämlich in neuen zarten Farben, dieses hier in sand). Et voilà, hier ist er! Dienstags und freitags wandert er also nun zusammen mit Portemonnaie, Schlüssel und Metalltrinkhalm in meinen Einkaufskorb und schon bin ich bestens ausgerüstet für meinen zero-waste-Wochenmarkt-Saft. ;)

Stelton To Go Click

Ein dickes Minus beim Konsumieren macht jetzt auch mein Entschluss aus, einen Großteil unserer Bücher in der Bücherei auszuleihen. Das klappt besonders gut bei Romanen (ich lese mich gerade durch einen Klassiker nach dem anderen und fühle mich schrecklich intellektuell dabei) und bei Kinderbüchern! Und unser Kinderbuch-Verbrauch ist sehr hoch, da Levi es liebt, von uns mehrmals am Tag etwas vorgelesen zu bekommen. Ich bin etwa ein Mal im Monat bei meinen Eltern zu Besuch und da dort die Bibliothek gleich um die Ecke ist, nutze ich die Zeit dort sehr gerne, um mit Levi ein Stündchen in dem schönen Angebot zu stöbern und ein paar tolle Bücher mit nach Hamburg zu nehmen. Ich finde diese Lösung großartig! Das spart Geld und vor allem unendlich viel Platz im Bücherregal, denn nach spätestens drei Monaten gehen die Bücher ja wieder zurück.

Urban Jungle in der Küche und Kinderküche

 

Weg mit dem schlechten Gewissen!
Kennt ihr das? Man hat ein schlechtes Gewissen beim Blick in den Kleiderschrank, denn die Hälfte der Kleidung hat man seit langer Zeit nicht getragen. Das selbe gilt für den Blick in den Badezimmerschrank, denn auch die vielen schicken Nagellacke und coolen Lippenstifte werden viel zu selten benutzt. Das wollte ich nicht mehr. Denn mein Zuhause soll ja keine Ansammlung von miesen Gefühlen sein. Sobald ich mit dem Bad- und Kleiderschrank fertig bin, gewähre ich euch einen Blick hinein. An anderer Stelle habe ich mein schlechtes Gewissen aber schon beseitigt. Meine tolle, große und teure Monstera war nämlich (wohl durch zu wenig Licht?) im Arbeitszimmer ziemlich verkümmert und die braunen Blätter waren ein mitleiderregender Anblick. Ich hatte die Nase voll davon. Also habe ich knallhart alles abgeschnitten, was nicht mehr fit aussah und übrig blieben ein paar kleine gesunde Triebe, die zusammen ein neues Zuhause in einem kleineren Topf gefunden haben. Dieses Mal auch in der Küche, wo mehr Licht ist. Das schlechte Gewissen ist passé und die Freude beim Anblick meiner glücklichen Monstera nun umso größer.

Urban Jungle in der Küche und Kinderküche

Also hier noch mal ein Rat an euch. Auch wenn etwas teuer war oder ihr es erst neu gekauft habt: Wenn ihr kein gutes Gefühl bei seinem Anblick habt, gebt es lieber weg. Leider, leider gibt es Fehlkäufe und wir alle versuchen sie zu vermeiden. Aber wenn es doch mal passiert ist, fragt euch, ob es das wirklich wert ist, wegen 10, 20 oder 50 Euro täglich ein schlechtes Gewissen zu haben.

Ich würde mich freuen, wenn ich euch mit diesem Minimalisierungs-Update und meinen Tipps ein paar spannende Inspirationen zu einem einfacheren Leben geben konnte!

Liebste Grüße
Karina

 

 

Spielküche von Brio*
schwarze Gießkanne von House Doctor*
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